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Clever versteckt: 5 Methoden, damit dein Kind Gemüse gerne isst

von Inga Back Veröffentlicht am 1. März 2019

Manche Kinder mögen einfach aus Prinzip kein Gemüse. Oder sie mögen nur bestimmtes Gemüse nicht. In jedem Fall kann man sich hier nicht einfach geschlagen geben, denn die Vitamine und Mineralien sind wichtig für eine gesunde Entwicklung. Mama und Papa müssen hier also etwas kreativer werden, um den Kleinen das Gemüse doch noch schmackhaft zu machen.

Manchmal hilft alles nichts: Mama und Papa gehen mit gutem Beispiel voran und genießen ihre Portion Gemüse; die Familie isst zusammen und alle helfen beim Vorbereiten, auch die Kleinen. Am Ende rühren sie das Gemüse trotzdem nicht an. Scheinbar grundlos, vielleicht auch aus Prinzip, weil es beispielsweise grün ist. Und nun?

Aufgeben muss man nicht, denn es gibt ein paar Tricks, mit denen auch der größte Sturkopf sich doch noch von Gemüse überzeugen lässt. Auch wenn Mama und Papa dabei vielleicht ein bisschen schummeln müssen.

1. Pürier es

Die meisten Kinder lieben buntes Essen, allerdings oft nicht, wenn es nach Gemüse aussieht. Mit Cremesuppen oder Soßen kann man das jedoch umgehen. Bei einer lila Suppe merken die Kleinen gar nicht, dass sie aus lila Brokkoli oder Roter Beete besteht - lecker ist sie trotzdem und gesund noch dazu!

Bonuspunkte gibt es, wenn sie noch etwas dippen können. Jedes Essen macht gleich mehr Spaß, wenn man ein bisschen damit spielen kann. Gebt noch ein paar Brotsticks zur Suppe dazu und ihr habt ein neues Lieblingsessen geschaffen.

2. Servier es mit Dips

Nicht nur püriertes Gemüse in Form von Suppen schmeckt besser, wenn man etwas hineintunken kann. Das Ganze funktioniert auch andersrum: Rohe Gemüsesticks schmecken gleich noch viel besser, wenn dazu ein Dip serviert wird. Paprika, Stangensellerie, Karotten, Gurken, Kohlrabi - schneidet ihr sie in Stifte, sehen sie weniger nach Gemüse aus und sind damit gleich viel ansprechender für Kinderaugen. Außerdem lassen sich die bunten Stifte prima dippen.

3. Versteck ungeliebtes Gemüse

Wenn Kinder eine Zwiebel entdecken, wollen sie sie meistens nicht essen. Ganz fein geschnitten und in eine Frikadelle gemischt, stört es sie aber nicht mehr, weil sie gar nicht merken, dass die Zwiebel noch da ist. Dasselbe gilt auch für Spinat, Möhren, Blumenkohl, Brokkoli oder ähnliches. Fein genug geschnitten und in Teig verarbeitet oder unter Eier, Kartoffelpürree oder Fleisch gemischt, fällt es den wenigsten Kindern auf. Am Ende schmeckt es ihnen dann trotz ungeliebtem Gemüse.

4. Mach Gemüse-Nudeln

Kinder lieben Nudeln und bunte Nudeln lieben sie gleich noch mehr! Zucchini, Karotten oder Rote Beete eignen sich hervorragend für Gemüse-Nudeln. Wer keinen Spiralschneider hat, kann auch Spaghettikürbis servieren, einfach backen, auskratzen und der Kürbis nimmt ganz von alleine Spaghettiform an.

5. Schneide und ordne es schön an

Das Auge isst ja bekanntlich mit, und für Kinder gilt das gleich doppelt. Manchmal schmeckt ihnen Gemüse also viel besser, wenn es eine coole Form hat oder als Smiley angeordnet ist. Mit Ausstechförmchen für Kekse lassen sich auch stern- oder herzförmige Gurken ausstechen. Oder ihr packt das Gemüse auf ein Sandwich und stecht ein paar herzförmige Stücke aus und legt sie neben das Brot. Alles, was anders als gewöhnlich ist, macht das Gemüse interessanter.

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