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Gesichtsmassage: Die beste Anleitung für entspannte, glatte Haut

von Sophia Karlsson Erstellt am 23. November 2020
Gesichtsmassage: Die beste Anleitung für entspannte, glatte Haut© Getty Images

Ihr wollt etwas gegen Mimikfältchen tun? Dann solltet ihr diese Gesichtsmassage für eine rosige Haut und straffe Konturen unbedingt zu Hause ausprobieren.

Erinnert ihr euch noch an die Zeit, in der eure Haut stressige Tage und wenig Schlaf locker weggesteckt hat? Augenschatten haben sich meist schon nach dem Duschen und Eincremen von allein verabschiedet und das Gesicht erschien ruckzuck wieder frisch und rosig.

Doch spätestens ab 30 nimmt uns unsere Haut lange, anstrengende Arbeitstage übel. Der Teint wirkt fahl und unsere nachdenkliche, angespannte Miene verfestigt sich buchstäblich in unserem Gesicht. In solchen Momenten kann eine Gesichtsmassage richtig gut tun. Sie hilft nämlich nicht nur dabei, unsere Pflegeprodukte gründlicher in die Haut einzuarbeiten. Vor allem werden dabei Verspannungen im Gesicht gelockert und Mimikfalten, die uns schnell müde aussehen lassen, wird entgegengewirkt.

Einen Termin bei der Kosmetikerin benötigt ihr dafür nicht. Wir verraten euch hier, wie ihr die verschiedenen Partien in eurem Gesicht ganz easy zu Hause selbst massieren und entspannen könnt.

Gesichtsmassage: Welchen Effekt hat sie auf die Haut?

Wer sich schon einmal eine Massage gebucht oder sich von einem Freund oder seinem Partner zu Hause mal so richtig durchkneten lassen hat, der weiß: Massiert zu werden, kann sehr gut tun. Die Massage löst verhärtete Muskeln, entspannt und hilft uns, zur Ruhe zu kommen.

Die Gesichtsmassage wird allerdings häufig unterschätzt. Dabei sind unsere Gesichtsmuskeln rund um die Uhr im Einsatz. Egal, ob wir sprechen, lachen oder grübeln – unsere Muskulatur im Gesicht wird eigentlich immer beansprucht. Dadurch entstehen mit der Zeit Mimikfältchen an Mund, Augen und auf der Stirn. Schon fünf Minuten täglich genügen, um die Muskeln zu entspannen und der Entstehung von Mimikfalten entgegenzuwirken.

Auch unser Teint profitiert von der Gesichtsmassage: Denn sowohl der Lymphfluss als auch die Durchblutung unserer Haut werden bei der Massage verbessert. Schwellungen, z.B. unterhalb der Augen, fallen also gleich weniger auf und die Haut erscheint insgesamt strahlender.

Mit welchen Techniken ihr euer Gesicht am besten massiert und worauf ihr dabei achten solltet, verraten wir euch hier:

#1: Gesichtsmassage für eine strahlende Augenpartie

Wenn es um unsere Mimik geht, haben unsere Augen und Augenbrauen jede Menge zu tun. Eine kurze Auszeit zum Lockern und Entspannen der Augenpartie ist daher besonders angenehm.

So geht's:
Für die Massage der zarten Haut um die Augen kommen eure Ringfinger zum Einsatz, denn Zeige- und Mittelfinger würden hier zu viel Druck ausüben. Beginnt mit der Massage unterhalb der Augenbrauen. Die Ringfinger je auf einer Seite der Nasenwurzel platzieren und zehnmal sanft nach außen zu den Schläfen streichen. Anschließend die gleiche Bewegung unterhalb der Augen wiederholen.

Durch die Streichbewegung kann aufgestaute Flüssigkeit besser abgebaut werden und die Augen erscheinen weniger geschwollen. Besonders angenehm wird die Massage übrigens, wenn ihr eine kühlende Augencreme verwendet.

Lesetipp: Schöne Haut, die bleibt: Die besten Anti-Aging-Tipps für jedes Alter

#2: Stirnfalten richtig massieren

Stirnfalten wollen besonders viele Frauen gerne loswerden. Im Gegensatz zu Lachfalten lassen sie uns nämlich meist grimmig und älter wirken. Das gilt vor allem für die Zornesfalte, die sich zwischen den Augenbrauen bildet. Je älter wir werden, desto stärker ist sie zu sehen.

Auch Stirnfalten könnt ihr mit der richtigen Gesichtsmassage den Kampf ansagen.

So geht's:
Die Muskeln auf der Stirn verlaufen waagerecht. Diesem natürlichen Verlauf gilt es bei der Massage mit sanften Streichbewegungen zu folgen. Setzt die Zeige- und Mittelfinger von beiden Händen in der Mitte der Stirn an und streicht fünfmal mit leichtem Druck bis zu den Schläfen. Anschließend fahrt ihr mit den Fingern denselben Weg in kleinen Kreisbewegungen ab.

Mit der letzten Übung könnt ihr gezielt Mimikfalten entgegenwirken. Hierfür benötigt ihr nur eine Hand. Setzt dazu den Mittelfinger zwischen den Augenbrauen und den Zeigefinger in der Mitte am Haaransatz an. Zieht die Haut leicht auseinander und massiert anschließend in einer kreisförmigen Bewegung. Zum Abschluss könnt ihr noch eure Zornesfalte glätten. Dazu abwechselnd mit den Zeigefingern von der Nasenwurzel nach oben bis zum Haaransatz streichen.

Tipp: Mit einem hautglättenden Gesichtsserum oder einer feuchtigkeitsspendenden Nachtpflege könnt ihr den Effekt der Massage auf eure Haut erhöhen. Toll sind auch sogenannte Overnight-Masken, die ihr abends vor dem Schlafengehen mit der Massage in eure Haut einarbeiten und über Nacht einwirken lassen könnt.

#3: Gesichtsmassage für straffe Wangen

Die Wangenpartie macht einen großen Teil unseres Gesichts aus und bringt einen rosigen, strahlenden Teint besonders gut zur Geltung. Mit welcher Technik ihr eure Gesichtscreme hier am besten auftragt, um zusätzlich die Konturen eurer Haut zu straffen, verraten wir euch hier.

So geht's:
Setzt Zeige- und Mittelfinger auf beiden Seiten neben dem Nasenrücken an. Streicht dann sanft in einer leichten Aufwärtsbewegung bis zu den Schläfen. Wiederholt diese Übung zehnmal. Die sanfte Streichbewegung regt zum einen die Durchblutung eurer Haut an und sorgt außerdem dafür, dass aufgestaute Flüssigkeit besser abtransportiert werden kann.

Tipp: Statt eurer Finger könnt ihr für die Massage auch einen Jade-Roller verwenden. Setzt den Roller genau wie eure Finger neben dem Nasenrücken an und rollt sanft bis zur Schläfe.

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#4: Gesichtsmassage gegen Fältchen um den Mund

Auch Lachfältchen entstehen mit der Zeit von allein und sind absolut natürlich. Anders als die Mimikfalten an Augen und Stirn lassen sie uns in der Regel nicht grimmig, sondern freundlich wirken. Daher widmen sich die meisten Frauen dieser Gesichtspartie nur selten.

Trotzdem können wir die Massage der Mundpartie absolut empfehlen, denn sie beugt nicht nur Fältchen vor, sondern löst außerdem Verspannungen im Kieferbereich.

So geht's:
Beginnt auf einer Häfte eures Gesichts. Fasst vorsichtig die Haut unterhalb des Ohrs zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände. Wandert nun langsam am Kieferknochen entlang über das Kinn bis hin zum anderen Ohr. Anschließend wandert ihr auf dieselbe Weise wieder zurück. Wiederholt diesen Massageweg 15 Mal. Die Bewegung lockert angespannte Muskeln um den Mund herum und fördert zudem die Durchblutung der Haut.