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Pfefferminztee: So nutzt du ihn für deine Gesundheit

von Jane Schmitt Erstellt am 31.05.21 um 18:00
Pfefferminztee: So nutzt du ihn für deine Gesundheit © unsplash.com/anna-hliamshyna

Pfefferminztee ist wahnsinnig beliebt, egal ob als erfrischender Wachmacher oder als linderndes Heilmittel bei leichten Beschwerden. Seine positiven Eigenschaften kannst du ganz easy für deine Gesundheit einsetzen.

Pfefferminztee ist seit jeher ein beliebtes Erfrischungsgetränk mit gesundheitsfördernden Eigenschaften. Als traditionelles Heilmittel wird Pfefferminztee schon seit der Antike verwendet. Unter anderem wird er gegen Übelkeit, Blähungen, Bauchkrämpfe, Magenverstimmung, Erkältung und Kopfschmerzen verwendet.

Die meisten werden Pfefferminztee aus der Kindheit kennen. Aber die kleine Pflanze ist nicht nur ein schöner Kindheits-Flash und lecker, sie hat auch wirklich einiges drauf.

Im Video: Schon gewusst? Werdende Mütter können nicht nach Lust und Laune Tee trinken. Ein Beispiel: Pfefferminztee und was Schwangere beachten sollten.

Video von Aischa Butt

Wie wirkt Pfefferminztee?

Pfefferminze hat eine gesundheitsfördernde Wirkung, die bereits in einigen Studien belegt wurde. Pfefferminz ist ein aromatisches Kraut und zählt zur bekannten Pflanzengattung Minze. Die Pfefferminze im Speziellen ist eine natürliche Kreuzung aus Wasserminze und grüner Minze. Pfefferminzblätter enthalten mehrere ätherische Öle, darunter vor allem Menthol. Das Menthol wirkt kühlend, antiseptisch und antimykotisch. Außerdem wirkt Menthol leicht betäubend auf die Haut.

Pfefferminze hat viele, gute Effekte auf unseren Körper. So wirkt sie zum einen verdauungsfördernd und entkrampfend auf das Magen-Darm-System, die Muskeln und die oberen Atemwege. Außerdem wirkt das Kraut entzündungshemmend und schmerzlindernd. Vor allem Pfefferminztee und -öl werden besonders gerne als Zubereitungsart genutzt. Ein weiteres Plus: Pfefferminzöl wirkt antibakteriell. Das erklärt, warum das Kraut gerne als Heilmittel und Hausmittel für allerlei Beschwerden benutzt wird.

Vor allem durch den typisch erfrischend-würzigen Minzgeschmack wird Pfefferminz auch gerne als Aroma für Süßigkeiten, Kaugummis und andere Lebensmittel sowie Zahnhygieneprodukte eingesetzt.

Pfefferminztee – kühlend und erfrischend

Das in der Minze enthaltene Menthol hat einen kühlenden Effekt, das vor allem beim ätherischen Öl, welches man auch prima gegen Kopfschmerzen anwenden kann. Trinkt man Pfefferminztee, wirkt das Menthol ebenfalls sehr erfrischend. Daher wird der Tee gerade bei sommerlichen Außentemperaturen gerne getrunken, warm oder als Eistee. Und ganz nebenbei sorgt die Minze auch noch für einen guten Atem.

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Pfefferminz lindert Bauchschmerzen

Pfefferminztee wirkt auch gegen Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Blähbauch oder nach schwerverdaulichem Essen gegen das Völlegefühl. Pfefferminze sorgt für einen entspannten Verdauungstrakt und kann somit auch krampfartige Schmerzen lindern. Das wurde in Tier-Studien nachgewiesen. Die Verwendung von Pfefferminzöl hat in einer Studie zur Behandlung von Reizdarm ergeben, dass es besser wirkt als ein Placebo. Eine weitere Studie zu Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern, bei der ebenfalls Pfefferminzöl angewendet wurde, zeigte ebenfalls eine lindernde Wirkung.

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Zubereitung von Pfefferminztee

Die Zubereitung von Pfefferminztee ist denkbar einfach: Entweder man macht einen Teeaufguss aus getrockneten Blättern oder aus frischen Pfefferminzblättern.
Für eine Tasse, einen Teelöffel (3 g) getrocknete Blätter in ein Teesieb geben und mit kochendem Wasser aufgießen und für 5 bis 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, empfiehlt der Grönemeyer-Ratgeber "Selbst heilen mit Kräutern". Für eine Kanne Pfefferminztee mit frischen Blättern, circa 30 g Pfefferminzblätter mit frisch aufgekochtem Wasser aufgießen und rund 10 Minuten ziehen lassen, so die Empfehlung aus dem Buch "Das große Lexikon der Heilpflanzen".

Quellen:

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