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Mami werden: Diese körperlichen Veränderungen erwarten dich in der Schwangerschaft

von Redaktion Veröffentlicht am 1. Juni 2016
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Das passiert mit eurem Körper während der Schwangerschaft.

Schwanger sein ist etwas richtig Schönes: Vor Glück könnte Frau fast platzen, die Laune ist super und man freut sich auf das neue Wesen, das langsam im Bauch heranwächst. Allerdings nagt da dieses Gefühl im Hinterstübchen, das sich der Körper im Lauf der Schwangerschaft komplett verändern wird. Langsam sammeln sich auch immer mehr Kilos auf den Hüften an und am Ende fühlt man sich eher wie eine mittelschwere Elefantendame und nicht mehr wie die vor Schönheit sprühende werdende Mutter. Man erkennt sich selbst kaum wieder.

​Diese Dinge passieren mit eurem Körper während der Schwangerschaft:

Der Bauch braucht ein Gegengewicht

Was soll das denn? Dass der Bauch immer größer wird, ist ja logisch. Aber der Po? Ja, denn zu dem immer schwerer werdenden Bauch braucht es schließlich ein Gegengewicht. Außerdem dehnen sich im Becken langsam die Bänder, damit das Baby genug Platz hat. Zunächst sind solche körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft vielleicht schockierend, aber macht euch keine Sorgen: Das gehört alles dazu. Damit eure Kehrseite schön straff bleibt, hilft es, wenn ihr weiterhin leicht Sport treibt. Das solltet ihr jedoch mit eurem Arzt besprechen. Ansonsten könnt ihr euch auch mit ausgedehnten Spaziergängen fit halten.

Natürlich gibt es auch immer Schwangere, die tatsächlich nur am Bauch zulegen. Aber so ein schöner, runder Po hat doch schließlich auch was ...

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Hallo Löwenmähne!

Den meisten Schwangeren wird ja dieses innere Leuchten, ja ein regelrechtes Strahlen nachgesagt. Die hormonelle Veränderung sorgt bei vielen Frauen dafür, dass sie so tolles Haar bekommen, als wären sie Shampoo-Model. Der Grund: Der Anstieg des Hormons Progesteron sorgt dafür, dass der Haarwechsel langsamer wird und das Haar länger auf dem Kopf bleibt. Da ist eine wallende Mähne keine Seltenheit.

Aber nicht nur auf dem Kopf sprießen die Haare. Durch den Anstieg des männlichen Hormons Testosteron ist es möglich, dass ihr euch demnächst eher wie der haarige Star-Wars-Held Chewbacca fühlt, denn überall sprießen dunkle Haare. Keine Sorge: Auch das geht vorüber.​ Übrigens, eine tiefe, sexy Stimme gibt's gratis dazu.​

Leider bekommt nicht jede Schwangere automatisch die mega Walle-Mähne. Bei manchen Schwangeren sind die Haare alles andere als ansehnlich. Aber auch da nicht verzagen: Probiert bei dieser Gelegenheit doch mal ein paar neue Flechtfrisuren aus, damit die stumpfe Matte nicht auch noch Aufmerksamkeit auf sich zieht.

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Keine Sorge, auch mit solchen Veränderungen kommt ihr klar

Nicht alle Mütter in spe werden mit Pfirsichhaut, vollerem Haar und schönen Nägeln gesegnet. Solltet ihr zu denen gehören, die es mit den Veränderungen während der Schwangerschaft nicht so gut getroffen haben, grämt euch nicht. Es ist ja schließlich für einen guten Zweck und geht vorüber.

Eure Nägel sind ständig brüchig? Dann schneidet sie am besten direkt kurz, statt euch lange zu ärgern. Auch die Haut verhält sich inzwischen ganz anders also vor der Schwangerschaft. Daher sollte auch die Gesichtspflege an die neuen Bedürfnisse angepasst werden. Arzt und Hebammen wissen Rat und können euch zeigen, wie ihr mit den Veränderungen eures Körpers umgehen könnt. Aber klärt beim Arzt unbedingt ab, welche Beautytricks überhaupt noch erlaubt sind.

Nach der Schwangerschaft regelt sich normalerweise alles wieder von selbst und ihr kehrt zu eurem wunderschönen Normalzustand zurück. ​

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Strahlendweißes Lächeln in Gefahr

Die Schwangerschaft verändert tatsächlich den ganzen Körper - sogar die Zähne. Durch die hormonellen Veränderungen kann vermehrt Zahnfleischbluten auftreten, weil das Zahnfleisch stärker durchblutet wird als zuvor. Der Mundraum ist sensibler und kann schon allein durchs Zähneputzen bluten. Zusätzlich verändert sich die Zusammensetzung des Speichels, was in Kombination mit Schwangerschaftsgelüsten die Kariesbildung verstärken kann. Daher ist es umso wichtiger, dass die werdende Mama ganz besonders auf ihre Zahngesundheit achtet. Zweimal täglich sanft und gründlich die Zähne putzen und danach Zahnseide verwenden. Nicht vergessen: Gerade während der Schwangerschaft sollte ein Zahnarzt einen Blick auf eure Beißerchen werfen.

Eure Brust wird zur Zielscheibe

Ja, richtig gelesen. Eure Brüste werden im Laufe der Schwangerschaft um ein ganzes Stück wachsen. Dabei wird auch die Haut sehr beansprucht und es bilden sich Dehnungsstreifen, sogenannte Schwangerschaftsstreifen, die auch an Bauch und Hüfte auftreten können. Um den Streifen vorzubeugen, haltet die Haut geschmeidig und cremt und massiert die Haut. Eine gezielte Zupfmassage kann ebenfalls vorbeugen.

Nicht nur der Umfang eurer Brüste verändert sich, sondern auch die Brustwarzen. Sie werden größer, dunkler und treten ein wenig weiter hervor. Das sieht in etwa wie eine Zielscheibe aus, damit der Säugling später genau weiß, wo seine Nahrungsquelle in etwa liegt. Nach dem Abstillen werden sich Brüste und Brustwarzen wieder zurückbilden. Allerdings kann es jedoch vorkommen, dass die Brüste nach Schwangerschaft und Stillen ein wenig kleiner und weniger fest sein werden, als zuvor.

Klappt es mit dem tollen After-Baby-Body?

Eine Frage, die sich sicher sehr viele Schwangere stellen, ist die, ob sie jemals wieder die Figur bekommen, die sie vor der Schwangerschaft hatten. Die Antwort lautet: Ja! Allerdings sollten sich die frischgebackenen Mütter dabei sechs bis neun Monate Zeit lassen, denn der Körper sollte sich schonend zurückbilden können. Da Baby und Fruchtwasser fehlen, verliert die Frau direkt nach der Geburt zwischen acht und 12 Kilogramm. Wer direkt mit Sport beginnen möchte, sollte es dabei nicht übertreiben. Welches Sportprogramm am besten für frisch gebackene Mütter geeignet ist, erfahrt ihr von eurer Hebamme und eurem Arzt.

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