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Weltbeste Bratkartoffeln: Einfaches Rezept wie bei Oma

von Jessica Stolz Erstellt am 16. Oktober 2020
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Weltbeste Bratkartoffeln: Einfaches Rezept wie bei Oma© Getty Images

Außen knusprig und innen schön weich: So schmecken für uns die perfekten Bratkartoffeln. Wir verraten euch das weltbeste Rezept für Bratkartoffeln mit Geling-Garantie!

Jetzt mal ehrlich, es gibt doch nichts Besseres als Bratkartoffeln, die außen herrlich knusprig und innen schön weich sind. Dazu ein kleines bisschen Olivenöl und Salz – vielmehr braucht es gar nicht für die ultimative Geschmacksexplosion. Vor allem im Herbst und Winter lieben wir die klassische Kartoffelvariante, denn sie schmeckt sowohl pur, als auch als Beilage zu einem frischen Salat, Fleisch oder Spiegelei.

Bratkartoffeln zuzubereiten ist zudem super einfach. Und doch machen es leider viele falsch. Die Bratkartoffeln werden zu hart, zu weich oder gar mehlig und krümelig. Und der Worst Case: Die Kartoffeln schwimmen nur so im Fett und sind mit Speck, Dosengemüse und hunderten Gewürzen zugeschüttet.

Am genialsten schmecken Bratkartoffeln doch klassisch und schön clean. Und mit dem richtigen Rezept sind die perfekten Bratkartoffeln überhaupt kein Hexenwerk. Wir verraten euch, was ihr machen müsst, damit es schmeckt wie bei Oma!

Knusprige Bratkartoffeln: Weltbestes Rezept

Richtig gute Bratkartoffeln schmecken, als hätte man sie karamellisiert. Und ganz ehrlich: Man braucht überhaupt nicht viele Zutaten, um das zu erreichen. Der eigentliche Trick bei den Bratkartoffeln ist nämlich, dass ihr sie vorher nicht kocht, sondern roh in die Pfanne gebt. Nur dann erhalten sie nämlich ihr herrliches Aroma und bleiben schön fest. Das Braten von rohen Kartoffeln dauert zwar etwas länger, aber es lohnt sich allemal, versprochen!

Am besten schmecken Bratkartoffeln übrigens, wenn man sie einfach nur mit etwas Salz würzt. Wer mag, kann natürlich aber auch Pfeffer oder frische Kräuter hinzugeben.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 600 g Kartoffeln, festkochend
  • Öl
  • Salz & Pfeffer
  • wer mag: 1 Zwiebel

Außerdem:

So geht's:
Die Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke (Scheiben oder Spalten) schneiden. Noch schneller geht das mit einem Gemüseschneider. Die Kartoffelstücke anschließend in einen Topf mit kaltem Wasser legen. Mit diesem Schritt sorgt ihr dafür, dass die Stärke aus den Kartoffeln austritt. Dann werden sie nämlich extra-knusprig.

In der Zwischenzeit etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Kartoffeln abgießen, in die Pfanne geben und mit einem Deckel abdecken. Bei höchster Stufe zunächst fünf Minuten anbraten. Die Kartoffeln dann wenden und den Deckel wieder schließen. Zwischendurch immer wieder wenden.

Sind die Kartoffeln von allen Seiten goldbraun angebraten, könnt ihr die Hitze etwas reduzieren. Wichtig ist, dass der Deckel wirklich immer geschlossen bleibt, nur so können die Kartoffeln nämlich garen.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr nun noch ein paar Zwiebeln zu den Bratkartoffeln hinzugeben. Damit diese nicht anbrennen, legt ihr die geschnittenen Zwiebelstücke zunächst auf eure Bratkartoffeln drauf. Lasst sie dann zunächst bei geschlossenem Deckel dünsten. Nach etwa 5 Minuten könnt ihr sie dann unter die Kartoffeln rühren.

Bratkartoffeln weitere 5 Minuten bei offenem Deckel braten lassen. Zum Schluss mit Salz (und wenn ihr mögt auch mit Pfeffer und Kräutern) abschmecken. Und schon sind die weltbesten Bratkartoffeln fertig – guten Appetit!

Kartoffeln ja, aber bitte nicht gebraten? Erfahrt im Video, wie ihr Kartoffeln richtig kocht.

Video von Diane Buckstegge


Für alle Kartoffel-Liebhaber: 5 schnelle Kartoffelgerichte, die in 30 Minuten fertig sind

Bratkartoffeln: Was serviere ich als Beilage?

Das Schöne an Bratkartoffeln ist, dass sie so wunderbar vielseitig sind. Man kann sie nämlich sowohl richtig deftig, zum Beispiel mit einem Rumpsteak essen, sie aber auch vegetarisch oder vegan servieren.

Genial schmecken Bratkartoffeln einfach mit einem Spiegelei und etwas frischem Salat als Beilage. Für das Spiegelei einfach etwas Öl in der Pfanne erhitzen und pro Person 1-2 Eier in die Pfanne schlagen und braten. Wer sein Ei gerne "durch" mag, wendet das Spiegelei und brät es von beiden Seiten.

Noch mehr Ei-Rezepte: Ei-Rezepte für Angeber: 7 Ideen zum Frühstück, Brunch und Abendessen

Dazu passt dann ein frischer Salat. Ein paar grüne Salatblätter und ein gutes Dressing reichen bereits aus. Richtig lecker schmeckt es, wenn ihr das Salatdressing selber macht. Der knackige Salat passt perfekt zu den Bratkartoffeln und ist eine wunderbare Erfrischung. Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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