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Bürojob? Dann solltest du täglich diese 6 Stretching-Übungen machen

Jane Schmitt
von Jane Schmitt Veröffentlicht am 3. Oktober 2018
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Du sitzt auch den ganzen Tag? Dann solltest du diese Stretching-Übungen kennen! Investiere täglich nur 10 Minuten in deine Gesundheit und schütze dich mit Bürogymnastik vor Verspannungen. So geht's.

Was machst du den ganzen Tag? Sitzen? Tatsächlich verbringt der Großteil der Bevölkerung seinen Alltag im Sitzen. Das kann nicht nur Kopf-, sondern bei den meisten auch Rückenschmerzen verursachen. Es ist also an der Zeit, etwas dagegen zu tun.

Gerade wer über einen langen Zeitraum immer die gleiche Körperhaltung hat, neigt zu Verspannungen, die unangenehm sein können. Dadurch schleichen sich Haltungsfehler ein, die sehr schmerzhafte Folgen haben können.

Sitzt du beispielsweise häufig krumm am Schreibtisch? Neben der notwendigen Bewegung können dir auch Hilfsmittel wie Haltungskorrektur-Gurte helfen, Verspannungen vorzubeugen. Diese unterstützen eine aufrechte Haltung. Bei Amazon kannst du dir hier einen Gurt bestellen.

Wer nicht gerne auf Hilfsmittel zurückgreifen möchte, sollte Bürogymnastik bzw. Entspannungsübungen machen. Die lassen sich, wie der Name schon verrät, auch ganz einfach und problemlos im Büro durchführen. Wir zeigen dir, wie es geht.

Wichtig dabei ist jedoch, dass du die Übungen ganz langsam und sanft ausführst ohne zu wippen, damit schützt du dich vor Verletzungen. Verlange von deinem Körper nicht zu viel und taste dich langsam heran, es soll nicht weh tun.

1. Reck dich und streck dich

Die meisten von uns machen diese Bewegung schon ganz automatisch nach einer langen Zeit im stillen Sitzen: sich ausgiebig strecken. Diese Übung kannst du aber auch im Stehen ausführen, wie es dir eben gerade besser gefällt.

  • Atme tief ein und hebe dabei deine Arme über die Seiten nach oben.
  • Streck deine Hände Richtung Decke, als wolltest du dich hochziehen.
  • Richte deinen Blick ebenfalls nach oben, aber achte darauf, deinen Kopf nicht nach hinten fallen zu lassen.
  • Atme zwei Mal tief ein und aus und richte deinen Blick dann wieder langsam gerade nach vorne und senke die Arme.

2. Streck deine Seite

Vor allem dein Rücken leidet darunter, wenn du den Großteil des Tages im Sitzen verbringst. Gönn' ihm zwischendurch also immer mal ein wenig Bewegung.

  • Stell dich gerade hin, die Füße stehen hüftbreit auseinander.
  • Hebe jetzt deinen rechten Arm nach links über deinen Kopf.
  • Du kannst deinen linken Arm an der Seite hängen lassen oder in die Taille stützen.
  • Beuge deinen Oberkörper nun langsam nach links.
  • Dein rechter Arm ist die Verlängerung deines Oberkörpers, stell dir vor, du willst nach etwas greifen.
  • Halte diese Position für 2 Atemzüge.
  • ​Wechsle dann die Seite.

Klassische Keilkissen sind in vielen Büros beliebt, bei Amazon kannst du dir ein Keilkissen kaufen.

3. Bewegliche Arme

Manche Übungen kannst du direkt im Sitzen am Schreibtisch machen. Mit dieser Übung dehnst du die Rückseite deines Oberarms.

  • Hebe deinen rechten Arm über den Kopf und winkle den Ellenbogen über dem Kopf an.
  • Lass deine Hand hinter dem Kopf herabhängen, so als wolltest du dich unterhalb des Nackens kratzen.
  • ​Fasse mit deiner freien Hand den Ellenbogen und ziehe ihn leicht Richtung Kopf.
  • Halte die Dehnung für 3 Atemzüge und wechsle dann die Seiten.

4. Arme, Hände & Finger

Arbeitest du viel am Computer, solltest du auch deinen Händen und Fingern ein wenig Entspannung gönnen.

  • Strecke deinen rechten Arm parallel zum Boden aus.
  • Deine Fingerspitzen zeigen Richtung Decke.
  • Greife mit deiner linken Hand die Fingerspitzen der rechten und ziehe die Finger leicht Richtung Körper.
  • Du spürst ein leichtes ziehen in den Fingern und im Unterarm.
  • Halte diese Postion für 3 Atemzüge.
  • ​Wechsle die Seiten.

5. Die Beine nicht vergessen

Da du viel sitzt, solltest du regelmäßig aufstehen und ein paar Schritte gehen, das bringt nicht nur dein Herz-Kreislauf-System in Schwung, sondern du lockerst dadurch auch deine Beine und Hüfte.

  • Stelle dich hinter deinen Stuhl, oder neben den Schreibtisch und stütze dich mit deiner rechten Hand ab, damit du die Balance halten kannst.
  • Hebe den linken Fuß in Richtung Gesäß.
  • Greife das Fußgelenk mit der linken Hand und ziehe den Fuß sanft Richtung Hintern.
  • Spreize das angewinkelte Bein nicht ab, sondern halte die Oberschenkel parallel.
  • Versuche möglichst ruhig zu stehen, ohne zu wackeln.
  • Du solltest jetzt ein leichtes ziehen im Oberschenkel spüren.
  • Schiebe jetzt deine Hüfte ganz leicht nach vorne, um die Dehnung leicht zu verstärken.
  • Halte diese Position für 3 bis 4 Atemzüge, dann wiederhole die Position mit dem anderen Bein.

Mit einem orthopädischen Sitzkissen, kannst du ebenfalls deine Rückengesundheit fördern. Hier bekommst du ein Luftkissen bei Amazon.

6. Streck dich runter

Die letzte Dehnübung empfinden sehr viele Leute als unangenehm, eben weil diese Bewegung die komplette Rückseite der Beine dehnt und das ein eher ungewohntes Gefühl ist. Trotzdem ist gerade diese Übung genial für deine Beine, dein Gesäß und den Rücken. Ziel dieser Übung: mit den Fingerspitzen die Zehen erreichen. Manchmal klappt es nicht beim ersten Versuch, also lass dir Zeit, manchmal braucht es Wochen bis du deine Zehen erreichst, bei manchen Menschen dauert es noch länger.

  • Deine Füße stehen eng aneinander fest auf dem Boden.
  • Atme aus und beuge deinen Oberkörper langsam nach vorne.
  • Deine Arme streckst du Richtung Füße.
  • Atme normal weiter.
  • Versuche mit den Fingerspitzen deine Zehen zu berühren, es muss nicht sofort klappen.
  • Richte dich langsam Wirbel für Wirbel wieder auf.
  • Mach eine kurze Pause und lockere deine Beine und Arme, öffne und schließe den Mund und wiederhole die Übung ein weiteres Mal.

Bei den Dehnübungen der Bürogymnastik sollte in den Muskeln nur ein leichtes Ziehen zu spüren sein, hast du Schmerzen oder Muskelkater, ist Stretching nicht zu empfehlen. Halten die Schmerzen über mehrere Tage an, dann wende dich an deinen Arzt.

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