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Bauchweh adé: Die 5 besten Hausmittel gegen Regelschmerzen

Jane Schmitt
von Jane Schmitt Veröffentlicht am 20. April 2017
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Jeden Monat werden viele Frauen von ein und demselben Leiden geplagt: Regelschmerzen.

Während manche Frauen kaum Beschwerden haben, leiden andere während ihrer Menstruation regelmäßig unter Schmerzen. Regelschmerzen, medizinisch auch Dysmenorrhö genannt, sind eines der häufigsten gynäkologischen Probleme.

Gehört ihr ebenfalls zur zweiten Kategorie? Dann sind euch Krämpfe, Übelkeit, Kopf- und Rückenschmerzen und starke Blutungen sicher bekannt. In besonders schlimmen Fällen können Frauen an zwei bis drei Tagen nicht am normalen Alltagsleben teilnehmen.

Wer ist besonders häufig von Regelschmerzen betroffen?

Es heißt, dass vor allem junge, schlanke Frauen besonders stark von den sogenannten primären Regelschmerzen betroffen sind. Rund 60 bis 90 Prozent der Mädchen in der Pubertät leiden unter ihrer Monatsblutung. Bei jungen Frauen treten die Schmerzen häufig bis zur ersten Schwangerschaft auf. Statistisch gesehen nehmen die Schmerzen mit zunehmendem Alter jedoch ab.

Wie entstehen die Regelschmerzen?

In der Regel (Achtung Wortwitz) werden heftige Regelschmerzen durch zu starke Kontraktionen der Gebärmutter ausgelöst, vereinfacht ausgedrückt: Die Muskulatur zieht sich so stark zusammen, dass sie krampft. Diese, als primäre Regelschmerzen bekannten Schmerzen, treten erstmals im Zusammenhang mit der Monatsblutung auf. Diese Schmerzen sind zwar unangenehm, jedoch bei den meisten ansonsten gesunden Frauen kein Anzeichen für andere Erkrankungen.

Die sogenannten sekundären Regelschmerzen werden häufig durch eine gynäkologische Krankheit wie beispielsweise eine Endometriose oder anderen organischen Erkrankungen hervorgerufen. Deshalb treten sekundäre Regelschmerzen meist erst später im Leben auf: Vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren sind von ihnen betroffen. Treten die Schmerzen plötzlich und unerwartet stark auf, so solltet ihr euch von eurem Frauenarzt untersuchen lassen.

Wir haben uns mal für euch schlau gemacht und die besten Hausmittel zusammengetragen, um euren Leiden vorzubeugen oder sie zu lindern.

1. Wohltuende Wärme

Bei starken Krämpfen und Rückenschmerzen kann Wärme ein wahrer Segen sein: Wärmflasche, Körnerkissen, Wärmepflaster oder auch ein nach Lavendel duftendes Bad, ihr habt reichlich Auswahl. Die Wärme hilft dabei, die Krämpfe zu lösen, damit sich eure Muskulatur entspannen kann. Wärme hat außerdem eine tröstende Wirkung.

2. Krampflösende Tees und duftende Öle

Tees mit Extrakten aus Kamille, Ingwer, Mönchspfeffer oder Gänsefingerkraut wirken nicht nur krampflösend, sie können auch bei Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe helfen.

Ätherische Öle wie Lavendel, Majoran oder Wacholder beruhigen die Sinne und können die Stimmungslage beruhigen. Minz- oder Vanilleduft hilft manchen Menschen übrigens auch bei Kopfschmerzen. Eine sanfte Bauchmassage mit Majoran oder Lavendelöl kann ebenfalls krampflösend wirken.

3. Sport und Bewegung

Gerade wenn ihr unter starken Schmerzen leidet, könnt ihr euch sicher nichts Schöneres vorstellen als Sport zu treiben. Ihr sollt ja auch keinen Marathon laufen, aber durch sanfte körperliche Betätigung wird euer Becken besser durchblutet, wodurch sich die Verkrampfungen lösen. Leichtes Lauftraining, entspannendes Yoga oder Pilates sind dafür besonders gut geeignet.

Übrigens können manche Frauen ihre Regelschmerzen durch regelmäßiges Training auch verringern und vorbeugen.

4. Genug Schlaf und gesunde Ernährung

Wer gestresst ist und nur schlecht zur Ruhe findet, sollte schnell etwas dagegen unternehmen, denn Schlafmangel und Stress können Regelschmerzen sogar fördern. Unterstützt euren Körper während der Menstruation mit einer guten Mütze Schlaf, das kann unglaublich heilsam wirken.

Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann Regelschmerzen vorbeugen und lindern. Den Einfluss von Mirkonährstoffen wie Magnesium, Eisen und Vitamin E​ solltet ihr dabei auch beachten.

5. Medikamente

Verschaffen euch die oben genannten Tipps und Tricks auch zusammen keine Linderung, so bleibt euch auch noch der Griff zu Schmerzmitteln. Freiverkäufliche Medikamente mit den Wirkstoffen Paracetamol, Ibuprofen oder auch Acetylsalicylsäure sind dafür gut geeignet. Hierbei solltet ihr zunächst jedoch euren Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen, welches Medikament für euch geeignet ist und was ihr bei der Einnahme beachten müsst.

Solange aktuell kein Kinderwunsch besteht, können auch die Pille oder eine Hormonspirale für eine Linderung von regelmäßig auftretenden Regelschmerzen ​sorgen.

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Bei onmeda.de findet ihr detaillierte medizinische Informationen zu Regelschmerzen oder Menstruation.

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