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SOS-Tipps für 5 typische Situationen, in denen dein Baby weint

Diane Buckstegge Veröffentlicht von Diane Buckstegge
Veröffentlicht am 20. Februar 2016

Das ein Baby weint, ist total normal. Hier findet ihr Tipps, wie ihr euren kleinen Liebling schnell beruhigen könnt.

Leider können Babys nicht sprechen. Um sich verständlich zu machen, kennen sie nur einen Weg: Sie schreien. Das ist vollkommen normal, kann aber ganz schön an den Nerven der frischgebackenen Eltern zerren. Gerade in den ersten Wochen sind viele Eltern hilflos, wenn ihr Baby ständig weint. Später wissen sie genau, wie ihr Baby klingt, wenn es müde ist, Hunger hat oder eine frische Windel braucht.

Ganz wichtig: Reagiert auf das Weinen. Zeigt eurem Baby, dass ihr da seid. Oft beruhigt es sich durch Hochnehmen und Herumtragen von allein. Auch ein Schnuller kann wahre Wunder bewirken. Gebt ihm Geborgenheit.

Für die häufigsten Situationen, in denen ein Baby weint, gibt es hier die Lösung:

Das Baby weint nachts

Gerade in den ersten Monaten werden Babys nachts öfter wach und weinen. Oft sind sie hungrig und beruhigen sich schnell wieder, nachdem sie gefüttert worden sind. Damit sich das Baby gar nicht erst in Rage weint, solltet ihr direkt bei den ersten Anzeichen von Hunger stillen bzw. ein Fläschchen füttern. Mit ein bisschen Glück schläft es dabei wieder ein.

Ist weder Hunger noch eine nasse Windel das Problem und euer Baby weint trotzdem und möchte nicht schlafen, solltet ihr es in den ersten Monaten auf den Arm nehmen und sanft wiegen. Leise, ruhige Musik hilft vielen Kindern, andere beruhigen sich erst, wenn sie Staubsauger- oder Föhngeräusche hören. Jedes Kind ist eben anders. Im Internet gibt es Apps mit den Geräuschen, die ihr herunterladen könnt oder ihr nehmt euer Gerät einfach auf.

Mit einem Schlaftraining solltet ihr nicht vor sechs Monaten beginnen. Hier lesen: Wie bringe ich mein Kind zum Schlafen?

Das Baby weint beim Füttern

Rund ums Füttern gibt es leider viele Möglichkeiten, warum ein Baby weint. Vorher natürlich, weil es hungrig ist. Meistens beruhigt es sich von allein, wenn sich sein kleines Bäuchlein füllt. Doch manche Babys weinen auch beim Füttern. Das kann verschiedene Gründe haben: Manchmal schmeckt die Muttermilch komisch, wenn die Mama stark gewürzte Speisen gegessen hat. Manche Babys bekommen schon beim Trinken Bauchschmerzen oder sie haben eine bevorzugte Seite und weigern sich von der anderen Brust zu trinken.

Was ihr machen könnt: Meidet würzige Speisen, Zwiebeln und Hüslenfrüchte, wenn ihr wisst, dass euer Baby das nicht mag. Um Luft im Bauch und Bauchschmerzen zu vermeiden, solltet ihr es langsam trinken lassen. Ihr könnt auch schon während des Fütterns ein warmes Körnerkissen auf Babys Bauch legen und den Bauch mit der Hand sanft massieren.

Luft im Bauch ist der häufigste Grund, warum das Baby nach dem Füttern weint. Damit die Schmerzen schnell wieder verschwinden, helfen neben Wärme und einer Massage ein warmes Bad oder ihr tragt es eine Weile im Fliegergriff. Dabei wird der Bauch schön massiert.

Das Baby weint beim Autofahren

Manche Kinder lieben Autofahren über alles und schlafen sofort ein, sobald sie im Kindersitz angeschnallt werden. Andere hassen die Fahrerei und weinen unaufhörlich. Ist euer Baby eins, das eher weint, solltet ihr längere Fahrten genau planen.

  • Fahrt mit einer zweiten Person, die sich nur ums Baby kümmern kann.
  • Fahrt kurz vor der Schlafenszeit des Babys los.
  • Nehmt ausreichend Spielzeug und Verpflegung mit.
  • Wickelt das Baby vorher und füttert es.
  • Lasst sanfte Musik laufen.
  • Bleibt selber ruhig. Das Baby spürt, wenn euch die Autofahrt stresst und reagiert mit Weinen.
  • Achtet darauf, dass das Baby weder friert noch zu warm angezogen ist.

Das Baby weint im Kinderwagen

Beim Kinderwagen ist es wie mit Autofahrten: Viele Kinder lieben Spaziergänge. Das ein oder andere Baby weint jedoch unaufhörlich. Weinen ist in diesem Fall ein Zeichen dafür, dass es sich unwohl fühlt. Gerade wenn es größer ist und mehr von seiner Umgebung wahrnimmt, können es die ganzen Eindrücke überfordern. Um es zu beruhigen, solltet ihr den Kinderwagen zum Beispiel mit einem Mulltuch abdecken. Es sieht dann nichts mehr und wird von seiner Umgebung nicht überfordert.

Noch ein Tipp: Legt ein Tuch oder eine Decke neben das Baby. Es hat dann weniger Platz sich zu bewegen und fühlt sich geborgener.

Wichtig: Wenn das Baby ständig im Kinderwagen weint, solltet ihr es auf keinen Fall schlafend in den Wagen legen. Wacht es später auf, weiß es gar nicht, wo es ist und wird garantiert weinen.

Das Baby weint beim Baden

Manche Babys beginnen schon beim Anblick einer Badewanne zu weinen. Unser Tipp: Setzt euer Baby nur ein, zweimal pro Woche in die Wanne. Das reicht. Die restlichen Tage könnt ihr es mit lauwarmem Wasser und einem weichen Lappen waschen.

Damit euer Baby nicht die ganze Zeit beim Baden weint, solltet ihr es ihm so angenehm wie möglich gestalten. Füttert es vorher, sodass es zufrieden und satt ist. Achtet darauf, dass es im Badezimmer angenehm warm ist und das Badewasser eine Temperatur von 37 Grad hat. Bereitet am besten schon vorher ein Handtuch vor, in das ihr euer Baby hinterher wickeln könnt.

Hier lesen: Die besten Tipps, um Babys zu baden

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