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Bikinizone wachsen: Mit diesen Tipps tut's nicht so weh

von Ga-Young Park Erstellt am 17.04.19 um 17:00, geändert am 29.04.22 um 10:00
Bikinizone wachsen: Mit diesen Tipps tut's nicht so weh© Getty Images

Ihr habt es satt, jeden Morgen unter der Dusche den Rasierer zu schwingen, um die lästigen Stoppeln loszuwerden? Dann solltet ihr darüber nachdenken, die Bikinizone zu wachsen. Wir verraten euch, wie das möglichst schmerzfrei klappt.

Video von Jessica Jung
Inhalt
  1. · Bikinizone wachsen: Welche Methoden gibt es?
  2. · Weniger Schmerzen beim Waxing: So geht's
  3. · Bikinizone wachsen: Mit diesen Tipps gelingt das Waxing
  4. · Tipps für den Termin im Waxing-Studio
  5. · Bikinizone wachsen: Die richtige Pflege danach
  6. · Wann darf die Bikinizone nicht gewachst werden?

Zugegeben: Die einfachste Methode, um die lästigen Härchen im Intimbereich loszuwerden, ist eine Rasur. Der große Nachteil: Nicht mal zwei Tage und die ersten Stoppeln sind wieder da. Noch dazu entstehen beim Rasieren der empfindlichen Hautstellen im Intimbereich schnell rote Pusteln und Hautirritationen.

Die Lösung für das haarige Problem: Die Bikinizone wachsen! Der große Vorteil des Intimwaxings: Die Haut bleibt viel länger glatt und haarfrei – bis zu drei, vier Wochen, je nach Haarwuchs. Noch dazu gibt es beim Wachsen der Intimzone keine pieksigen Stoppeln. Die Haare wachsen viel weicher und sogar immer spärlicher nach.

Doch es gibt einen Nachteil, der viele von uns abschreckt, die Bikinizone zu wachsen: die Schmerzen. Gerade das erste Intimwaxing kann, wenn man es falsch macht, ziemlich weh tun. Deshalb sollte man sich dafür besser in professionelle Hände begeben.

Bikinizone wachsen: Welche Methoden gibt es?

Beim Bikinizone wachsen unterscheidet man zwischen dem klassischen Waxing und dem Sugaring. Während beim Sugaring nur eine klebrige Zuckermasse aufgetragen und dann mit einem Ruck abgezogen wird, benötigt man beim Waxing warmes Wachs und einen Baumwollstreifen. Nachdem das Wachs auf die Hautstelle aufgestrichen wurde, wird darauf der Stoffstreifen leicht angedrückt und dann ruckartig abgezogen.

Beim Sugaring wird die Zuckerpaste gegen die Wuchsrichtung aufgetragen, jedoch mit der Wuchsrichtung entfernt. Daher ist Sugaring besonders für sensible Hautpartien geeignet. Im Gegensatz zum Waxing können beim Sugaring auch kürzere Haare ab ca. 3 mm entfernt werden.

Weniger Schmerzen beim Waxing: So geht's

Der Intimbereich ist besonders empfindlich. Daher sind beim Wachsen der Bikinizone Schmerzen vorprogrammiert. Aber keine Sorge: Je öfter man sich die Bikinizone wachsen lässt, desto mehr lässt der Schmerz nach. Wichtig, um die Schmerzen in Grenzen zu halten, ist auch die richtige Haarlänge. Die Härchen sollten weder zu kurz (dann greift das Wachs nicht), noch zu lang sein (dann tut es mehr weh). Die perfekte Länge liegt bei 3-4 mm.

Tipp gegen Schmerzen: Vor der Waxing-Behandlung könnt ihr euren Intimbereich kühlen, zum Beispiel mit Kühlpads. Wer eine sehr empfindliche Haut hat, kann sich in der Apotheke EMLA-Creme holen, eine sanfte Betäubungscreme. Sie sollte mindestens eine Stunde vor dem Wachsen angewendet werden.

Da die Creme jedoch leicht fettend ist, kann es sein, dass bei der Behandlung das Wachs die Haare nicht mehr so gut greifen kann. Informiert daher unbedingt die Expertin im Waxing-Studio, dass ihr die Creme angewendet habt.

Und: Ihr solltet das Wachsen der Bikinizone am besten immer auf den Abend verlegen, denn im Gegensatz zu frühmorgens sind wir abends weniger schmerzempfindlich!

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Bikinizone wachsen: Mit diesen Tipps gelingt das Waxing

Ihr seid Waxing-Profis, habt bereits unzählige Male eure Beine selber gewachst und wollt euch an das Projekt 'Bikinizone selber wachsen' heranwagen?

Unser Tipp: Verwendet statt eines industriell hergestellten Wachses eine selbstgemachte Zuckermasse. Wir zeigen euch, wie ihr die warme Zuckermasse für eine richtige Haarentfernung der Bikinizone selber herstellen könnt.

Sugaring-Paste selbst herstellen: Einfaches Rezept

Du brauchst:
8 EL Haushaltszucker
2 EL Wasser
2 EL Zitronensaft (am besten frisch)

So geht's:
1.​ Zucker, Wasser und Zitronensaft zu einer dickflüssigen Masse vermischen.
2. Anschließend die Masse so lange kochen, bis sie eine goldgelbe Färbung annimmt. Vorsicht! Die Masse kann schnell anbrennen. Auf jeden Fall dabei stehen bleiben und immer wieder umrühren!
3. Die Masse nun auf 40 Grad abkühlen lassen. Mit einem Thermostat die Temperatur überprüfen.

Zuckerpaste anwenden:

Wichtig: Ihr solltet vor dem Wachsen der Bikinizone keine fetthaltigen Cremes oder Lotionen auf die Haut auftragen. Ansonsten haftet die Zuckermasse nicht. Wascht eure Haut am besten vorher mit klarem Wasser ab, trocknet sie gut ab und gebt, falls ihr schnell schwitzt, etwas Babypuder auf die Haut, um sie trocken zu halten.

1. Wenn die Zuckermasse eine angenehm warme Temperatur erreicht hat, könnt ihr​ sie mit einem Spatel auftragen. Achtet dabei darauf, dass ihr die Zuckermasse gegen die Wuchsrichtung auftragt und dabei zügig vorgeht, damit die Masse nicht zu schnell auskühlt und sich verhärtet.

2. Anschließend den Baumwollstreifen auf die Masse legen, leicht andrücken und in Wuchsrichtung abziehen. Hier solltet ihr auf keinen Fall zögerlich sein, ansonsten kann das sehr schmerzhaft werden! Besonders bei den ersten Malen kann es zu Rötungen kommen.

3. Um leichten Schwellungen und gereizter Haut entgegenzuwirken, solltet ihr die Haut im Anschluss mit Kühlpads beruhigen.

Tipp: Ist die Masse bei euch eher fest geworden und nicht allzu klebrig, könnt ihr auch versuchen, die Paste auf einen kleinen Bereich mit der Hand aufzustreichen und dann in kurzen ruckartigen Bewegungen mit der Haarwuchsrichtung abziehen.

Tipps für den Termin im Waxing-Studio

Wenn ihr euch zum ersten Mal die Bikinizone wachsen lassen wollt, dann begebt euch am besten in die Hände von Profis. Sie können euch ausgiebig beraten und die Angst vor den Schmerzen nehmen. Dabei solltet ihr die folgenden Punkte beachten:

  • Vor eurem Waxing-Termin solltet ihr mit dem Studio abklären, wie lang die Haare mindestens sein müssen.
  • Damit die Behandlung zu keiner schmerzhaften Prozedur wird, könnt ihr den Intimbereich mit etwas EMLA-Creme betäuben. Da die Creme leicht fettend ist, informiert eure Kosmetikerin darüber, dass ihr sie vorher angewendet habt.
  • Am Tag der Behandlung gilt: Weder peelen noch eincremen, damit die Haut möglichst nicht gereizt ist.

Wichtig: Das Wachsen oder Sugaring der Bikinizone ist erst ab 16 Jahren erlaubt. Solltet ihr jünger sein, braucht ihr die Einverständniserklärung eurer Eltern.

Bikinizone wachsen: Die richtige Pflege danach

Das solltet ihr nach der Waxing-Behandlung beachten:

  • Vor und nach dem Waxing oder Sugaring sind Sonne und Solarium für 24 Stunden tabu.
  • Auf Pflegeprodukte mit hautreizenden Zusätzen, wie Alkohol oder Parfum, solltet ihr ebenfalls für mindestens 24 Stunden verzichten.
  • Benutzt stattdessen Cremes mit beruhigenden Inhaltsstoffen, wie Aloe Vera, um die gereizte Haut zu beruhigen.
  • Nach dem Waxing solltet ihr bei der Unterwäsche auf synthetische Fasern verzichten, da davon die behandelten Hautstellen schnell wund gerieben werden.

Wann darf die Bikinizone nicht gewachst werden?

"Schwangere dürfen sich nicht wachsen lassen" - Diesen Satz habt ihr bestimmt schon einmal gehört. Grundsätzlich ist eine Intimenthaarung mit Warmwachs oder Sugaring während der Schwangerschaft möglich.

Viele Frauen neigen während der Schwangerschaft jedoch vermehrt zu schwachem Bindegewebe, Besenreisern oder Krampfadern. Daher raten viele Waxing-Studios werdenden Müttern eher davon ab, sich die Bikinizone wachsen zu lassen.

Auch Frauen mit einem Intimpiercing sollten sich vorab im Studio beraten lassen, ob ein Waxing möglich ist. Das ist nämlich abhängig davon, um welche Art von Piercing es sich handelt und an welcher Stelle es sich befindet.

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Etwas Wichtiges zum Schluss: Hautpflege ist immer sehr individuell. Ob die von uns beschriebenen Tipps oder vorgestellten Produkte für dich funktionieren, kannst nur du selbst beurteilen. Wenn du eine sehr sensible Haut hast, die zu Irritationen neigt, kann es ratsam sein, einen Hautspezialisten aufzusuchen. So findest du garantiert die Pflege, die zu den Bedürfnissen deiner Haut passt.

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