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Primer-Test 2020: Das können die Beauty-Booster wirklich!

von Sophia Karlsson Erstellt am 16. März 2020
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© Getty Images

Ihr fragt euch, ob ein Primer für den täglichen Make-up-Look überhaupt notwendig ist? Wir haben die Antwort! Im großen Primer-Test 2020 verraten wir, was Primer wirklich können und zeigen euch die besten Produkte von preiswert bis Premium.

Werden Make-up-Artists oder Beauty-Blogger nach ihrem Trick für den perfekten Teint gefragt, lautet die Antwort meist: "Primer". Lange galt der Primer sogar als Geheimtipp von Make-up-Profis.

​Doch mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass das Beauty-Produkt ein echtes Highlight ist und der Primer hat es endlich auch in die Drogerie-Regale geschafft. Aber ist das Zusatz-Produkt für die alltägliche Make-up-Routine wirklich notwendig? Und halten die Produkte tatsächlich das, was sie versprechen? Wir klären auf und zeigen euch außerdem unsere Produkt-Favoriten zum Nachshoppen.

Primer: Ist das Produkt wirklich nötig?

Wer kennt es nicht? Schon wenige Stunden nach dem Auftragen ist von der Foundation fast nichts mehr zu sehen. Hautglanz und Flecken kehren zurück, Poren und Fältchen werden wieder sichtbar.

​Der Grund: Unsere Haut saugt im Laufe des Tages einzelne Bestandteile der Foundation wie Talkum oder Farbpigmente auf. Gleichzeitig produziert sie Fett, auf dem die Make-up-Partikel regelrecht ins Rutschen kommen.

Und genau hier kommt der Primer ins Spiel. Vor dem Schminken auf die Haut aufgetragen soll er dafür sorgen, dass das Make-up länger hält. Zudem soll das Pre-Make-up-Produkt eine ebenmäßigere Grundlage für Foundation und Co. schaffen und die Haut feinporiger erscheinen lassen.

Lesetipp: Ebenmäßiger Teint: So perfektionierst du deinen Hautton!

So funktioniert der Primer

Primer besteht hauptsächlich aus Silikonen, die sich wie ein Film auf die Haut legen – ohne sie abzudichten. Eine Barriere zwischen Haut und Make-up entsteht, die verhindert, dass die Foundation zu schnell absorbiert wird.

​Gleichzeitig wird die Haut optisch geglättet: Wie ein Schleier legt sich das Silikon über Poren und feine Linien und macht sie praktisch unsichtbar. Glatter Untergrund und optische Korrektur: Damit schafft Primer die optimale Voraussetzung fürs Make-up.

Neben Silikonen und Hilfsstoffen enthalten manche Primer auch Pigmente, die den natürlichen Hautton korrigieren. Grün neutralisiert Rötungen, Rosa lässt den Teint frischer wirken, Schimmerpartikel lassen ihn leuchten.

In jedem Fall gilt: Wie die Foundation, sollte auch der Primer zum Hauttyp passen. ​Primer speziell für ölige Haut enthalten mattierende Substanzen, die Hautglanz bremsen. Anti-Aging Primer pflegen mit Anti-Oxidantien oder Extra-Feuchtigkeit.

Primer im Test 2020: Das sind unsere Favoriten

Wir haben die beliebtesten Primer von günstig bis teuer getestet. Welche Produkte zaubern einen makellosen Teint? Mit welchem Primer hält das Make-up den ganzen Tag? Und sind teure Primer auch automatisch besser? Im Primer-Test 2020 zeigen wir euch, welche Produkte uns überzeugen konnten.

Für ebenmäßige Haut: Prep & Blur Stick von Elf Cosmetics

Preis: ca. 10 Euro

Unser Fazit:
Der Prep & Blur Primer von Elf Cosmetics kommt als cremiger Stick daher und lässt sich besonders easy auftragen. Er gleitet super angenehm über die Haut und hinterlässt dort einen hauchdünnen Film mit leichtem Frische-Effekt. Nach dem Auftragen fühlt sich die Haut sofort glatter an. Auch leichte Unebenmäßigkeiten im Hautton lassen sich mit dem Primer-Stick kaschieren.

Ein weiterer Pluspunkt: Auch ohne Foundation im Anschluss macht der Primer von Elf Cosmetics einen guten Job. Das Hautbild wirkt feinporiger und der Teint erscheint frischer. Top!

Hier gibt's den Prep & Blur Primer von Elf Cosmetics zum Nachshoppen bei Douglas.*

Gegen Rötungen: Infaillible Anti Redness Primer von L'Oréal Paris

Preis: ca. 10 Euro

Unser Fazit:
Der Infaillible Anti Redness Primer von L'Oréal Paris eignet sich, wie der Name bereits verrät, gut für alle, die mit Rötungen zu kämpfen haben. Wer zum Beispiel rote Flecken oder kleine Äderchen um die Nase herum loswerden will, kann diese mit dem Primer optisch gut ausgleichen. Das Produkt ist flüssig und lässt sich sowohl mit den Fingern als auch mit einem Make-up-Schwämmchen oder -pinsel problemlos auftragen.

Auch in puncto Ebenmäßigkeit schneidet der Primer nicht schlecht ab: Er schafft eine gute Basis für die Foundation. Alles in allem ein gutes Produkt, das wir weiterempfehlen können.

Hier könnt ihr den Anti Redness Primer von L'Oréal Paris bei Amazon shoppen.*

Für unauffälligere Poren: The Porefessional Primer von Benefit

Preis: ca. 30 Euro

Unser Fazit:
Wer seine Poren optisch verkleinern möchte, ist mit dem ölfreien The Porefessional Primer von Benefit gut aufgehoben. Das Produkt lässt sich am besten mit den Fingern im Gesicht verteilen. Die Poren wirken nach dem Auftragen etwas feiner und der Teint matter. Auch die Foundation lässt sich anschließend besser auftragen. Wer zu trockener Haut neigt, für den ist der Benefit Primer allerdings nicht das passende Produkt.

Den The Porefessional Primer von Benefit findet ihr hier direkt bei Amazon.*

Bei trockener Haut: Photo Finish Foundation Primer von smashbox

Preis: ca. 35 Euro

Unser Fazit:
Der Photo Finish Smooth & Blur Primer von smashbox ist die passende Wahl, wenn eure Haut zu Trockenheit neigt. Auf eine Tagespflege solltet ihr dennoch nicht verzichten. Wer sein Make-up eher dezent und leicht mag, der hat mit diesem Primer eine gute Wahl getroffen. Das flüssige, ölfreie Fluid ist bläulich, aber auf der Haut völlig unsichtbar. Es ist sehr ergiebig, lässt sich leicht verteilen und zieht schnell ein. Der Teint wirkt insgesamt frischer und der Hautton gleichmäßiger.

Insgesamt ein gutes Produkt – einziges Manko: Sein stolzer Preis von rund 35 Euro.

Nachshoppen könnt ihr den Photo Finish Smooth & Blur zum Beispiel hier bei Flaconi.*

Für mehr Glow: Backlight Priming Filter von Becca

Preis: ca. 34 Euro

Unser Fazit:
Ihr wünscht euch einen strahlenderen Teint? Der könnte der Backlight Priming Filter von Becca das perfekte Produkt für euch sein. Der flüssige Primer lässt sich gut auf der Haut verteilen und gibt uns ein bisschen das Gefühl, als hätten wir eine zweite Feuchtigkeitspflege aufgetragen. Die Haut erhält außerdem einen zarten Schimmer.

Wir empfehlen, den Primer von Becca kurz einwirken zu lassen, bevor ihr zur Foundation greift. Ansonsten kann es passieren, dass sich der dünne Film des Primers auf der Haut löst und krümelig wird.

Das könnte euch auch interessieren: Mehr Glow! 7 Tipps für eine umwerfende Haut voller Leuchtkraft

Hier findet ihr den Backlight Primer von Becca bei Amazon.*

So tragt ihr Primer richtig auf

Unser Tipp: Verwendet eine leichte Feuchtigkeitspflege und lasst sie gut einziehen. Tragt dann den Primer sparsam auf allen Partien auf, die später auch Foundation abbekommen sollen. Ihr werdet merken: Auf mit Primer präparierter Haut lässt sich das Make-up besser verteilen. Auch das trägt dazu bei, dass der Teint besonders ebenmäßig wirkt.

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