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Corona-Immunkarte: So funktioniert der neue Impfnachweis

von Yvonne Willms Erstellt am 22.02.22 um 12:35

Viele Menschen setzen in Sachen Impfnachweis auf die Corona-App und das Smartphone. Doch wer möchte, kann sich auch mit der Immunkarte ausstatten. Welche Vorteile die Karte bietet und was sie kostet, erklären wir euch.

Zusätzlich zum digitalen Impfzertifikat der Bundesregierung ist es möglich, seinen Impfstatus auch anhand einer Immunkarte im praktischen Scheckkartenformat nachzuweisen. Für viele Menschen bietet dies verschiedene Vorteile.

Ist der Handy-Akku mal leer oder das Smartphone wurde zu Hause vergessen, ist es trotzdem möglich, mit gültigem Impfnachweis ein Restaurant zu besuchen oder ins Kino zu gehen. Auch Menschen, die kein Smartphone besitzen, wie beispielsweise Kinder oder viele Senioren, können mit der Karte ihren Impfstatus per QR-Code belegen. So ersetzt die Immunkarte in analoger Form die Corona-App.

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So funktioniert die Immunkarte

Ebenso wie die Corona-App ist die Immunkarte mit einem EU-weit gültigem QR-Code ausgestattet, um den Impfnachweis der jeweiligen Person zu beglaubigen. So kann bei Corona-Einlasskontrollen der Impfstatus anhand offizieller Scan-Apps geprüft werden. Zusätzlich zum QR-Code finden sich auf der Karte auch Name, Geburtsdatum und die zusammengefassten Informationen zum Impfzertifikat des Besitzers oder der Besitzerin.

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Da die Karte im schlichten Scheckkartenformat daherkommt, kann sie praktischerweise im Portemonnaie aufbewahrt werden. So ist sie bei Unternehmungen oder auf Reisen stets griffbereit als Nachweis verfügbar. Denn: Als Impf- oder Genesenennachweis kann die Immunkarte europaweit eingesetzt werden.

Immunkarte ist nicht kostenlos

Im Gegensatz zur Corona-App der Bundesregierung ist die Immunkarte mit integriertem QR-Code jedoch nicht kostenlos. Da die Karte nicht vom Bundesgesundheitsministerium gestellt wird, sondern von einem Leipziger Unternehmen, kostet sie 9,90 Euro. Auch bei jeder neuen Impfung oder einer Coronaerkrankung muss die Immunkarte ersetzt und an den aktuellen Impf- oder Genesenenstatus angepasst werden – mit Folgekosten von aktuell 7,40 Euro pro neu ausgestellte Karte.

Ob euch euer digitaler Impfnachweis in Form der Corona-App ausreicht oder euch die knapp 10 Euro als Absicherung zusätzlich zum Smartphone wert sind, bleibt euch überlassen.

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Wo bekomme ich die Immunkarte?

Wer kein Smartphone besitzt oder sich nicht allein auf sein Handy verlassen möchte, hat also die Möglichkeit anhand der Immunkarte europaweit seinen Impf- oder Genesenenstatus mit einem QR-Code nachzuweisen. Doch wo bekomme ich die Immunkarte? Erhältlich ist das kostenpflichtige Dokument im Miniformat in vielen Apotheken oder auch online direkt beim Hersteller unter immunkarte.de.

Ähnlich wie bei der Corona-App benötigt ihr auch hier vorab ein digitales Impfzertifikat, um euch die Immunkarte mit integriertem QR-Code als aktuellen Impfnachweis erstellen zu lassen. Nach Kauf wird euch die Karte im Scheckkartenformat per Post zugestellt.

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Ob als Impfnachweis oder als Absicherung, falls das Handy mal nicht im Einsatz ist: Mit der Immunkarte könnt ihr euren Impfstatus bei Corona-Einlasskontrollen auch analog belegen.