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Erogene Zonen beim Mann: So bringt ihr ihn um den Verstand

von Redaktion Veröffentlicht am 24. Februar 2016
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Elektrisierende Berührungen, wilde Küsse und jede Menge Hautkontakt - wenn du seine erogenen Zonen kennst, wird er zu Wachs in deinen Händen.

Klar, wenn man an Männer und ihr erogenen Zonen denkt, fällt einem zunächst EINE erogene Zone ein: der Penis. Aber warum sich direkt auf sein bestes Stück stürzen, wenn er noch so viele andere erogene Zonen hat? Lass es langsam angehen. Ein Mann hat weit mehr zu bieten als sein bestes Stück, wenn es darum geht, ihn nach Strich und Faden zu verführen.

Erogene Zonen 1: sein bestes Stück

Fangen wir mit dem bereits Bekannten an: Rund um den Penis und die Eichel, besonders am Frenulum (das Bändchen, das die Vorhaut des Penis mit der Unterseite der Eichel verbindet) sowie am Penisschaft, befinden sich die größten Lustpunkte für ihn. Durch Streicheln, Reiben, Küssen, Saugen, Massieren (eurer Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt) und durch Penetration werden diese erogenen Zonen beim Sex bestens berücksichtigt. Aber was ist mit den anderen?

Erogene Zonen 2: Da geht noch mehr

Die Rede ist von all den Körperstellen, die ebenfalls besonders empfindlich auf Streicheleinheiten reagieren und seine sexuelle Erregung steigern - die leider viel zu oft vergessen werden. Klar geht Sex auch ohne dass ihr diese erogenen Zonen verwöhnt, aber er ist viel schöner, wenn ihr auch hier eure Hände (oder was auch immer) zum Einsatz bringt. Die Zone von den Hoden bis zum Anus, sowie die Innenseite der Schenkel, kann bei Männern extrem sensibel sein. Manche Männer stehen auch sehr auf Streicheleinheiten und zärtliches Knabbern an den Brustwarzen. Aber Vorsicht: Nicht jeder Mann mag es, wenn ihr eure Finger Richtung Anus gleiten lasst und auch die Stimulation der Brustwarzen ist für manche Männer eher schmerzhaft als erregend. Deshalb testet vorsichtig aus, was ihm gefällt und was nicht.

Entdecke seine geheimen Lustzonen

Letztlich ist jeder Mann anders und ebenso auch sein Körperempfinden und seine erogenen Zonen. Manche Männer sind am Bauch extrem erregbar, andere macht es total nervös, wenn du ihn leidenschaftlich am Hals küsst. Du musst selbst erkunden, wo seine geheimen Lustzonen liegen, die über den ganzen Körper verteilt sein können. Kleiner Wegweiser für dich: Der Urologe Hartmut Porst hat die erogensten Stellen des männlichen Körpers aufgelistet. Ob die auch bei deinem Partner ein Volltreffer sind, musst du selbst herausfinden: die Unterseite des Glieds entlang der Harnröhre, die Eichel, das Frenulum zwischen Eichel und Vorhaut, die Haut des Hodensacks, die Dammregion, die Analregion, die Innenseiten der Oberschenkel, der Rücken, die Brustwarzen, die Ohren, der Nacken und die Lippen.

Jeder Mann ist anders

Warum Männer so unterschiedlich reagieren, was ihre erogenen Zonen angeht? Nun, ein Teil der erogenen Zonen ist angeboren. Der andere Teil entsteht jedoch mit den individuellen Erfahrungen. Dabei spielen auch früheste Erfahrungen, wie z. B. der Körperkontakt mit der Mutter, eine entscheidende Rolle für die Sinneswahrnehmung und die sexuelle Entfaltung im Erwachsenenalter. Ein Mann, der als Baby nur funktionelle Berührungen ohne Zärtlichkeiten erhalten hat, behält keine angenehmen Erinnerungen an diesen Hautkontakt. Wer jedoch oft Zärtlichkeiten und Streicheleinheiten als Baby erhalten hat, reagiert sensibler.

Entspannung ist Grundvoraussetzung

Letztlich hilft jedoch die schönste erogene Zone nichts, wenn die Stimmung nicht passt. Das ist bei Männern nicht anders als bei uns Frauen auch. Wenn er total relaxt ist, sind seine erogenen Zonen sensibler und erregbarer, als wenn er gestresst, verkrampft oder nachdenklich ist. Dann können die Berührungen an den sensiblen Stellen sogar eher unangenehm sein.

Nicht too much

Apropos unangenehm: Nicht selten kommt es vor, dass Streicheleinheiten, Küsse und Stimulationen nach dem Orgasmus vom Mann als unangenehm oder sogar schmerzhaft empfunden werden. Das betrifft vor allem die Peniseichel, aber auch die Brustwarzen. Nach dem Sex solltet ihr deshalb eine sogenannte Refraktionsphase, also eine kleine Pause, einlegen. Danach kann es ganz entspannt weitergehen.


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