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Der A-Punkt der Frau: Das solltet ihr darüber wissen

von Fiona Rohde Erstellt am 1. März 2020
Der A-Punkt der Frau: Das solltet ihr darüber wissen© Getty Images

Dank ihm soll der Sex für Frauen noch besser sein. Die Rede ist vom sogenannten A-Punkt. Wo liegt er? Und vor allem: Was kann er? Wir klären auf.

Den G-Punkt dürften wir ja sicher alle kennen und hoffentlich lieben gelernt haben. Jetzt gibt es also auch einen A-Punkt, und auch der soll das (Sex-)Leben schöner machen. Fakt ist: Der Körper der Frau besitzt ein paar ziemlich geniale, erogene Zonen. Da sie zum Teil im Inneren der Scheide verborgen liegen, sind sie nur leider nicht ganz so offensichtlich.

Was ist der A-Punkt?

Der A-Punkt liegt innerhalb der Vagina der Frau, oberhalb des G-Punkts, kurz vor dem Gebärmuttermund, Richtung Bauchdecke.

Entdeckt hat diesen Wunderpunkt der sexuellen Lust der Gynäkologe Chua Chee Ann aus Malaysia 1993, wobei das A für "Anterior Fornix Erogenous Zone" steht. Laut ihm ist der Punkt noch sensibler als der sagenumwobene G-Punkt und sorgt – bei richtigem Gebrauch – für multiple, vaginale Orgasmen.

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Was kann der A-Punkt?

Womit wir beim Thema sind: Der A-Punkt hat gleich mehrere wunderbare Funktionen. Zunächst sorgt er, wenn er richtig stimuliert wird, für mehr Feuchtigkeit beim Sex. Er ist also der natürliche Gegener der Scheidentrockenheit, die viele Frauen plagt.

Zudem soll er die Lust der Frau ins Unendliche steigern können. Orgasmus garantiert sozusagen. Problem nur: Man muss ihn zunächst einmal erreichen (wie gesagt, er liegt tief innerhalb der Vagina) und ihn dann noch richtig stimulieren.

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Wie stimuliert man den A-Punkt der Frau richtig?

Auch wenn der A-Punkt weit innen verborgen liegt: Die Stimulation ist sowohl mit dem Penis, einem Sextoy (Vibrator oder Dildo) oder mit dem Finger möglich.

Mit dem Finger: Wichtig ist, dass die Bewegungen immer Richtung Bauchdecke gehen, also wie als wenn man jemanden mit dem Finger heranwinken will.

Mit dem Sextoy: Geht man mit einem Sextoy auf die Suche, sollte die Spitze des Vibrators oder Dildos oben leicht gebogen sein. Auch das verbessert die Erreichbarkeit des A-Punkts.

Wer selbst nicht so der Entdecker ist: Auch mittels einer professionellen Yoni-Massage kann der A-Punkt stimuliert werden.

Durch Penetration: Dringt der Mann mit dem Penis tief genug ein, kann auch er den A-Punkt perfekt stimulieren. Ist er eher klein ausgestattet, verweisen wir wieder auf die Nummer mit dem Finger.

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Mit welcher Sexstellung erreicht man den A-Punkt am besten?

Damit man den A-Punkt beim Sex überhaupt erreicht, ist eine Sexstellung nötig, bei der der Mann tief eindringen kann. Also beispielsweise der Doggy, die Reiterstellung oder die Missionarsstellung, bei der sie die Beine über seine Schultern legt.

Alle wichtigen Fragen geklärt? Dann jetzt viel Spaß beim Suchen und Finden!