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Achtung: Das sind die 7 größten Sonnenschutz-Irrtümer

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 3. August 2019
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Die Sonnencreme vom letzten Jahr ist doch noch gut! Oder etwa nicht? In Sachen Sonnenschutz passieren uns immer noch Fehler, für die wir dann mit einem schmerzhaften Sonnenbrand bezahlen müssen. Hier kommen die 7 wichtigsten Sonnenschutz-Irrtümer, die du kennen solltest.

Am Strand in der Sonne räkeln und einfach mal entspannen. Wenn da bloß nicht diese schädlichen Strahlen wären, die nicht nur Sonnenbrand verursachen, sondern auch die Hautalterung fördern und das Krebsrisiko erhöhen. Wer sich mit gutem Gewissen bräunen will, sollte auf jeden Fall seine Haut mit Sonnencreme schützen. Damit euch keine Fehler mehr passieren, haben wir die sieben größten Sonnenschutz-Irrtümer gesammelt.

Diese Hausmittel bewirken bei Sonnenbrand wahre Wunder!

Irrtum 1: Nur eincremen, wenn die Sonne scheint

Auch wenn die Sonne von Wolken verdeckt wird, erreichen die schädlichen Strahlen unsere Haut! Deshalb solltet ihr selbst bei bedecktem Himmel Sonnenschutz auftragen.

Sonnencreme-Irrtümer© Getty Images

Irrtum 2: Die Sonnencreme vom letzten Jahr kann man noch benutzen

Ungeöffnet ist Sonnencreme in der Regel etwa 30 Monate haltbar. Wer noch ein unbenutztes Produkt aus dem Vorjahr gefunden hat, braucht es also nicht wegzuwerfen.

Anders sieht es aus, wenn die Verpackung schon einmal offen war. Achtet dabei auf das PAO-Symbol (perioid after opening). Das Symbol zeigt einen Tiegel mit offenen Deckel, dazu eine Zahl und der Buchstabe 'M'. Die Aufschrift '12M' bedeutet dann beispielsweise, dass die Creme 12 Monate nach dem ersten Öffnen verbraucht werden sollte. Also solltet ihr die angebrochene Creme vom letzten Jahr lieber entsorgen. Das gilt auch für Sprays und Gele.

Irrtum 3: Einmal Eincremen reicht vollkommen aus

Als Faustregel gilt: 20 Minuten vor dem Sonnenbad den Sonnenschutz auftragen! Doch wie oft sollte man nachcremen? Viele Hersteller geben an, dass mit ihrem Produkt ein einmaliges Auftragen vollkommen ausreichen würde. Hautärzte raten aber dazu, regelmäßig nachzucremen, denn durch Schwitzen und Schwimmen kann die Wirkung des Sonnenschutzes abnehmen.

Aber Achtung: Der Lichtschutzfaktor (LSF) kann auch durch Nachcremen nicht erhöht werden!

Irrtum 4: Weniger ist mehr

In Puncto Sonnencreme solltet ihr nicht kleckern, sondern klotzen. Hier gilt: Mehr ist mehr. Leider gibt es keine Faustregel für die ideale Menge, da sie abhängig von Größe und Gewicht variiert. Im Zweifel solltet ihr eher zu viel als zu wenig auftragen.

Irrtum 5: Make-up mit Lichtschutzfaktor tut's auch

Foundation mit Sonnenschutz ist super und für Tage, die wir größtenteils im Büro verbringen, auch ausreichend. Doch gerade im Sommer reicht die dünne Schicht Foundation nicht aus, um die Haut ausreichend vor der Sonne zu schützen.

Daher solltet ihr auch hier in eine gute, speziell an die Gesichtshaut angepasste Sonnencreme investieren. Mittlerweile gibt es auch viele Tagescremes mit integriertem UV-Schutz, zum Beispiel 'Hyaluron Cellular Filler' von Nivea mit LSF 30 (hier für ca. 9 Euro bei Amazon).

Das heißt aber nicht, dass ihr auf Make-up verzichten müsst. Ihr solltet dazu erst den Sonnenschutz auftragen und dann das Make-up. Wichtig: Auch die Lippen brauchen Schutz. Dafür gibt es Lippenpflegestifte mit Lichtschutzfaktor, zum Beispiel von Annemarie Börlind (hier für ca. 5 Euro bei Amazon).

Irrtum 6: Wasserfeste Sonnencreme schützt auch noch nach dem Schwimmen

Viele verlassen sich auf den Zusatz 'wasserfest' auf den Packungen und cremen sich nach dem herzhaften Sprung ins kalte Nass nicht mehr ein. Doch Dermatologen warnen: Je länger man sich im Wasser befindet, desto schneller geht der Schutz verloren. Eine absolut wasserfeste Sonnencreme gibt es nicht! Daher ist es besonders wichtig, nach dem Baden die Haut noch einmal einzucremen.

Irrtum 7: Mit Lichtschutzfaktor 30 bin ich für den ganzen Tag geschützt

Wie lange man sich unbesorgt in der Sonne aufhalten kann, ist abhängig vom Lichtschutzfaktor und Hauttyp. LSF 30 bedeutet dabei nur, dass die eingecremte Haut maximal 30 mal länger als die Eigenschutzzeit geschützt ist. Für Menschen mit besonders heller Haut, die eine Eigenschutzzeit von ca. zehn Minuten haben, ist somit nach 300 Minuten Schluss mit Sonnen.

Um herauszufinden, welcher Hauttyp du bist, solltest du einen Blick in unsere Fototyp-Tabelle werfen

Fototyp I (überwiegend Antwort I)

- sehr sonnenempfindliche Haut
- Eigenschutzzeit ca. 5-10 Minuten
- Empfehlenswert: LSF 40 oder 50+

Fototyp II (überwiegend Antwort II)

- sonnenempfindliche Haut
- Eigenschutzzeit ca. 10-20 Minuten
- Empfehlenswert: LSF 25-40

Fototyp III (überwiegend Antwort III)

- wenig sonnenempfindliche Haut
- Eigenschutzzeit ca. 20-30 Minuten
- Empfehlenswert: LSF 25

Fototyp IV (überwiegend Antwort IV)

- sonnenunempfindliche Haut
- Eigenschutzzeit ca. 30-40 Minuten
- Empfehlenswert: LSF 10 oder 20

Quellen:

Noch mehr Tipps zum Thema Sonnenschutz gibt's hier:

Schnell braun werden: 3 Methoden für einen traumhaften Sommerteint

DAS hilft wirklich: Die besten Hausmittel gegen Sonnenbrand

Schützt ohne zu kleben: Der große Sonnencreme-Test 2019

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