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Die helfen wirklich! Die besten Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 9. Oktober 2015
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Ist mir schlecht! Gerade in den ersten Wochen nach der Befruchtung klagen viele werdende Mamis über Unwohlsein. Mit diesen Tipps gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft geht es euch bald wieder besser.

Schwangerschaftsübelkeit kennen viele werdende Mamis nur zu gut. Jede vierte von fünf Frauen leidet in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft darunter. Die gute Nachricht direkt vorweg: Das Unwohlsein ist nichts Schlimmes, sondern vielmehr ein Zeichen dafür, dass sich der Körper optimal auf das Baby vorbereitet.

​Verursacht wird die Übelkeit durch die Hormone, die nach der Befruchtung vom Körper produziert werden. In der Regel starten die Beschwerden um die fünfte Schwangerschaftswoche herum, haben ihren Höhepunkt in der neunten Woche und lassen zwischen der zwölften und sechzehnten Schwangerschaftswoche nach.

​Gemein: Man spricht zwar oft von Morgenübelkeit, doch das Unwohlsein kann den ganzen Tag über anhalten. Die meisten werdenden Mütter sind deswegen auf der Suche nach hilfreichen Tipps gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft. Davon gibt es zum Glück viele, die auch sehr gut helfen. Testet am besten mal aus, was bei euch die größte Wirkung zeigt.

Die besten Tipps gegen Übelkeit in der Schwangerschaft

In vielen Fällen wird das flaue Gefühl durch einen bestimmten Geruch wie Kaffee oder Zigarettenrauch ausgelöst. Vermeidet diese Gerüche so gut es geht. Ansonsten probiert mal diese Tipps gegen die morgendliche Übelkeit und die, die den gesamten Tag anhält.

Tipps gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft: speziell morgens

Morgens ist der Blutzuckerspiegel niedrig - das kann zu Unwohlsein führen. Startet am besten mit diesen Tipps in den Tag:

  • Esst schon vor dem Aufstehen ein Knäckebrot, einen Zwieback oder eine Scheibe trockenes Brot, das ihr abends neben das Bett legt.
  • Trinkt eine Tasse Kräutertee, z. B. Kamille oder Pfefferminze.
  • Riecht an einer halben Zitrone, der Duft soll Übelkeit vertreiben.

Übelkeit in der Schwangerschaft: Kräutertee trinken © unsplash.com/ornella binni

Tipps gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft: tagsüber

  • Esst mehrmals täglich kleine Mahlzeiten statt drei großer.
  • Meidet fettige, saure oder sehr würzige Speisen.
  • Trinkt ausreichend, 1,5 Liter am Tag sollten es sein, am besten stilles Wasser und Kräutertee.
  • Trinkt kleine Mengen Ingwertee oder würzt euer Essen mit Ingwer.
  • Ruht euch so oft es geht aus, legt die Beine hoch.
  • Probiert Fußreflexzonenmassage oder Akupressur.
  • Notiert, wann es euch schlecht geht. Oft lässt sich ein Muster feststellen, das ihr dann umgehen könnt.

Ab wann zum Arzt?

Oft reichen die oben genannten Tipps gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft aus. Viele werdende Mamis müssen sich auch nicht übergeben, sondern kämpfen nur gegen das flaue Gefühl im Magen. Da ihr in dieser Phase der Schwangerschaft ohnehin beim Arzt seid, könnt ihr eure Probleme gern ansprechen.

Ihr solltet auf jeden Fall zum Arzt, wenn euer Alltag stark durch die Übelkeit beeinträchtigt wird und ihr euch verstärkt übergeben müsst. Es kann sein, dass euch der Arzt ins Krankenhaus überweist, wo euch die verlorene Flüssigkeit per Infusion wieder zugeführt wird. Mit solch gravierenden Schwangerschaftsbeschwerden kämpfen jedoch zum Glück nur wenige Frauen.

Diese Medikamente helfen gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft

Meist bekommt ihr mit den Hausmitteln das Unwohlsein gut in den Griff. In schweren Fällen kann der Arzt Medikamente verschreiben, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Dimenhydranit. Auch durch die Gabe von Vitamin B6 kann die Übelkeit verschwinden. Sprecht eine Einnahme auf jeden Fall mit eurem Arzt ab.

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