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Endometriose: Diese 5 Symptome sollte jede Frau (mit Kinderwunsch) kennen

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 11. April 2018
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Es will mit dem Baby einfach nicht klappen? Oder du hast jeden Monat extrem starke Regelschmerzen? Schuld kann die Krankheit Endometriose sein. Typische Symptome sind unter anderem starke Regelschmerzen und Unfruchtbarkeit.

Weit verbreitet, aber trotzdem vielen Frauen unbekannt: Die Rede ist von der Krankheit Endometriose. Die typischen Symptome treten nicht bei jeder Frau auf, sodass sie manchmal unentdeckt bleibt. Festgestellt wird sie oft erst, wenn ein Kinderwunsch aufkommt und es mit dem Schwangerwerden einfach nicht klappen will.

​Endometriose ist eine Krankheit, die nur Frauen betrifft. Symptome wie Unfruchtbarkeit und starke Regelschmerzen können Frauen das Leben zur Hölle machen.

Das müsst ihr über Endometriose wissen

Bei der Endometriose wächt Gebärmutterschleimhaut nicht nur - wie bei einer gesunden Frau - in der Gebärmutterhöhle, sondern auch außerhalb der Gebärmutter an anderen Organen. Besonders oft wächst das Gewebe in unmittelbarer Nähe der Gebärmutter an den Eileitern und den Eierstöcken. Es kann auch zwischen Darm und Gebärmutter wachsen.

Da das überschüssige Gewebe zur Gebärmutter gehört, hängt es eng mit dem Menstruationszyklus zusammen und wird mit der Menstruation abgelöst und ausgeschieden. Das sorgt für die für eine Endometriose typischen Symptome wie sehr starke Regelschmerzen.

Die Krankheit ist chronisch, verschwindet mit Beginn der Wechseljahre jedoch von allein. Je nachdem, wo sich das überschüssige Gewebe ansiedelt, gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden.

Endometriose: Diese Symptome sind typisch

Je nachdem wo die Endometriose vorkommt, können die Symptome unterschiedlich sein. Da sie in den meisten Fällen in der Nähe der Gebärmutter auftritt, sind diese fünf Beschwerden typisch:

1. Schwere Krämpfe
Eins der für Endometriose klassischen Symptome sind sehr schwere Krämpfe während der Periode. In seltenen Fällen kann die Endometriose auch dauerhafte Schmerzen hervorrufen, die nicht an die Periode gebunden sind.

2. Zyklusstörungen
Endometriose hat jedoch weitere typische Symptome. Zyklusstörungen treten ebenfalls bei vielen betroffenen Frauen auf. Sie leiden unter Zwischen- und Schmierblutungen. Außerdem ist die Menstruationsblutung oft sehr stark und dauert länger als die durchschnittlichen vier, fünf Tage an.

3. Unfruchtbarkeit
Ein Großteil der Frauen mit Endometriose ist unfruchtbar oder wird nur schwer schwanger, wenn die Krankheit nicht behandelt wird.

4. Rückenschmerzen
Ist der Bereich zwischen Darm und Gebärmutter von der Endometriose betroffen, können Symptome wie Rückenschmerzen während der Periode dazukommen, genau wie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

5. Blut im Urin / Stuhl
Ein seltenes Symptom der Krankheit ist Blut im Urin oder im Stuhl, wenn das Gewebe in Blase oder Darm auftritt.

Ihr habt Zweifel? Dann könnte euch dieser Endometriose-Test der Europäischen Endometriose Liga erste Aufschlüsse geben.
Wichtig: Der Test kann einen Hinweis auf eine bestehende Endometriose liefern, ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung. Wenn ihr den Verdacht habt verschiedene eurer Symptome könnten auf eine Endometriose hinweisen, solltet ihr auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen.

Die Behandlungsmöglichkeiten von Endometriose

Die Krankheit an sich muss nicht behandelt werden, Endometriose ist nicht gefährlich. Treten Symptome wie starke Schmerzen auf, sollte eine Therapie mit dem Arzt besprochen werden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Medikamente oder eine OP. Oft wird operiert und im Nachgang mit Medikamenten (Hormontherapie) behandelt, damit sich nicht sofort wieder neues Gewebe bildet.

Endometriose und Kinderwunsch

Welche Therapie man nimmt, hängt auch davon ab, ob die Frau schwanger werden möchte oder nicht. Damit der Babywunsch trotz Endometriose in Erfüllung geht, werden die Gewebeherde mit einer OP so weit es geht entfernt. Auf die Hormontherapie wird verzichtet. Klappt es trotzdem nicht, ist eine künstliche Befruchtung der nächste Schritt.

Weitere medizinische Informoationen findest du bei unserem Gesundheitsportal onmeda.de sowie auf den folgenden spezialisierten Portalen:

Gut zu wissen: Sind Tampons wirklich gefährlich?

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