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Make-up-Pinsel reinigen: Geniale Tricks für saubere Beauty-Tools!

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 14. Mai 2018
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Wann habt ihr eure Make-up-Pinsel zuletzt gereinigt? Wenn ihr nachdenken müsst, ist es schon zu lange her! Wir verraten euch, wie Make-up-Pinsel reinigen am besten funktioniert und worauf ihr achten solltet.

Make-up-Pinsel kommen fast täglich zum Einsatz. Aber mal ehrlich: Wann habt ihr eure Beauty-Tools das letzte Mal von Foundation- und Puder-Resten befreit? Einmal pro Woche, empfiehlt der Experte! Wenn man es ganz genau nimmt mit der Hygiene, sollte man Foundation-Pinsel sogar jeden Tag säubern. Dabei ist es nicht nur eine Frage der Sauberkeit, um Hautunreinheiten vorzubeugen, sondern auch, um mit euren Schminkuntensilien den gewünschten Effekt zu erzielen. Und natürlich kommt es neben der Häufigkeit auch auf die richtige Technik an. Make-up-Pinsel reinigen wie ein Profi? Hier kommen unsere Tipps!

Do's & Don'ts: Make-up-Pinsel reinigen - so geht's!

Pinsel ist nicht gleich Pinsel: Bevor es mit dem Reinigen eurer Make-up-Pinsel losgehen kann, solltet ihr zwischen Echt- und Kunsthaarpinseln unterscheiden, denn sie benötigen eine unterschiedliche Reinigung.

Das große Pinsel 1x1: Welchen Make-up-Pinsel benutze ich wofür?

1. Wie reinige ich Echthaarpinsel am besten?

Grobe Echthaar-Pinsel
Pinsel mit gröberen Echthaarborsten bestehen meist aus den Borsten von Wild- oder Hausschweinen. Die Borsten sind besonders kräftig und kommen meist zum Einsatz, um die Augenbrauen in Form zu bringen oder die Wimpern nach dem Tuschen zu trennen. Für die Reinigung von Pinseln aus Echthaarborsten eignet sich Spülmittel am besten, da es Fettrückstände (zum Beispiel von der Wimperntusche) entfernt.

Und so geht's:
1. Feuchtet euren Pinsel mit Wasser an und schäumt die Borsten mit dem Spülmittel ein.
2. Spülmittel für ca. fünf Minuten einwirken lassen.
3. Pinsel mit lauwarmen Wasser ausspülen.

Feine Echthaar-Pinsel:
Die Haare von feinen, weichen Echthaar-Pinseln stammen häufig aus dem Unterbauchhaar von Wieseln oder Ziegen und werden meist zum Auftragen von Rouge oder losem Puder eingesetzt. Achtung: Für die zarten Härchen sind Spülmittel oder Shampoo zu aggressiv - sie entziehen den feinen Härchen ihr natürliches Fett, die Haare können brechen und ihre Form verlieren.

Und so geht's:
Klopft feine Echthaar-Pinsel am besten direkt nach jeder Anwendung vorsichtig am Waschbeckenrand aus. Übrige Partikel könnt ihr mit einem Kosmetiktusch abnehmen. Achtet deshalb darauf, diese Pinsel ausschließlich für Puder-Produkte zu verwenden. Tipp: Damit die Pinsel möglichst lange halten, könnt ihr sie zweimal im Jahr mit einem Tropfen Kokosöl geschmeidig pflegen. Lasst das Öl mindestens 48 Stunden einziehen, bevor der Pinsel wieder zum Einsatz kommt - sonst kann es passieren, dass die feinen Haare verkleben.

2. Wie reinige ich Kunsthaar-Pinsel am besten?

Kunsthaar-Pinsel werden aus synthetischen Fasern wie Nylon, Perlon oder Taklon hergestellt. Pinsel mit Taklon-Haaren kommen Echthaar-Pinseln dabei am nächsten. Sie sind frei von allergenen Stoffen und die feinen Haare sind besonders glatt, sodass so gut wie keine Rückstände darin haften bleiben.

Für ihre Reinigung benötigt ihr lediglich lauwarmes Wasser. Doch auch die Reinigung anderer Pinsel aus Kunsthaar ist super unkompliziert. Spezielle Pinselreiniger sind hierfür gar nicht nötig und dabei sogar kostspielig. Spart euch das Geld lieber und greift stattdessen einfach zu eurem Reinigungsschaum für das Gesicht oder zu günstigem Babyshampoo aus der Drogerie. Diese Produkte sind mild und greifen die Pinselhaare nicht an.

Und so geht's:
1. Drückt die überschüssige Farbe des Pinsels aus.
2. Schäumt den Pinsel sanft mit lauwarmem Wasser und einer kleinen Menge des Babyshampoos ein.
3. Anschließend mit lauwarmen Wasser ausspülen.

​Ihr seid Fans von kräftigen Farben? Dann lohnt sich die Investition in eine spezielle Waschmatte z.B. von Sigma Spa. So könnt ihr ganz einfach die Farbe aus den Pinseln "streichen".

3. Wie trockne ich die Make-up-Pinsel nach der Reinigung?

Ob mit oder ohne Matte - ihr solltet darauf achten, dass Pinsel-Stiele aus Holz nicht nass werden, ansonsten fallen die feinen Härchen schnell aus. Tupft nach der Reinigung die Pinsel mit einem Handtuch ab und lasst sie über Nacht trocknen. Kleiner Tipp: Damit die Wasserreste nicht in den Stiel laufen, solltet ihr die Pinsel leicht erhöht trocknen lassen, sodass dass die Borsten nach unten zeigen. Begeht nicht den Anfängerfehler und stellt eure Pinsel direkt nach dem Waschen auf! So gelangt nämlich das Wasser in das Holz des Stiels und dann fallen die Pinselhaare aus.

Achtung: Die heiße Luft vom Föhn oder von der Heizung bekommt den Härchen der Pinseln gar nicht gut - ganz egal, ob Echt- oder Kunsthaar. Wer also nicht warten kann, sollte also am besten einen Ersatzpinsel parat haben.

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