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EU-weite Einigung: Karl Lauterbach drängt auf vierte Impfung

von Justin Amaral Erstellt am 30.03.22 um 13:45

Eine mögliche vierte Corona-Impfung wird laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Zukunft EU-weit einheitlich geregelt. Das soll jetzt auf uns zukommen.

Nach einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel verkündete Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, dass die EU-Kommission innerhalb kürzester Zeit auf Basis wissenschaftlicher Expertise eine Empfehlung zur vierten Impfung erarbeiten werde.

Auch für Deutschland könne die Empfehlung der EU-Kommission ein wichtiger Kompass für den Umgang mit der zweiten Boosterung sein.

Lauterbach hatte sich vorab für eine vierte Corona-Impfung für Menschen über 60 Jahren stark gemacht. Dabei verwies er immer wieder auf Studien aus Israel, die zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Corona-Infektion zu versterben, in dieser Altersgruppe durch eine Auffrischungsimpfung um bis zu 80 Prozent gesenkt werden könne.

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"Die Lage ist in Europa, was die Pandemie angeht, schlechter als das Gefühl der Menschen",
stellt Lauterbach klar.

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Aus Sicht des Bundesgesundheitsministers kommen für einen zweiten Booster die Wirkstoffe des Herstellers Moderna sowie von BioNTech und Pfizer infrage.

Auf Vakzine zu warten, die auf die neuen Omikron-Varianten des Coronavirus angepasst sind, würde laut Lauterbach zu lange dauern. Das könne nach jetzigem Planungsstand noch bis Herbst dauern.

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Bislang empfiehlt die Ständige Impfkommission in Deutschland eine zweite Booster-Impfung Menschen über 70 Jahren, Bewohnerinnen und Bewohner von Altenheimen und Menschen mit Immunschwäche-Krankheiten ab fünf Jahren. Ebenso gilt die Empfehlung für Beschäftige in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.