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Liebe & Psychologie

Lesbischer Sex: Alles, was ihr wissen müsst

von Rédac Teemix Veröffentlicht am 29. Oktober 2010
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Lesbischer Sex macht neugierig: Was ist anders? Welche Sextoys kommen zum Einsatz? Wir verraten euch, mit welchen Techniken sich zwei Frauen erotisch näher kommen!

Lesbischer Sex wird von vielen bisexuellen Frauen als einen Tick zärtlicher als Hetero-Sex empfunden. Die Hände tragen enorm viel zum Liebesspiel bei, denn letztendlich besteht der größte Teil der lesbischen Erotik aus Petting und Vorspiel oder konkret: aus Streicheleinheiten und gezielter Stimulation der Lustpunkte.

Reibungspunkte sind erwünscht

Im alten Griechenland nannte man die lesbische Liebe "Tribadie", was einfach nur "reiben" bedeutet. Im Deutschen und Englischen bezeichnet "Tribadie" bzw. "Tribadism" heute noch eine lesbische Sextechnik, bei der beide Frauen ihre Geschlechtsorgane aneinander reiben und damit ohne Penetration zum klitoralen Orgasmus kommen.

Echte Lippenbekenntnisse

Lesbischer Sex besteht aus vielen Küssen. Der Lustgewinn mit dem Mund, den Lippen und der Zunge ist bei lesbischen Techniken sehr wichtig: Küssen, Lecken, Knabbern oder Saugen. Was mit Mund-zu-Mund-Kontakt beginnt, endet häufig mit Oralsex (Cunnilingus und Annilingus). Die Spielarten des Verwöhnens sind bei lesbischen und heterosexuellen Paaren also sehr ähnlich.

Mehr als nur streicheln

Im Gegensatz zu zahlreichen Vorurteilen ist die Penetration ein fester Bestandteil der lesbischen Sextechnik. Die Penetration kann mit den Fingern, der Zunge oder anderen Hilfsmitteln wie Dildos oder Vibratoren stattfinden. Gleitmittel sorgen für extra Spaß. Da Frauen ihre Körper sehr gut kennen, ist die Chance auf einen vaginalen Orgasmus bei lesbischem Sex sogar höher als beim Hetero-Sex.

Lesbischer Sex schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Lesbische Frauen sind dem Risiko sexuell übertragbarer Krankheiten genauso ausgesetzt wie hetereosexuelle Paare, selbst wenn es nicht unbedingt zur Penetration kommt. Auch wenn beim Sex unter Frauen keine Empfängnisverhütung notwendig ist, sollten lesbische Frauen einmal pro Jahr zur gynäkologischen Routineuntersuchung gehen und einen Scheidenabstrich machen lassen.

Vorsicht vor HPV Viren!

Neuesten Studien zufolge ist jede fünfte Frau, die noch keinen Sex mit einem männlichen Partner hatte, mit dem humanen Papillomavirus (HPV) infiziert, der als einer der Auslöser für Gebärmutterhalskrebs gilt. Es ist also auch bei lesbischem Sex sehr wichtig, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, um sich nicht mit einer sexuell übertragberen Krankheit anzustecken.

So können sich lesbische Frauen vor Geschlechtskrankheiten schützen

Als Schutz für Oralsex & Co wird ein Mundschutz empfohlen, genauer gesagt ein Latextuch (Dental Dam), das in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich ist. Das Latextuch wird während des Sex zwischen Mund und Genitalien gelegt, um den direkten Kontakt zu vermeiden.

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