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Kopf hoch! 10 Fehler, die ALLE Neumamas im ersten Jahr machen

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 12. Februar 2019
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Das erste Jahr mit Baby gehört zu den aufregendsten und schönsten Zeiten im Leben einer Mama. Doch damit ihr sie auch wirklich genießen könnt, solltet ihr diese 10 typischen Fehler vermeiden.

Die ersten Wochen, Monate - ach was, das ganze erste Jahr - mit Baby sind eine kleine Herausforderung. Zwar eine wunderschöne, aber es ist eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Als Mama stößt man immer wieder an seine Grenzen. Auch, weil man unbewusst verschiedene kleine Fehler begeht, die einem das Leben schwer machen.

1. "Das schaffe ich schon allein"

Der größte Fehler, den man als frischgebackene Mama machen kann, ist Hilfe ablehnen. Greift zu, wenn euch jemand Arbeit abnehmen möchte. Es ist keine Schande zuzugeben, dass man nicht alles alleine schafft. Und: Lernt, Verantwortung abzugeben. Am Anfang ist es zwar schwer, doch auch der Partner oder die Mutter werden sich gut um das Baby kümmern.

2. Alles erledigen wollen, wenn das Baby schläft

Schlafentzug gehört zu den wirksamsten Foltermethoden. Nutzt deswegen nicht jede Sekunde, die euer Kind schläft, um zu waschen, putzen oder aufzuräumen, sondern macht selber mal die Augen zu. Wenn du aber partout nicht schlafen, sondern deine To-do-Liste abarbeiten möchtest, kommen hier ein paar nützliche Tipps:

3. Erwarten, dass alles wie bisher läuft

Ein Baby nimmt ganz schön viel Zeit in Anspruch. Schraubt eure Erwartungen an euch und an euren Haushalt herunter, wenn der Nachwuchs erstmal da ist. Ihr werdet viel weniger Zeit haben und müsst damit leben, dass nicht alles so läuft wie bisher. Dann wird das Bad nur einmal pro Woche geputzt - egal!

4. Auszeiten vergessen

Denkt daran, dass ihr nicht nur Mami seid, sondern auch noch eine Frau, Freundin und Partnerin. Nehmt euch Auszeiten, macht was nur für euch. Und vergesst auch nicht ein paar schöne zweisame Stunden mit Babys Papa.

5. Vergleiche mit anderen Babys

Jedes Baby entwickelt sich anders - und fast alles ist normal. Macht euch deswegen nicht verrückt, wenn das Baby der Bekannten schon einen Zahn hat, krabbelt oder das erste Wort spricht. Euer Schatz kann dafür etwas anderes früher oder hat das süßere Lächeln.

6. Panikattacken wegen Lappalien

War das ein Husten? Ist der das erste Anzeichen einer Lungenentzündung? Und hat das Baby auch wirklich genug gegessen? Es ist wichtig, dass ihr euer Kind im Blick habt und aufmerksam beobachtet. Aber macht euch nicht wegen kleinsten Krankheitsanzeichen verrückt! Solange der Nachwuchs spielt, strahlt und gesund wirkt, ist er das meist auch.

7. Nicht aufs Bauchgefühl hören

Kaum ist das Baby da, bekommt ihr haufenweise schlaue Ratschläge. Hört sie euch in Ruhe an, aber entscheidet selbst, welche ihr umsetzt. Hört auf euer Bauchgefühl. Ihr wisst am besten, was gut für euer Kind ist.

8. Selbstvorwürfe

Wohl jeder Mama passiert genau das früher oder später: Sie passt einen kurzen Moment nicht auf, das Baby rollt sich und schwupps, liegt es nicht mehr auf dem Sofa sondern auf dem Boden. Oder es stößt sich den Kopf, weil ihr einen Moment nicht aufgepasst habt. Zermürbt euch nicht mit Selbstvorwürfen. Das passiert wirklich jeder Mama.

9. Erwarten, dass das Baby von alleine irgendwann durchschläft

Manche Babys schlafen so ziemlich von Geburt an brav durch. Diese Kinder sind leider die absolute Ausnahme. In der Regel muss es das Durchschlafen bzw. alleine Ein- und Wieder-Einschlafen lernen. Wann und vor allem wie es das lernt, entscheidet ihr. Lasst euch nicht von Freunden und Bekannten unter Druck setzen. So lange ihr euch mit der Schlafsituation wohl fühlt und so lange alle Beteiligten genug Schlaf bekommen, ist alles okay.

10. Muttergefühle auf Knopfdruck

Das Baby ist endlich da, aber ihr fühlt euch nicht als Mutter? Das passiert und ihr seid deswegen noch lange kein schlechter Mensch! Muttergefühle sind nicht bei allen Frauen auf Knopfdruck da und entstehen erst mit der Zeit. Möglicherweise leidet ihr auch an einer Schwangerschaftsdepression. Im Zweifelsfall solltet ihr mit eurem Arzt oder eurer Hebamme darüber sprechen.

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