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Falten weg: DAS sind die effektivsten Methoden für eine glatte Haut!

Sophia Karlsson
von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 9. Mai 2018
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Ihr seid auf der Suche nach Anti-Aging-Tipps, die für eine glattere Haut sorgen? Wir verraten euch, welche Wirkstoffe und Methoden der Hautalterung entgegenwirken und Falten weg zaubern.

In den Zwanzigern ist eine strahlend schöne, glatte Haut für die meisten noch selbstverständlich. Doch schon in den Dreißigern müssen wir feststellen, dass man uns zu wenig Schlaf und zu viel Stress ansieht. Kleine Linien und Falten werden ganz plötzlich zu unserem größten Feind und die große Suche nach den besten Tipps und Anti-Falten-Cremes beginnt.

Doch bevor ihr euch den schnellstmöglichen Termin beim Beauty-Doc schnappt, verraten wir euch die effektivsten Methoden, um Falten weg zu bekommen und neuen Falten vorzubeugen.

Beauty-Check: Ab wann bekommen wir Falten?

Okay, jetzt einmal ganz tief durchatmen und nicht vom Stuhl fallen: Die meisten glauben, dass die Faltenbildung in den Dreißigern los geht. Das stimmt leider nicht so ganz. In den Dreißigern machen sich die ersten Zeichen der Hautalterung zwar bemerkbar. Doch tatsächlich wird unsere Haut bereits ab 25 um circa ein Prozent pro Jahr dünner. Je dünner sie wird, desto stärker lässt ihre Elastizität nach und desto schwerer fällt es ihr, Feuchtigkeit zu speichern.

Junge Haut ist noch dick und prall. Bei ihr ist die Epidermis (Oberhaut) noch gut mit der Dermis (Lederhaut) verzahnt. Grund dafür sind die flexiblen Kollagen- und Elastin-Fasern. Sie sorgen dafür, dass die Dermis so schön elastisch und geschmeidig ist und speichern zudem Feuchtigkeit. In fortschreitendem Alter werden die Fasern müde und beginnen, abzubrechen. Zwar ersetzt unser Körper den Schaden, doch je älter wir werden, desto länger dauert es, bis sich neue Fasern gebildet haben. Unsere Haut wird dünner, trockener und bildet Falten.

Doch während UV-Strahlen, eine ungesunde Ernährung und Rauchen die Faltenbildung beschleunigen, gibt es auch Wirkstoffe und Methoden, die den Zellerneuerungsprozess ankurbeln und Falten entgegenwirken.

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Feuchtigskeits-Boost: Falten weg mit Hyaluronsäure

Mit der richtigen Gesichtspflege und passenden Anti-Falten-Cremes könnt ihr dem Kollagenabbau entgegenwirken. Ein wichtiger Punkt, den dabei viele unterschätzen: Ihr solltet den Durst eurer Haut stillen und sie mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen. Für einen echten Feuchtigkeitskick sorgt der Power-Wirkstoff Hyaluronsäure: Hyaluronmoleküle können nämlich das 10.000-Fache ihres Volumens langanhaltend an Wasser binden. Der Wirkstoff wird in unserem Bindegewebe gespeichert und kann somit langfristig unseren Hautzustand verbessern.

Der Effekt: Die Haut wird mit Feuchtigkeit durchflutet und von innen aufgepolstert. Hyaluronsäure gibt es in Form von Anti-Falten-Cremes, Kapseln und kann außerdem auch vom Profi per Spritze in die Haut injiziert werden. Letzteres hilft besonders gegen einzelne, ausgeprägte Falten. Einziges Manko: Diese Behandlungen sind recht kostspielig (ab 250 Euro aufwärts) und müssen jedes halbe Jahr wiederholt werden.

Supervitamin: Retinol gegen Falten

Der zweite Power-Wirkstoff, mit dem ihr Falten weg bekommen könnt, heißt Retinol. Retinol ist ein Ersatzstoff, der die gleiche Wirkung in unserer Haut erzielt, wie pures Vitamin A.

Dass Vitamin A ein echter Faltenkiller ist, haben Ärzte per Zufall entdeckt. Vitamin A-Präparate werden schon lange bei Akne-Patienten verwendet. Bei älteren Akne-Patienten konnte dabei festgestellt werden, dass das Vitamin A zusätzlich Linien und Falten an der Augenpartie glättet. Da es sich bei Vitamin A-Säure um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, nutzen Kosmetikhersteller den Ersatzstoff Retinol.

Cremes, Seren und Masken, die Retinol enthalten, regen zum einen die Bindegewebszellen in unserer Haut an. Zum anderen hemmt der Power-Wirkstoff die bösen freien Radikale, die das Kollagen in unserer Haut abbauen. Der Effekt: Die Haut erscheint wieder praller und elastischer, Falten werden gemindert.

Mikrodermabrasion: Falten weg durch Ultraschall

Bei der Mikrodermabrasion wird mittels speziellen Glas-, Kristall-, oder Sandstrahlgeräten die oberste Hautschicht abgetragen. Das bedeutet im Klartext: Eure Haut wird kräftig durchmassiert und abgestorbene Hautschüppchen werden ohne chemische Wirkstoffe entfernt - ganz ähnlich, wie bei einem mechanischen Peeling. Dabei werden Aluminiumoxid-, ultrafeine Salz- oder Sandkristalle zunächst auf die Haut gestrahlt und anschließend durch ein Vakuum abgesaugt.

Nach der Mikrodermabrasion-Behandlung ist die Haut besonders aufnahmefähig für feuchtigkeitsspendende Cremes oder Masken. Stark fettende Cremes sowie UV-Strahlen solltet ihr im Anschluss meiden.

Der Effekt der Mikrodermabrasion: Das Hautbild wird sichtbar verbessert, Poren werden feiner und die Faltentiefe wird reduziert. Auch flache Narben und Pigmentstörungen verschwinden oberflächlich. Einziger Nachteil: Die Behandlung muss für ein sichtbares Ergebnis unbedingt wiederholt werden. In der Regel sind es ca. sechs bis zehn Durchgänge. Die Kosten für diese Falten-Weg-Methode belaufen sich auf ca. 1000 Euro für 10 Behandlungen.

Ihr wollt nicht zur Kosmetikerin gehen? Dann könnt ihr euch spezielle Geräte für die Mikrodermabrasion-Behandlung für zu Hause besorgen, zum Beispiel von Philips oder Remington.

Laser-Skin-Resurfacing: Falten weglasern

Wer seine Falten weglasern lassen möchte, kommt um den Beauty-Doc nicht herum. Bei dieser Falten-Behandlung dringt der Arzt mit einem Fraxel-Laser punktuell in die Haut ein und erhitzt sie in der Tiefe. Dieser Thermoeffekt regt die natürliche Kollagen-Produktion an.

Anders, als zum Beispiel bei der CO2-Laser-Therapie, bei der unter Vollnarkose die komplette Gesichtshaut abgetragen wird, betäubt der Arzt bei dieser Behandlung die Haut mit einer Creme. Die Sitzung dauert in der Regel circa 20 bis 45 Minuten. Die Kosten liegen pro Sitzung bei circa 200 Euro. Nach etwa drei bis sieben Tagen ist die Haut verheilt und das endgültige Ergebnis ist erst nach circa drei Monaten zu sehen.

Der Effekt: Die Spannkraft der Haut wird insgesamt verbessert und sogar tiefe Falten können durch den Laser förmlich ausradiert werden - was, je nach Lebensstil, bis zu fünf Jahre halten kann. Dennoch solltet ihr das Laser-Treatment nicht unterschätzen. Eure Haut wird bewusst durch den Laser verletzt und dadurch auch anfälliger für Entzündungen und Irritationen. Auch sollte euch bewusst sein, dass ihr vor und nach der Behandlung bis zu zwölf Wochen auf Sonne, Solarium und Rauchen verzichten müsst.

Frotox-Behandlung: Falten weg bekommen mit Kälte-Treatment

'Frotox' ist eine Kombination der Begriffe 'freeze' (einfrieren) und 'Botox'. Wie der Name bereits verrät, werden bei dieser Behandlung Mimikfalten, wie zum Beispiel die Zornesfalte auf der Stirn, die durch häufiges Stirnrunzeln entsteht, wortwörtlich auf Eis gelegt. Seit 2014 ist das beliebte Frotox aus den USA auch in Deutschland zugelassen.

Bei der Frotox-Behandlung werden euch hauchdünne Nadeln an die zu behandelnden Stellen im Gesicht gesetzt und flüssiger Stickstoff direkt unter die Haut injiziert. Auf diese Weise sollen die umliegenden Nerven getroffen werden. Der Stickstoff kühlt diese auf rund minus 70 Grad Celsius runter. Je nach Chirurg und Technik dauert das Treatment zwischen sechs und 30 Minuten. Im Gegensatz zu einer normalen Botox-Behandlung hat Frotox den Vorteil, dass zum einen kein Nervengift verwendet wird und die Injizierung somit schonender für unseren Körper ist. Zum anderen wirkt das Gesicht anschließend weniger starr und maskenhaft, so wie es nach einer Botox-Behandlung häufig der Fall ist.

Der Effekt: Mit Frotox könnt ihr Stirnfalten sofort wegbekommen. Durch die ruhig gestellten Muskeln können sich keine neuen mehr bilden, die Stirn bleibt bis zu sechs Monate glatt und faltenfrei. Einziger Nachteil: Unmittelbar nach der Behandlung müsst ihr mit kleinen Nebenwirkungen, wie Kopfschmerzen und leichten Schwellungen an den Einstichstellen rechnen. Die Kosten pro Sitzung liegen bei circa 400 Euro.

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