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Bauchnabelpiercing: Das beliebte Piercing unter der Lupe

Bauchnabelpiercing: Das beliebte Piercing unter der Lupe
Rund ums Bauchnabelpiercing Zu einem der beliebtesten Piercings ist in den letzten Jahren das Bauchnabelpiercing geworden. Es lässt sich als kleines Geheimnis, aber auch offen tragen - und es gibt für das Bauchnabelpiercing eine Vielzahl phantasievoller Schmuckvarianten. Gewöhnlich wird nicht der Nabel selbst, sondern die Hautfalte oberhalb des Nabels durchstochen, allerdings gibt es jede mögliche Variante um den Nabel herum und auch durch ihn hindurch zu stechen.
Das Bauchnabelpiercing war in den frühen 1990ern, als das Model Christy Turlington bei einer Modenschau ihr Bauchnabelpiercing zeigte und damit Besucher wie Medienvertreter in Erstaunen versetzte, total en vogue. Zur gleichen Zeit spielte die junge Alicia Silverstone im "Crying"-Video der Rockgruppe Aerosmith ein Mädchen, das ihre Freiheit feierte, indem es sich ein Bauchnabelpiercing stechen ließ.
Schnell fand das weite Verbreitung unter Promis und Stars und zwar längst nicht nur bei denen, die allgemein als rebellisch gelten: Jessica Alba hat ein Bauchnabelpiercing, Britney Spears trägt selbstverständlich auch eins genau wie Paris Hilton, Lindsay Lohan und Jeanette Biedermann.

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    Bauchnabelpiercing stechen - wie geht das?
    Ein Bauchnabelpiercing verheilt langsam, und aufgrund der vielen verschiedenen Formen, die ein Nabel haben kann, ist ein erfahrener Blick auf den Nabel und eine entsprechende Beratung unabdingbar. In jedem Fall sollte es nur von einem professionellen Piercer gestochen werden.
    Bauchnabelpiercing Wenn der Bauch zu straff, zu trainiert oder zu dünn ist, besteht die Gefahr, dass die Wunde nicht so schnell abheilt, da die frisch gepiercte Haut ständig unter Spannung steht. In Deutschland ist aus diesen und anderen Gründen ein Bauchnabelpiercing (und auch andere) nur mit Einwilligung der Eltern ab dem vierzehnten Lebensjahr möglich. Erst mit Erreichen der Volljährigkeit darf man sich auch ohne Einwilligung der Eltern piercen lassen.
    Ein Bauchnabelpiercing wird im Liegen gestochen. Das hat zum einen rein praktische Gründe für den Piercer: der Bauch ist so entspannt und sollte es beim Stechen des Bauchnabelpiercings zu Kreislaufproblemen kommen, ist das im Liegen weitaus unproblematischer. Der Bauchnabel wird weiträumig freigemacht und sorgfältig desinfiziert, anschließend werden die Stellen, an denen das Bauchnabelpiercing ein- und austreten soll, markiert. Mit einer speziellen Zange wird die Stelle des Bauchnabelpiercings fixiert und eine Nadel durch die markierten Punkte gestochen. Zusammen mit der Nadel wird ein Schlauch durch das so entstandene Loch geführt, durch diesen wird wiederum der Stecker (das Bauchnabelpiercing) gezogen. Anschließend wird der Schlauch entfernt.
    Bauchnabelpiercing – Pflege
    Jedes gute Piercingstudio bietet bei einem Bauchnabelpiercing eine ausführliche Pflegeberatung und auch eine Nachuntersuchung an. Da das Bauchnabelpiercing in einer Region des Körpers angesiedelt ist, die viel in Bewegung ist und die Wunde des Bauchnabelpiercings auch dann Belastungen ausgesetzt ist, wenn man es gar nicht vermutet (etwa im Sitzen), wird die Verheildauer bei einem Bauchnabelpiercing mit drei bis zwölf Monate angegeben.
    Bauchnabelpiercing Das Piercing wird in der Abheilzeit zunächst mit einem sterilen Pflaster abgeklebt, damit die Wunder nicht verunreinigt wird. Diese Pflaster werden in den ersten Tagen regelmäßig gewechselt, die Wunde immer wieder desinfiziert. Das Bauchnabelpiercing darf nur mit gewaschenen Händen angefasst werden und sollte zunächst nicht in allzu enge Kleider geschnürt werden. Dazu gehört, dass in den ersten Wochen kein Solarium aufgesucht werden sollte und auch kein Sport gemacht werden darf, da die Gefahr bakterieller Infektionen einfach zu groß ist. Auch Schwimmen gehen ist erstmal tabu, genau wie die heimische Badewanne - in den ersten Wochen ist nur duschen erlaubt!

    Wer früh einen Ring als Bauchnabelpiercing trägt, sollte darauf achten, dass dieser während der Heilung nicht immer in derselben Position liegt - sonst könnte das Bauchnabelpiercing schräg einwachsen. Frühestens nach zwei Monaten, bestenfalls erst, nachdem die Wunde vollständig abgeheilt ist, sollte man neuen Schmuck als Bauchnabelpiercing einsetzen. Das Angebot ist vielfältig und faszinierend, oft aber nur für vollständig abgeheilte Bauchnabelpiercings geeignet.

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      Veröffentlicht von
      15.04.2010
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