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Mürbeteig: Das Grundrezept und viele praktische Backtipps

von Adeline Hanek Veröffentlicht am 19. Dezember 2007
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Mürbeteig ist ein Klassiker in der Backstube, weil er sowohl für herzhafte als auch für süße Rezepte geeignet ist.

Ob Kuchen, Torten, Teigtaschen, Quiches oder Braten im Teigmantel: Der Teig kann einfach alles, ist kinderleicht zuzubereiten und gelingt so gut wie immer. Das macht ihn so sympathisch. Entdeckt hier das Grundrezept und viele praktische Backtipps!

Das Grundrezept:

Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Eigelb (wunschweise)
  • 5 cl Wasser
  • Salz

Zubereitung

1. Das Mehl durchsieben und mit dem Salz in eine Schüssel geben. In der Mitte eine Mulde bilden und die zerstückelte Butter hinein legen.

2. Mit den Fingerspitzen vermischen und zu Streuseln kneten: Dazu die Butterstücke zwischen beiden Händen mit dem Mehl verreiben.

3. Wasser und Eigelb hinzufügen, den Teig schnell mit den Fingern durchkneten, um alles zu vermengen. Einen Teigklumpen formen.

4. Den Teig zum Homogenisieren 3-4 Mal vollständig "zertrümmern": Den Teigklumpen dazu kräftig auf der Arbeitsplatte zerdrücken und mit der Handfläche flach ausbreiten, damit die Butter gut vom Mehl aufgenommen wird.

5. Den Teig erneut mit den Händen zu einem Klumpen formen, in Klarsichtfolie einwickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Teig 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen.

6. Die Garzeit und -temperatur ist je nach Rezept unterschiedlich. Meistens wird der Mürbeteig 35-40 Minuten lang bei 180°C (Thermostat 6) im Ofen gebacken.

Mürbeteig selber machen: Die Video-Anleitung

Tipps & Tricks:

1. Das richtige Mehl wählen

Für das Grundrezept wird Weißmehl (Type 405) verwendet. Bei Vollkornmehl wird der Teig dunkler und bekommt einen würzigen Geschmack. Vorsicht: Bei Vollkornmehl wird für den Teig mehr Wasser benötigt.

2. Geheimtipp: Eigelb

Ist nicht obligatorisch, macht den Teig aber knusprig und gibt ihm eine schöne gelbe Farbe.

3. Butter: Die richtige Temperatur

Sollte weich, aber nicht flüssig sein. Zimmertemperatur ist ideal.

4. Wasser und andere Alternativen

Kann auch mit einer anderen Flüssigkeit vermischt werden, zum Beispiel mit Alkohol.

5. Aromen verwenden

Je nach Verwendungszweck kann der Teig mit Kräutern, Gewürzen, Kakao, Rum oder Bittermandelextrakt verfeinert werden…

6. Kuchenteig vorbacken

Den Teig mit einer Gabel einstechen und mit der eingestochenen Seite nach unten in eine Kuchenform geben. Legen Sie einen Rost oder Trockenbohnen direkt auf den Teig, damit er nicht aufgeht und keine Blasen wirft. Im vorgeheizten Ofen backen.

7. Den Teig in die Kuchenform geben

Damit der ausgerollte Teig nicht zerreißt, wenn man ihn von der Küchenplatte bis zur Kuchenform transportiert, wickelt man ihn um die Teigrolle. Den Teig in der Kuchenform abrollen und den Rand hochdrücken, um die Kuchenform ganz auszufüllen. Die Reste aufbewahren, sie können später nützlich sein!

Den Teig 10 Min. ohne Füllung/Garnitur im Ofen vorbacken, damit er nicht zerreißt. Dann mit Eiweiß bestreichen oder mit feinem Grieß, Paniermehl, zerbröseltem Zwieback, Brotkrümeln bzw. mit Zucker bestreuen, um den Saft der Garnitur zu absorbieren.

Mürbeteig mit Öl

Butter und Eigelb durch 15 cl Öl ersetzen und heißes Wasser verwenden. Den Teig schnell durchkneten und einen Kloß formen. Vorsicht: Der Teig ist dehnbarer und lässt sich schwerer ausrollen, ist dafür aber ergiebiger.
(Sonnenblumen- oder Erdnussöl verwenden).

Hier gibt's alle Mürbeteig-Rezepte auf einen Blick.

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