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Verstopfung beim Baby: Symptome, Tipps und Hausmittel

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 11. Oktober 2019

Es ist selten, aber eine Verstopfung kann schon bei ganz kleinen Babys auftreten. Vor allem die Einführung der Beikost kann für allerlei Beschwerden sorgen. Wie ihr eine Verstopfung erkennt, was dagegen hilft und wie ihr ihr vorbeugen könnt, verraten wir euch.

Wenn Babys weinen, kann das viele verschiedene Ursachen haben. Sie sind hungrig, müde oder der Bauch tut weh. In den ersten Monaten ist eine Verstopfung bei einem Baby zwar eher selten, doch sie kann auftreten. Sobald neben der Milch auch Brei gefüttert wird, leiden Kinder öfter unter zu festem Stuhlgang.

Verstopfung beim Baby: 0 bis sechs Monate

In den ersten fünf, sechs Monaten bekommen die Babys in der Regel ausschließlich Muttermilch oder Fläschchennahrung. Eine Verstopfung tritt in dieser Zeit beim Baby eher selten auf. Diese zu erkennen ist schwer, denn das Stuhlverhalten eines Babys kann sehr unterschiedlich sein.

Normal sind in den ersten Monaten ein bis vier volle Windeln am Tag. Verstopfung muss das Baby aber trotzdem nicht gleich haben, wenn an zwei, drei Tagen nur Urin in den Windeln ist. Bei Babys sind sogar sieben bis zehn Tage ohne Stuhlgang ok, ohne dass sich die Mama Sorgen machen muss - sofern es dem Kind gut geht.

Die Anzeichen für eine Verstopfung beim Baby sind sehr unspezifisch und lassen sich nicht gleich zuordnen. Die Kleinen sind oft quengelig, haben kaum Appetit und ziehen die Beinchen an, weil der Bauch drückt. Manche Kinder übergeben sich auch. Das wichtigste Anzeichen ist eine verhärtete, angespannte Bauchdecke.

Übrigens: Verstopfung tritt eher bei einem nicht-gestillten Baby auf, weil die Fläschchennahrung schwerer verdaulich ist. Da auch eine falsche Zubereitungsweise zu Verstopfung führen kann, sollte man sich immer genau an die Packungsanleitung halten.

Verstopfung beim Baby: ab sechs Monaten

Sobald das Kind seinen ersten Brei isst, kommt es öfter zu einer Verstopfung beim Baby. Der Darm braucht eine Weile, bis er sich an die veränderte Nahrung gewöhnt. Beikost sollte deswegen langsam eingeführt werden.

Hat das Kind während der ersten Monate keine zusätzliche Flüssigkeit benötigt, wird sie jetzt wichtig, um eine Verstopfung beim Baby zu vermeiden. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass sich der Nahrungsbrei im Darm nicht festsetzt, sondern schnell ausgeschieden wird. Das Kind sollte deswegen wenigstens zu jeder Mahlzeit ein wenig Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

Die besten Hausmittel gegen Verstopfung beim Baby

Bei einem Säugling sollte eine Verstopfung immer von einem Arzt abgeklärt werden. Tritt sie bei einem älteren Baby auf, das schon Beikost bekommt, können die folgenden Tipps helfen:

  • Oft reicht es, wenn auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet wird.
  • Zusätzlich kann dem Baby ballaststoffreiche Kost wie geriebener Apfel gegeben werden.
  • Auf stopfende Lebensmittel wie Bananen, Schokolade oder süße Getränke sollte verzichtet werden.
  • Fencheltee wirkt ebenfalls beruhigend bei Verstopfung.
  • Sanfte Bauchmassagen oder warme Bäder sind ebenfalls gute Hausmittel, um eine Verstopfung beim Baby zu lösen.

Quellen:

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