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Müdigkeit in der Schwangerschaft: Was dahinter steckt und wie ihr wieder munter werdet

von Redaktion Veröffentlicht am 13. März 2017
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"Ich wünschte ich wäre Dornröschen, dann könnte ich ganz lange schlafen"

Schlafen, schlafen, den ganzen Tag nur schlafen: Diesen Wunsch haben die meisten Schwangeren während der ersten drei Monate. Die berühmt berüchtigte Müdigkeit in der Schwangerschaft ist nicht nur ein Gerücht, sondern Realität.

Schuld sind, wie soll es anders sein, die Hormone. Der Körper steht zu Beginn der Schwangerschaft Kopf und produziert jede Menge Progesteron. Dieses Hormon beruhigt und ist daher der Hauptverursacher für die Müdigkeit. In den ersten Wochen der Schwangerschaft leistet der Körper jedoch auch Höchstarbeit. Er produziert die Plazenta, bildet mehr Blut und wird vielleicht durch Übelkeit geschwächt. Außerdem verändert sich der Stoffwechsel und Blutdruck sowie Blutzucker sinken ab.

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Ab dem vierten Monat wird es besser

Ein kleiner Trost für alle Schwangeren: Ab dem vierten Monat wird es in der Regel besser. Dann hat sich der Körper an die Veränderungen gewöhnt und man fühlt sich wieder fit und kann die Schwangerschaft genießen. Im letzten Trimester setzt oft eine neue Welle der Müdigkeit ein. Die Schwangerschaft ist so weit fortgeschritten, dass der Bauch ständig im Weg ist und alltägliche Dinge erschwert. Nachts kann man oft nicht schlafen, weil jede Position unbequem ist oder das Baby im Bauch Randale macht.

An der Müdigkeit während der Schwangerschaft können wir nichts ändern. Aber wir können euch Tipps geben, die den Alltag erleichtern. Ganz wichtig: Lasst es ruhig angehen und macht nur so viel, wie es euch möglich ist. Niemand erwartet, dass ihr euch ständig mit Freunden trefft, gerade jetzt den Großputz macht oder bis spät in die Nacht auf seid.

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Was hilft gegen die Schwangerschaftsmüdigkeit?

Müdigkeit in der Schwangerschaft © iStock

Hetzt euch nicht und legt immer mal kleine Pausen ein. Besonders die Arbeit am Computer kann ziemlich ermüdend sein. Steht zwischendurch auf, streckt euch und geht ein paar Schritte. Am besten schnappt ihr gleichzeitig auch ein wenig frische Luft - Sauerstoff tut gut. Setzt euch dafür doch ein paar Minuten nach draußen.

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Regelmäßig essen

Als Schwangere muss man nur unwesentlich mehr essen, um den neuen Energiebedarf zu decken. Da der Blutzuckerspiegel jedoch etwas verrückt spielt und ihr euch deshalb oft schlapp fühlt, ist es wichtig, dass ihr regelmäßig esst.

Der Heißhunger auf Süßes ist in diesen Momenten oft besonders groß. Doch ihr solltet standhaft bleiben. Das Problem: Essen wir Süßes, schnellt der Blutzuckerspiegel in die Höhe. Nach kurzer Zeit sinkt er aber genauso schnell wieder ab und wir fallen wieder in ein Leistungstief.

Neben den Hauptmahlzeiten solltet ihr vor- und nachmittags auch kleine Snacks einplanen. Ideal sind Obst, Gemüsesticks, Joghurt, Nüsse oder eine Scheibe Vollkornbrot.

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Regelmäßige Bewegung

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Was dahinter steckt und wie ihr wieder munter werdet © iStock

Eine Schwangerschaft ist kein Grund sich auf die faule Haut zu legen. Bewegung belebt den Kreislauf und vertreibt die Müdigkeit. Sucht euch einen Sport, der vor allem Spaß macht und sprecht euch mit eurem Arzt ab. Walken, Schwimmen, Aerobic - das alles und viel mehr dürfen auch Schwangere machen.
Baut mehr Bewegung in den Alltag ein und nehmt öfter mal die Treppe und geht auch mal zu Fuß.

Bleibt entspannt

Jahaa, leichter gesagt als getan, aber lasst euch bitte nicht von euren Mitmenschen oder der Arbeit stressen und verrückt machen. Ihr seid auch nur Menschen und wenn ihr ohnehin schon müde seid, ist Stress das Letzte, das ihr gebrauchen könnt. So wird es nicht besser und ihr macht unter Umständen sogar schneller Fehler.
Erlernt am besten Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation und plant Entspannungspausen in euren Alltag ein.

Müdigkeit in der Schwangerschaft: Schlafen, aber nicht zu viel

Gegen Müdigkeit in der Schwangerschaft hilft Schlaf. Ihr solltet darauf achten, nachts ausreichend zu schlafen, zwischen sieben und acht Stunden sind ideal. Wenn nötig, solltet ihr auch tagsüber ein kurzes Mittagsschläfchen einplanen - sogenanntes Powernapping. Mehr als eine Viertelstunde sollte es aber nicht dauern. Schlaft ihr länger, fährt der Stoffwechsel zu sehr runter und die meisten Menschen werden dann noch schlapper.

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