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Coronavirus: Das sind die größten Viren-Verstecke im Haushalt

von Ann-Kathrin Schöll Erstellt am 17. März 2020
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Coronavirus: Das sind die größten Viren-Verstecke im Haushalt© Getty Images

Es gibt viele Tipps, um sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Der wohl wichtigste: häufig und gründlich die Hände waschen. Wir verraten euch, was ihr zusätzlich regelmäßig im Alltag reinigen solltet.

Gründliches Händewaschen gilt als wichtigster Schutz gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Doch wer nach dem Händewaschen den Wasserhahn zudreht, die Hände am Handtuch abtrocknet, die Türklinke anfasst und zum Handy greift, kann das Prozedere eigentlich direkt wiederholen. Denn im Haushalt bzw. Büro gibt es viele unerkannte Viren-Verstecke.

Neben den Händen solltet ihr deshalb bestimmte Oberflächen und Gegenstände regelmäßig und gründlich reinigen. Wir verraten euch, wo im Haushalt die meisten Keime und Viren lauern und wie ihr sie loswerdet.

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#1 Lichtschalter

Dass auf Türklinken Viren Stunden, vielleicht sogar Tage, überleben können, dürften die meisten mittlerweile wissen. Es gilt also, diese Oberflächen regelmäßig und gründlich zu reinigen. Doch ein Viren-Versteck, das häufig vergessen wird, ist der Lichtschalter. Um ihn zu reinigen, braucht ihr übrigens nicht zwingend Desinfektionsmittel. Auch Essigreiniger eignet sich, um Lichtschalter & Co. gründlich zu reinigen.

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#2 Wasserhahn

Seit das Coronavirus grassiert, waschen sich die Menschen länger und gründlicher die Hände. Was sie vergessen: Auch auf dem Wasserhahn können sich Keime und Viren befinden. Laut einer US-amerikanischen Studie ist der Wasserhahn im Bad sogar die Stelle mit der höchsten Keimdichte.

Das Paradoxe: Je häufiger wir uns also die Hände waschen, desto dreckiger wird der Hahn. Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, ist es deshalb wichtig, den Wasserhahn häufiger zu reinigen. Am besten geht das mit Badreiniger-Spray.

Im Video: Deshalb solltet ihr Desinfektionsmittel NICHT selbst herstellen

Video von Esther Pistorius

#3 Handtuch

In Zeiten des Coronavirus werden wir alle sensibler, was die Hygiene betrifft. Während wir im Büro nach dem Händewaschen zu Papierhandtüchern greifen, nutzen wir zuhause das selbe Handtuch oft viel zu lange. Hier gilt: Handtücher, die täglich im Gebrauch sind, nach maximal drei Tagen auswechseln und benutzte Handtücher bei 60 Grad waschen.

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Lest auch: Coronavirus-Infektion: Diese Personen zählen zur Risikogruppe

#4 Handy

Was schätzt ihr: Wie oft fasst ihr pro Tag euer Handy an? US-amerikanische Forscher haben es in einer Studie herausgefunden: Über 2600 Mal berühren wir unser Smartphone täglich! Mit jedem Touch können Bakterien und Viren auf unsere Hände und letztlich unser Gesicht wandern. Damit steigt die Ansteckungsgefahr. Neben den Händen solltet ihr also auch euer Handydisplay regelmäßig reinigen. Dafür eignen sich zum Beispiel Desinfektionstücher.

Lesetipp: Smartphone desinfizieren - so geht's richtig!

#5 Maus und Tastatur

Aktuell wandern viele vom Büro ins Homeoffice. Und genau hier finden sich weitere Viren-Verstecke: die Computertatstur und die Maus. Beides wird während des Arbeitstags fast dauerhaft in Beschlag genommen und ist voll von Keimen. Wichtig ist also auch diese Oberflächen gründlich zu reinigen. Hierfür könnt ihr Reinigungsmittel oder Desinfektionstücher verwenden. Wichtig: Tastatur vorher ausstöpseln bzw. den Computer ausschalten.

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#6 Fernbedienung

Im wohlverdienten Feierabend angekommen, zieht es die meisten erst mal auf die Couch vor den Fernseher. Und schon wartet dort das nächste Viren-Versteck: die Fernbedienung. Sie gehört zu den unsaubersten Gegenständen im Haushalt. Denn die wenigsten von uns reinigen das Gerät regelmäßig.

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#7 Kühlschrankgriff

Noch etwas, das beim Putzen häufig übersehen wird, ist der Kühlschrankgriff. Auch hierauf können Krankheitserreger überleben. Achtet generell darauf, die Griffe, die ihr im Haushalt und Büro täglich mehrfach berührt, regelmäßig und gründlich zu reinigen.

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#8 Zahnbürste

Als Faustregel gilt: Die Zahnbürste alle drei Monate wechseln. Doch wer kürzlich erkältet war oder womöglich sogar mit dem Coronavirus infiziert war, sollte die Zahnbürste nach der Genesung sofort entsorgen und zu einer neuen greifen. Denn in den feuchten Borsten fühlen sich Krankheitserreger pudelwohl.

* Affliate Link

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