Anzeige

Home / Buzz / Aktuelles

Corona-Ausblick 2022: Das erwartet uns im neuen Jahr

von Esther Wolf ,
Anzeige

Durch Omikron droht uns bereits die nächste Welle im Januar. Doch worauf müssen wir uns 2022 einstellen und wann können wir mit einem Ende der Pandemie rechnen?

Was erwartet uns im neuen Corona-Jahr und wann können wir endlich mit einem Ende der Pandemie rechnen? Bereits im Januar droht uns durch die neue Omikron-Variante eine heftige neue Corona-Welle. Vier Experten gaben nun bei Focus Online ihre Einschätzungen für das neue Jahr ab.

Mehr zum Thema: Impfzertifikat nur 9 Monate ohne Booster gültig

Das sagen die Experten

Ulrike Protzer, Virologin an der Technischen Universität und Helmholtz Zentrum München, erwartet Mitte Januar eine heftige, neue Welle durch die Omikron-Variante. Sie befürchtet deshalb, wieder Kontakt-Restriktionen. Das Einzige, was aus ihrer Sicht helfen wird, ist eine frische oder eine Dritt-Impfung und Kontakte erneut herunterfahren.

Auch lesenswert: US-Regierung setzt auf neue Corona-Tablette

Anzeige

Weiter erklärt die Expertin, dass es nach der Omikron-Welle nicht mehr viele Menschen geben, deren Immunsystem das Virus noch nicht gesehen hat – sei es durch eine Infektion oder stimuliert durch eine Impfung.

Wir müssen nun durch diese neue, heftige Welle gehen, aber danach wird das Virus (hoffentlich) endgültig zu einem saisonal im Herbst immer wieder auftretenden Virus, ähnlich wie das Grippevirus, werden, so Ulrike Protzer bei Focus Online.

Mehr dazu: So gefährlich ist die Omikron-Variante wirklich

Wann wird sich die Lage entspannen?

Timo Ulrichs, Infektionsepidemiologe von der Akkon Hochschule Berlin, gibt in seinem Ausblick Anlass zu vorsichtiger Hoffnung: "Mit Abflachung des Infektionsgeschehens im Frühling und bei dann anlaufender Omikron-Impfung werden wir die Pandemie in den Griff bekommen und über den Sommer so weit kontrollieren, dass im Herbst/Winter 2022/23 nur noch eine kleine Welle kommen wird."

Voraussetzung dafür sind allerdings flächendeckende Impfungen, am besten im Rahmen einer allgemeinen Impfpflicht.

Friedemann Weber, Virologe an der Universität Gießen, vermutet, dass im Frühjahr oder Sommer ein Punkt erreicht wird, an dem alle, die nicht 2G sind, infiziert wurden.

Im Video: Wegen Omikron-Variante: Wird die Corona-Quarantäne verkürzt?

Video von Esther Pistorius

Ralf Reintjes, Epidemiologe an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften, blickt zuversichtlich in die längere Zukunft, da der Immunstatus in der Bevölkerung durch Impfungen und Infektionen kontinuierlich gestiegen ist. Das bringt uns langsam in Richtung einer endemischen Situation.

Der Experte rät vor allem dazu, aus den Erfahrungen der letzten zwei Jahre zu lernen: Eine möglichst hohe Anzahl von geimpften und geboosterten Personen ist sehr wichtig. Zusätzlich sollten wir alle durch unser Verhalten dazu beitragen, dass wir mit deutlich geringeren Infektionszahlen in den nächsten Herbst gehen.

NEWS
LETTERS
News, Tipps und Trends... wir haben viele spannende Themen für dich!

Bei einer Sache sind sich die Experten alle einig: Wir haben viel über das Infektionsgeschehen gelernt und dieses Wissen müssen wir nutzen.

Anfang nächsten Jahres wird es spezielle Impfstoffe für Omikron geben und die Entwicklung von neuen Behandlungsmethoden und Medikamenten machen Fortschritte. Daher können wir vorsichtig optimistisch in die längere Zukunft blicken.

Anzeige