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Kalorienbewusst ernähren mit Gemüse

von der Redaktion Veröffentlicht am 19. November 2008
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Im Gemüse muss man nicht nach den Kalorien suchen, denn viele Gemüsesorten enthalten so wenig davon, dass sich das wirklich nicht lohnt. Einige Gemüsesorten sind sogar so arm an Kalorien, dass sie beim Verzehr zu einer negativen Energiebilanz beitragen, was beim Abnehmen sehr hilft.

Viele Gemüse freut den Körper

Gemüse enthalten natürlich immer positive Kalorien, manche von ihnen jedoch so wenige, dass beim Verzehr mehr Kalorien verbraucht werden, als im Gemüse selbst enthalten sind. Solche Sorten sind die optimale Voraussetzung dafür, einige Kilo abzunehmen. Man kann von ihnen soviel essen, wie man möchte, man nimmt nicht zu - vorausgesetzt, man hat sie nicht mit einem dicken Dressing angemacht oder in Butter geschwenkt.

Das Gemüse mit den wenigsten Kalorien ist die Gurke. Sie besteht fast nur aus Wasser und ist damit einfach rundherum gesund für den menschlichen Körper. Nicht weniger als die Gurke sind Zucchini, verschiedene Blattsalate oder Möhren zum Kalorienverbrennen geeignet, dazu müssen sie allerdings roh zubereitet werden. In gegartem Zustand unter der Zugabe von Öl oder Fett verändert sich der Kaloriengehalt natürlich.

So sollte beispielsweise die Zubereitung von Spinat, Mangold, Blumenkohl, Bohnen etc. nur mit wenig Fett erfolgen. Um den negativen Kalorienhaushalt aufrecht zu erhalten, sollte man auf die Zugabe von Sahne oder Mehl zum Binden komplett verzichten.

Gemüsesorten wie Rettich oder Radieschen sind eine schmackhafte und kalorienarme Beigabe. Selbstredend lassen sie sich aufgrund ihrer Schärfe nicht in denselben Mengen verzehren wie beispielsweise Gurken.

Nur kalorienarmes Gemüse ist nicht gesund

Prinzipiell gilt: Es gibt kein gutes oder schlechtes Gemüse. Alle Arten von Gemüse sind nicht nur kalorienarm, sondern auch sehr gesund und können ohne schlechtes Gewissen genossen werden.

Natürlich sollte man beim Essen von Gemüse aber nicht nur auf die Kalorien achten. Wer sich beispielsweise, den ganzen Tag nur von Gurken ernährt, macht eine Art Fastenkur, nimmt in diesem Fall zwar genügend Flüssigkeit zu sich, vernachlässigt jedoch Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente. Besser ist es, sich für eine gesunde Ernährung an der Lebensmittelpyramide zu orientieren.

Es gilt nicht grundsätzlich, dass rohes Gemüse gesünder ist als gegartes. Abends genossen, schlägt rohes Gemüse vielen Menschen auf den Darm. Sie bekommen Verdauungsprobleme, manche sogar Krämpfe, weil der Magen über Nacht seine Tätigkeit weitgehend einstellt. Das Gemüse im Magen beginnt zu gären, verursacht Blähungen und Schmerzen.

Darüber hinaus gibt es Gemüsesorten, deren Inhaltsstoffe von Menschen in rohem Zustand nicht vollständig genossen werden können. Tomaten beispielsweise enthalten den Stoff Lycopin, den wir viel besser in gegarten Tomaten aufnehmen können. Er bindet die schädlichen freien Radikale im Körper und hat so eine krebsverhindernde Wirkung. Auch Hülsenfrüchte, Linsen und Bohnen müssen gegart werden, bevor sie für den Menschen genießbar sind. Dabei muss man jedoch darauf achten, eine schonende Garform zu finden, welche die enthaltenen Vitamine nicht zerstört.

„Gute“ Kalorien im Gemüse

Viele Kalorien enthalten Gemüse mit hohem Ölanteil, beispielweise Mais. Auch Gemüse mit hohem Kohlenhydratanteil wie beispielsweise Kartoffeln sind wesentlich kalorienreicher als andere. Gemüse mit wenigen Kalorien enthalten kein Öl und nur wenige Kohlenhydrate, stattdessen Wasser. Grundsätzlich sollte man sich beim Gemüse um den Kaloriengehalt nicht sorgen, wenn man reichlich davon verzehrt. Eine Ausnahme bildet die Avocado, sie ist sehr fetthaltig und belastet den Kalorienhaushalt deutlich.

Die in Gemüse enthaltenen Kalorien nennt man auch „gute“ Kalorien, weil ihre Basis sättigende Ballaststoffe sind. Im Fleisch verstecken sich dagegen die „bösen“ Fettkalorien, die der Körper sofort einlagert. Gemüse gehört in jedem Fall zu den gesunden Lebensmitteln. Es enthält Vitamine und Mineralstoffe und ist im Vergleich zu vielen anderen Lebensmitteln einfach gut für den Körper - selbst in großen Mengen.

von der Redaktion
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