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Was tun gegen Regelschmerzen? Diese Hausmittel helfen!

von Jane Schmitt Erstellt am 20. April 2017, letzte Änderung 10. Juni 2020
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Jeden Monat werden viele Frauen von ein und demselben Leiden geplagt: Regelschmerzen. Es gibt jedoch ein paar wirksame Hausmittel, die die Schmerzen während der Periode lindern können.

Während manche Frauen kaum Beschwerden haben, leiden andere während ihrer Menstruation regelmäßig unter starken Schmerzen. Regelschmerzen, medizinisch auch Dysmenorrhö genannt, sind eines der häufigsten gynäkologischen Probleme.

Gehört ihr ebenfalls zur zweiten Kategorie? Dann sind euch Krämpfe, Übelkeit, sowie Kopf- und Rückenschmerzen und starke Blutungen sicher bekannt. Bei manchen Frauen sind die Menstruationsbeschwerden so schlimm, dass die Betroffenen an zwei bis drei Tagen nicht am normalen Alltagsleben teilnehmen können. Aber muss das so sein? Woher kommen die Regelschmerzen überhaupt und was kann man dagegen tun? Hier findet ihr alles, was ihr über die Regelblutung wissen müsst, sowie 5 einfache Hausmittel, um die monatlichen Beschwerden zu lindern!

Wer ist besonders häufig von Regelschmerzen betroffen?

Es heißt, dass vor allem junge, schlanke Frauen besonders stark von den sogenannten primären Regelschmerzen betroffen sind. Rund 60 bis 90 Prozent der Mädchen in der Pubertät leiden unter ihrer Monatsblutung. Bei jungen Frauen treten die Schmerzen häufig bis zur ersten Schwangerschaft auf. Statistisch gesehen nehmen die Schmerzen mit zunehmendem Alter jedoch ab.

Wie entstehen die Regelschmerzen?

In der Regel (Achtung Wortwitz) werden heftige Schmerzen während der Periode durch zu starke Kontraktionen der Gebärmutter ausgelöst, vereinfacht ausgedrückt: Die Muskulatur zieht sich so stark zusammen, dass sie krampft. Diese, als primäre Regelschmerzen bekannten Schmerzen, treten erstmals im Zusammenhang mit der Monatsblutung auf. Diese Schmerzen sind zwar unangenehm, jedoch bei den meisten ansonsten gesunden Frauen kein Anzeichen für andere Erkrankungen.

Die sogenannten sekundären Regelschmerzen werden häufig durch eine gynäkologische Krankheit wie beispielsweise eine Endometriose oder anderen organischen Erkrankungen hervorgerufen. Deshalb treten sekundäre Regelschmerzen meist erst später im Leben auf: Vor allem Frauen zwischen 30 und 40 Jahren sind von ihnen betroffen. Treten die Schmerzen plötzlich und unerwartet stark auf, so solltet ihr euch von eurem Frauenarzt untersuchen lassen.

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Was tun gegen Regelschmerzen?

Wir haben uns mal für euch schlau gemacht und die besten Hausmittel gegen Regelschmerzen zusammengetragen, um euren Leiden vorzubeugen oder sie zu lindern.

1. Wohltuende Wärme

Bei starken Regelschmerzen wie Krämpfen und Rückenschmerzen kann Wärme ein wahrer Segen sein. Woher die Wärme kommt könnt ihr selber entscheiden:

  • Wärmflasche
  • Körnerkissen
  • Wärmepflaster
  • Lavendel duftendes Bad...

Ihr habt reichlich Auswahl. Die Wärme hilft dabei, die Krämpfe zu lösen, damit sich eure Muskulatur entspannen kann. Wärme hat außerdem eine tröstende Wirkung.

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2. Krampflösende Tees und duftende Öle

Das ist wie Balsam für die Seele und wirkt ebenso beruhigend auf den Körper:

  • Tees mit Extrakten aus Kamille, Ingwer, Mönchspfeffer oder Gänsefingerkraut wirken nicht nur krampflösend, sie können auch bei Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe helfen.
  • Ätherische Öle wie Lavendel, Majoran oder Wacholder beruhigen die Sinne und können die Stimmungslage beruhigen.
  • Minz- oder Vanilleduft hilft manchen Menschen übrigens auch bei Kopfschmerzen.
  • Eine sanfte Bauchmassage mit Majoran oder Lavendelöl kann ebenfalls krampflösend wirken.

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3. Sport und Bewegung

Gerade wenn ihr unter starken Schmerzen leidet, könnt ihr euch sicher nichts Schöneres vorstellen, als Sport zu treiben. Ihr sollt ja auch keinen Marathon laufen, aber durch sanfte körperliche Betätigung wird euer Becken besser durchblutet, wodurch sich die Verkrampfungen lösen.

Besonders gut geeignet sind:

  • leichtes Lauftraining
  • entspannendes Yoga
  • Pilates
  • gezieltes Beckenbodentraining

Übrigens können manche Frauen ihre Regelschmerzen durch regelmäßiges Training auch verringern und vorbeugen.

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4. Genug Schlaf und gesunde Ernährung

Wer gestresst ist und nur schlecht zur Ruhe findet, sollte schnell etwas dagegen unternehmen, denn Schlafmangel und Stress können Regelschmerzen sogar fördern. Unterstützt euren Körper während der Menstruation mit einer guten Mütze Schlaf, das kann unglaublich heilsam wirken.

Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann Regelschmerzen vorbeugen und lindern. Den Einfluss von Mirkonährstoffen wie Magnesium, Eisen und Vitamin E​ solltet ihr dabei auch beachten.

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5. Medikamente

Verschaffen euch die oben genannten Tipps und Tricks auch zusammen keine Linderung, so bleibt euch auch noch der Griff zu Schmerzmitteln. Freiverkäufliche Medikamente mit den Wirkstoffen Paracetamol, Ibuprofen oder auch Acetylsalicylsäure sind dafür geeignet.

Solange aktuell kein Kinderwunsch besteht, können auch die Pille oder eine Hormonspirale für eine Linderung von regelmäßig auftretenden Regelschmerzen ​sorgen. Es gibt auch natürliche Heilmittel wie Mönchspfeffer oder auch Schafgarbe, die gegen Regelschmerzen empfohlen werden.

Hierbei solltet ihr zunächst jedoch euren Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen, welches Medikament für euch geeignet ist und was ihr bei der Einnahme beachten müsst.

6. Sex und Masturbation gegen die Schmerzen

Ein guter Grund mal wieder Sex zu haben, sind Schmerzen während der Periode. Das Schäferstündchen kann tatsächlich Linderung verschaffen. Denn der Sex wirkt krampflösend und man fühlt sich nachher besser. Das hat verschiedene Ursachen, zum einen liegt es an den Hormonen: Bei einem Orgasmus schüttet der Körper vermehrt Oxytocin und Dopamin aus, was happy macht und gleichzeitig schmerzlindernd wirkt. Zum anderen wird der Beckenboden beim Sex vermehrt durchblutet. Auch das lindert die Unterleibsschmerzen. Es ist übrigens auch völlig in Ordnung, wenn ihr selbst Hand anlegt, denn Masturbieren ist ebenso gut.

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Quellen:
Mehr zum Thema Regelschmerzen findet ihr im Frauengesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Bei onmeda.de findet ihr detaillierte medizinische Informationen zu Regelschmerzen oder Menstruation.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen lediglich der Information und ersetzen keine Diagnose beim Arzt. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr euren Arzt kontaktieren.

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