Home / Fit & Gesund / Gesundheit / Gesunde Vagina: Auf die Wäsche kommt es an!

© Getty Images
Fit & Gesund

Gesunde Vagina: Auf die Wäsche kommt es an!

von Jane Schmitt Veröffentlicht am 25. Juni 2019

Der falsche Slip kann krank machen: Für eine gesunde Vagina solltest du viel Wert auf deine Unterwäsche legen. Worauf du bei der Wahl deiner Wäsche unbedingt achten solltest, erklären wir dir hier in kurzen Tipps.

Ja, richtig gelesen, der Slip kann tatsächlich zur Gesundheit beitragen, genauer der Gesundheit des Intimbereichs. Denn bei der Wahl der Unterwäsche entscheiden viele nur nach dem Aussehen. Allerdings kann die Wahl der falschen Unterwäsche das empfindliche Milieu deiner Vagina stören und das Risiko für Infektionen erhöhen. Verführerische Dessous sind selten für den Alltag geeignet, da die Materialien nicht ideal sind. Diese Unterwäsche-Tipps solltest du kennen, um Fehler zu vermeiden. Diese Unterwäsche würde deine Vagina wählen:

1. Wie sollte Unterwäsche passen?

Die Wäsche sollte angenehm sitzen und nicht einschneiden.
Denn...

  • ...zu enge Höschen können die Haut irritieren.
  • ...bei zu großen Slips können Bakterien leichter wandern.
  • ...String-Tangas können Harnwegsinfektionen begünstigen.

Vielen Frauen ist gar nicht bewusst, dass ihre Unterwäsche überhaupt nicht richtig sitzt. Hierfür lohnt sich die Beratung im Fachgeschäft. Mit den Maßangaben im Online-Shop ist es meist noch nicht getan, da jede Frau eine ganz andere Figur hat und andere Ansprüche an ihre Wäsche stellt.

Im Video: So findet ihr den richtigen BH

2. Aus welchem Material sollte Unterwäsche sein?

Baumwolle und Seide sind das Beste für deinen Intimbereich. Die Naturfasern sind atmungsaktiv und zumindest Baumwolle kann auch bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Zwar sind die Baumwollmodelle nicht immer so 'sexy', allerdings ist eine gesunde Vagina an Sexyness schließlich nicht zu übertreffen. Synthetikfasern hingegen können ein Nährboden für Keime sein.

  • Materialien aus Kunstfasern sollten nicht direkt an der Vagina anliegen.
  • Baumwolle ist atmungsaktiv und somit besser geeignet.
  • Sogenannte Baumwollzwickel sollten immer in der Wäsche vorhanden sein.

3. Geht es auch mal ganz ohne Unterwäsche?

Klar, das ist sogar erwünscht. Gerade beim Schlafen bietet es sich an, ganz auf Wäsche zu verzichten und nur Nachthemd oder Pyjama anzzuziehen. Dadurch kann die Luft zirkulieren und es staut sich keine Feuchtigkeit an, womit ihr vor allem sensibler Haut einen Gefallen tut.

4. Wie oft sollte man Unterwäsche wechseln?

Inzwischen ist es eigentlich selbstverständlich, dass Unterwäsche täglich gewechselt wird, das empfiehlt auch der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V. Das soll auch so sein, denn Frauen, die ihren Slip nicht täglich wechseln, erhöhen damit das Infektionsrisiko, da Scheideneingang, Harnröhre und After sehr nah beieinander liegen. Wer viel Sport treibt und schwitzt, sollte die Unterwäsche häufiger wechseln. Denn wie bei Bademode gilt: Ein feuchtwarmes Klima kann das Keimwachstum begünstigen.

Weitere Artikel zum Thema bei gofeminin.de:

Das nächste Jahr wird heiß: DAS sind die Unterwäsche-Trends 2019

Die Dessous-Formel: SO findest du die perfekte Unterwäsche für deine Figur!

Es gibt 7 verschiedene Brustformen: So findest du den perfekten BH für deine

BH-Guide: So findest du den perfekten BH

von Jane Schmitt
 

Das könnte dir auch gefallen