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Wunschkind trotz PCO-Syndrom: Die besten Tipps, um schwanger zu werden

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 20. Dezember 2015
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Der Babywunsch ist groß, doch mit der Schwangerschaft will es einfach nicht klappen. Schuld kann das PCO-Syndrom sein, mit dem es schwer wird, schwanger zu werden.

Es gibt viele Ursachen, warum eine Schwangerschaft auf sich Warten lässt. Ein recht verbreiteter Grund ist das PCO-Syndrom, eine hormonelle Störung. Schwanger zu werden ist mit dieser Krankheit nicht unmöglich, aber erheblich schwerer. Etwa jede fünfte bis zehnte Frau leidet in Deutschland am PCO-Syndrom.

Was ist das PCO-Syndrom?

Das PCO-Syndrom (polyzystisches Ovarialsyndrom) ist eine hormonelle Störung, die nur Frauen betrifft. Bei den meisten Betroffenen ist die Anzahl der männlichen Hormone erhöht. In geringen Mengen kommen diese bei jeder Frau im Körper vor. Beim PCO-Syndrom stört die große Menge jedoch den Zyklus und verhindert, dass man schwanger werden kann.

Das Problem: Die männlichen Hormone behindern das Heranreifen der Eizelle. Das Eibläschen wird noch zu Beginn des monatlichen Zyklus gebildet, es reift jedoch nicht aus, sodass der Eisprung nur selten oder gar nicht stattfindet. Und ohne Eisprung gibt es keine Eizelle, die befruchtet werden kann. Frauen mit PCO-Syndrom haben deswegen große Probleme schwanger zu werden.

Mehr zum PCO-Syndrom erfahrt ihr bei Frauenärzte im Netz.

Ob ihr am PCO-Syndrom leidet, kann euch der Frauenarzt mit einer kurzen Ultraschalluntersuchung bestätigen. Typische Symptome sind:

Habt ihr den Verdacht, dass ihr am PCO-Syndrom leidet, geht zum Arzt, egal ob ihr schwanger werden möchtet oder nicht. Die Krankheit sollte behandelt werden, um die Symptome zu lindern und Spätfolgen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern.

Mit PCO-Syndrom schwanger werden: Therapiemöglichkeiten

Das PCO-Syndrom wird bei Frauen ohne Kinderwunsch meist mit Hormonen, sprich einer passenden Antibabypille behandelt. Habt ihr das PCO-Syndrom und möchtet schwanger werden, scheidet diese Therapie natürlich aus. Stattdessen werden in der Regel Kortisonpräparate verschrieben, die die übermäßige Bildung der männlichen Hormone unterdrücken.

Reicht das nicht aus und der Zyklus bleibt weiterhin unregelmäßig, kann der Eisprung durch Antiöstrogene angeregt werden. Hilft auch das nicht, können vom Arzt Gonadotropine, das sind spezielle Hormone, gespritzt werden. Die erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsschwangerschaft.

PCO-Syndrom: Alltagstipps, um schneller schwanger zu werden

Neben der Therapie vom Arzt könnt ihr auch im Alltag einiges machen, wenn ihr am PCO-Syndrom leidet und schwanger werden möchtet. Ganz wichtig: Stresst euch nicht. Stress ist einer der vielen Gründe, warum ein Menstruationszyklus unregelmäßig ist. Versucht euch so gut es geht zu entspannen und nicht euer ganzes Leben rund um den Kinderwunsch aufzubauen. Ja, es wäre toll, wenn ihr schwanger werden würdet, aber das Leben ist auch so schön. Schließlich habt ihr einen tollen Partner an der Seite, Familie und Freunde.

Viele Frauen mit PCO-Syndrom haben ein paar Kilos zu viel auf den Rippen. Die solltet ihr mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung loswerden. In vielen Fällen reicht der Gewichtsverlust schon aus, damit sich der Zyklus reguliert und ihr regelmäßig einen Eisprung habt.

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