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Reis richtig zubereiten: Diese 6 Fehler macht fast jeder!

von Jessica Stolz Erstellt am 19. Juni 2021

Den perfekten Reis richtig zuzubereiten, ist gar nicht mal so leicht! Wir verraten euch, welche Fehler fast jeder von uns macht und wie ihr sie vermeiden könnt.

Reis zuzubereiten, das sollte doch eigentlich einfach sein, oder? Na ja, nicht so ganz. Ist zum Beispiel zu viel Flüssigkeit im Kochtopf, dann wird der Reis matschig. Bei zu wenig Wasser gart er ungleichmäßig und kann sogar anbrennen. Das Ergebnis lässt in beiden Fällen jedenfalls zu wünschen übrig – sowohl geschmacklich als auch optisch.

Schon gewusst? Deshalb ist Reis so gesund

Reis enthält wertvolle Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien, aber wenig Fett. Das macht ihn nicht nur gesund – auch beim Abnehmen kann Reis helfen. Sein niedriger glykämischer Wert soll auch vorbeugend gegen Diabetes und Herzerkrankungen wirken.

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Aber so gesund Reis auch ist: Falsch gekocht kann er sogar schaden. Denn in den Körnern können sich Giftstoffe sammeln, die durch belastetes Grundwasser in die Pflanze gelangt sind. Deshalb müsst ihr euren Reis unbedingt immer richtig kochen! Erfahrt hier was die 6 häufigsten Fehler beim Reiskochen sind.

Fehler #1: Den Reis aus der Packung direkt in den Topf geben

Viele schütten der Reis von der Packung direkt in den Topf. Das ist aber falsch, denn besser wäre es, ihr würdet ihn vor dem Kochen waschen. Gebt den Reis in ein sehr feines Sieb und lasst so lange kaltes Wasser über die Körner laufen, bis das Wasser schön klar ist.

So wascht ihr nicht nur Staub und Verunreinigungen aus den Körnern, sondern spült auch überschüssige Stärke aus. Stärke ist dafür verantwortlich, dass euer Reis matschig wird. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Arborio-Reis für Risotto solltet ihr vor dem Kochen auf keinen Fall abspülen. Hier ist eine gehörige Portion Stärke nämlich erwünscht. Denn gerade diese macht die cremige Konsistenz eines Risotto aus.

Apropos Risotto: Video-Anleitung für cremiges Paprika-Risotto

Video von Aischa Butt

Fehler #2: Wasser nach Augenmaß hinzufügen

Zuerst den Reis in den Topf geben und dann einfach etwas Wasser drüber schütten: Viele von uns geben willkürlich viel Wasser in den Kochtopf. Diese Methode ist jedoch zum Scheitern verurteilt. Lieber solltet ihr die Anweisungen auf der Packung befolgen. Für eine perfekte Konsistenz müsst ihr die Wassermenge genau messen.

Im Allgemeinen gilt: zwei Teile Wasser für einen Teil weißen Reis; drei Teile Wasser für einen Teil halbbraunen Reis; drei Teile Wasser für einen Teil braunen Reis. Diese Art, Reis zu kochen, nennt man Quellreis- oder Absorptionsmethode. Dabei köchelt der Reis bei kleiner Flamme langsam vor sich hin. Die Reiskörner nehmen einen Teil der Flüssigkeit auf. Das übrige Kochwasser kann verdunsten.

Fehler #3: Kaltes Wasser hinzugeben

Während der Reis kocht, merken wir, dass noch etwas Wasser fehlt und schütten dann einfach noch etwas nach. Das Problem ist: Der Kochvorgang wird so unterbrochen. Durch das Hinzufügen von kaltem Wasser sinkt im Topf die Temperatur. Die Masse hört vorübergehend auf zu köcheln und euer Reis kann dann nicht mehr so quellen, wie er sollte. Ihr erkennt euren Fehler dann an einer unschönen Textur. Daher ist es so wichtig, dass ihr von Beginn an die richtige Menge an Wasser verwendet. Denn dann ist die Zugabe von Wasser ohnehin nicht nötig.

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Fehler 4: Reis ohne Deckel kochen

Wenn ihr Reis kocht, solltet ihr einen Deckel verwenden. Dieser verhindert, dass zu viel Flüssigkeit verdunstet. Dadurch bleibt während des gesamten Kochvorgangs die nötige Menge an Wasser im Topf und ihr müsst auch nichts mehr nachgießen. Unser Tipp für eine etwas festere Konsistenz: Kocht den Reis bei leicht geöffnetem Deckel. So kann immer ein wenig Flüssigkeit verdampfen. Das Ergebnis wird dadurch bissfest, aber nicht hart.

Fehler 5: Die Garzeit nicht einhalten

Ja, auch Reis hat eine Garzeit, die eingehalten werden sollte. Am besten verwendet ihr für die Zubereitung von Reis einen Timer. Denn wenn ihr euren Reis nicht lang genug kocht, bleibt er hart. Und wenn ihr ihn überkocht, wird er klebrig. Als Faustregel gelten für weißen Reis 15-20 Minuten, für halbbraunen Reis etwa 30 Minuten und für braunen Reis mindestens 45 Minuten.

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Fehler 6: Den Reis gleich nach dem Kochen umrühren

Nach dem Kochen solltet ihr den Reis erstmal Ruhen lassen. Wenn ihr euren Reis sofort umrührt, kann er klebrig werden. Lasst daher den Topf nach dem Garen noch ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel stehen. So kann der Reis im restlichen Dampf noch nachquellen. Und dadurch lösen sich die Körner auch besser voneinander.

Mit einem Reiskocher gelingt euch der Reis garantiert

Für die Perfektionistinnen unter euch haben wir noch einen Extratipp. Mit einem Reiskocher lassen sich all diese Fehler vermeiden. Dank ihm ist der Kochvorgang jederzeit vollkommen unter Kontrolle. Und das Allerbeste ist, dass der Reis ganz von selbst kocht. Sobald er gequollen und die Flüssigkeit vollständig verdampft ist, schaltet das Gerät vom Koch- auf den Warmhaltemodus um. So wird euer Reis immer gut durchgegart sein und niemals anbrennen. Er wird fluffig, klebt nicht und schmeckt garantiert lecker.

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Kunden des Geräts loben, dass der Reiskocher super einfach im Handling ist und der Reis daraus perfekt schmeckt. Mit dem Reiskocher erspart man sich viel Zeit und kann während des Kochvorgangs andere Sachen machen, ohne Angst zu haben, das irgendwas anbrennt oder überkocht. Und auch der Preis des Geräts ist unschlagbar: Bei Amazon kostet er derzeit unter 30 Euro. Zuschlagen lohnt sich!

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Das sind die 50 gesündesten Lebensmittel © iStock

Wir hoffen, wir konnten euch mit unseren Tipps dabei helfen, das Problem zu lösen. Für noch mehr Hacks und Haushaltstipps schaut regelmäßig auf gofeminin.de vorbei!

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