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Was hilft gegen Bauchschmerzen? Die besten SOS-Tipps gegen Krämpfe

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. Oktober 2018
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Ein verdorbener Magen, Stress oder die Periode - Bauchschmerzen haben viele Ursachen. Meist ist das Bauchweh so unangenehm, dass man möglichst schnell wissen möchte: Was hilft gegen die fiesen Schmerzen?

Bauchschmerzen sind in der Regel harmlos, aber lästig. Was hilft, hängt von der Ursache ab. Gegen Bauchschmerzen, die von der Periode verursacht werden, hilft zum Beispiel Wärme in Form einer Wärmflasche. Wärme ist übrigens eine kleine Wunderwaffe bei Bauchschmerzen. Sie hilft auch bei Krämpfen, die durch Stress verursacht werden oder bei einer Magenverstimmung, die meist im Oberbauch schmerzt.

Was hilft gegen Bauchschmerzen nach dem Essen?

Nach dem Essen treten Bauchschmerzen besonders häufig auf. Das kann verschiedene Gründe haben. Man hat zu viel gegessen oder leidet an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, wie zum Beispiel einer Laktoseintoleranz. Hierbei wird der in Milchprodukten enthaltene Milchzucker nicht richtig verdaut, was zu Krämpfen und Luft im Bauch führt.

Das hilft: Wärme hilft fast immer gegen die Bauchschmerzen und vertreibt sie schnell. Auch ein warmer Tee, klassisch mit Fenchel und Anissamen, hat sich als beruhigendes Hausmittel bei Bauchweh bewährt.

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Es gibt viele Ursachen für Bauchschmerzen

Damit es gar nicht erst zu den Problemen kommt, solltest du herausfinden, welche Lebensmittel dir nicht so gut bekommen. Starte am besten mit einem Ernährungstagebuch und notiere dir darin, was du gegessen hast, dann kannst du nachvollziehen woher die Bauchschmerzen kommen. Treten die Schmerzen häufig und über einen langen Zeitraum auf, solltest du das deinem Arzt mitteilen, um die Ursache zu bestimmen. Beispielsweise stellt sich dann vielleicht heraus, dass du auf laktosehaltige Lebensmittel verzichten solltest. Alternativ gibt es in der Apotheke auch Tabletten, die vor dem Verzehr von Milchprodukten eingenommen werden können und dann die Verdauung erleichtern.

Diese Lebensmittel enthalten Laktose:

  • Milch, Buttermilch & Molke
  • Joghurt
  • Sahne, Quark & Frischkäse
  • einige Käsesorten
  • Eiscreme
  • Viele Dips & Soßen
  • Häufig in Fertiggerichten & Fast-Food

Nahrungsmittel­unverträglichkeit: Wenn Milch & Co. zum Problem werden

Kommt das Bauchweh von einer zu reichhaltigen Mahlzeit - sprich, zu viel Essen - hilft Bewegung, zum Beispiel in Form eines Verdauungsspaziergangs. Was hier nicht hilft im Kampf gegen die Bauchschmerzen ist der berühmte Verdauungsschnaps, der gern empfohlen wird. Der Alkohol erschwert die Verdauung nur zusätzlich.

Nathalie Gleitmann wusste lange nicht, weshalb sie viele Lebensmittel schlecht verträgt. Inzwischen hat sie einen Weg gefunden, ihren Ernährungsplan anzupassen. Ihr Wissen teilt sie in ihrem aktuellen Buch, darin gibt es viele Rezepte, die für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie Laktose- oder Histaminintoleranz oder auch Zöliakie, geeignet sind.

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Was hilft gegen Bauchschmerzen, die durch die Periode verursacht werden?

Gerade junge Frauen leiden jeden Monat aufs Neue unter Schmerzen, wenn sie ihre Tage bekommen. Schuld ist die Gebärmutter, die sich beim Abstoßen der Schleimhaut zusammenkrampft. Das beste Mittel gegen diese Bauchschmerzen ist eine Kombi aus Wärme und Bewegung. Legt euch mit einer Wärmflasche auf dem Bauch für eine Weile hin - die Wärme beruhigt die Krämpfe und wirkt entspannend. Lässt die Hitze nach, solltet ihr aber aufstehen und euch bewegen. Durch leichten Sport werden die Krämpfe auch gelöst.

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Die besten Hausmittel gegen Bauchschmerzen

Seid ihr unterwegs und könnt euch keine Wärmflasche auf den Bauch legen, gibt es einige weitere Hausmittel, die gegen Bauchschmerzen helfen - speziell, wenn sie durch Essen ausgelöst wurden. Diese Hausmittel sorgen schnell für Ruhe im Bauch:

  • Kräutertee: Pfefferminz, Kamille oder Fenchel
  • Ingwer: Als Tee oder Pulver
  • Fenchelsamen zum Kauen
  • Wärmflasche
  • Bauchwickel

Damit die Hausmittel helfen, solltet ihr auf magenschonendes Essen achten. Meidet sehr scharfe, fettige oder süße Speisen. Auch auf Getränke mit viel Kohlensäure solltet ihr verzichtet. Greift lieber zu gut verträglichen Speisen, zum Beispiel fettarme Zucchini- oder Kürbissuppe, Haferflocken oder Kartoffelpüree.

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