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Veganer Obazda: Biergartenstimmung für zu Hause

von Franziska Peter ,
Veganer Obazda: Biergartenstimmung für zu Hause© Getty Images/ Westend61

Wer keinen Biergarten in der Nähe hat, kann dessen typisches Outdoor-Flair trotzdem genießen. Dazu braucht es nur die richtigen Zutaten, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie den Klassiker Obazda.

Man muss nicht unbedingt einen Ausflug in den Biergarten machen, um die Outdoor-Saison so richtig zu zelebrieren. Wer möchte, verwandelt einfach den eigenen Garten oder Balkon in einen kleinen Biergarten.

Wie das geht? Na, mit der richtigen kulinarischen Unterstützung. Da wären Brezn, Bier und – veganer Obazda. Der wird nicht gekauft, sondern direkt selbst gemacht. Ist gar nicht schwer, versprochen!

Zunächst muss dafür erst einmal eine Art veganer Camembert zubereitet werden. Der basiert auf eingeweichten und anschließend pürierten Cashewkernen. Sie werden auch häufig genutzt, um vegane, cremige, käsige Saucen und Dips zu zaubern.

Anschließend kommen für Obazda typische Zutaten ans Püree, unter anderem ein Schuss Bier, Schalotten und Kümmel. Abgeschmeckt wird nach Belieben und eigenem Geschmack. Und dann heißt es: an Guadn!

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Testet im Video: Würziger Camembert im Blätterteig

Video von Alina Bertacca

Veganer Obazda: Würziger Aufstrich in wenigen Minuten

Unser veganer Obazda – und natürlich auch die nicht-vegane Version – ist unter vielen Namen bekannt. So beschreiben auch Ausdrücke wie Obatzda, Obatzter, Gerupfter oder Angemachter die herrlich würzige Creme.

Traditionell muss Obazda zu mindestens 50 Prozent aus Käse bestehen, meist nimmt man hier Camembert oder Brie. Ursprünglich war Obazda ein richtiges Resteessen: Man wollte alten Käse nicht wegschmeißen und vermengte ihn kurzerhand mit Gewürzen wie Kümmel und Paprika, und rührte Butter oder Milch unter, damit das Ganze sich besser streichen ließ. Das war vor mehr als 150 Jahren.

Auch heute lässt man sich Obazda noch schmecken. Und unsere vegane Variante steht dem Original in nichts nach.

Diese Zutaten braucht ihr:

  • 150 g Cashewkerne
  • 100 ml Wasser (und mehr zum Einweichen der Kerne)
  • 60 g Stärke
  • 1-2 EL Hefeflocken
  • 1 EL Essig
  • 1 TL Misopaste
  • 2 Schalotten
  • 100 g pflanzliche Butter
  • 1 Schluck Bier
  • Kümmel (gemahlen)
  • Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer

Und so gelingt die Zubereitung:

1. Im ersten Schritt die Cashewkerne 20 Minuten in heißem Wasser einweichen lassen und danach abgießen.

2. Inzwischen die Schalotten schälen und hacken (Zwiebelhacker hier direkt bei Amazon bestellen*).

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3. Cashews, 100 ml vom Wasser, in denen sie eingeweicht wurden, Stärke, Hefeflocken, Essig und Misopaste miteinander pürieren.

4. Das Püree nun noch mit den gehackten Schalotten, der Butter und dem Bier verrühren. Die Creme abschließend noch mit den Gewürzen abschmecken.

Zum Obazda schmecken Brezeln natürlich besonders gut. Die könnt ihr ebenso selbst machen, dank der passenden Anleitung: Brezel selber machen: Einfaches Rezept mit und ohne Lauge

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