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Sonnenschutz: 8 Fehler beim Eincremen, die fast jeder macht

von Ann-Kathrin Schöll Erstellt am 11. August 2020
Sonnenschutz: 8 Fehler beim Eincremen, die fast jeder macht© Getty Images

Du denkst, du machst in puncto Sonnenschutz alles richtig? Freu dich nicht zu früh, denn wir verraten die 8 häufigsten Fehler beim Eincremen. Wetten, dass du einen davon begehst?

Die Sonne knallt und es ist heiß ohne Ende. Jetzt ohne Sonnenschutz nach draußen zu gehen, ist eine denkbar schlechte Idee. Denn schon nach wenigen Minuten droht ein fieser Sonnenbrand.

Glücklicherweise wissen die meisten, wie wichtig es ist, sich einzucremen. Doch leider wiegen sich viele fälschlicherweise in Sicherheit, denn beim Eincremen lauern ein paar fiese Fallen. Im schlimmsten Fall drohen trotz Sonnencreme irreparable Hautschäden.

Wir verraten dir die häufigsten Fehler beim Eincremen und wie es besser geht!

#1 Mit falscher Sonnencreme eincremen

Viele begehen den Fehler und cremen sich mit Sonnencreme ein, die einen zu geringen Lichtschutzfaktor hat. Welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, hängt vom Hauttyp, aber auch dem UV-Index ab.

Je heller die Haut und je höher der UX-Index, also die UV-Strahlung, desto höher der benötigte Lichtschutzfaktor. Achte außerdem darauf, dass der Sonnenschutz wasserfest ist – egal ob du ins Wasser gehst oder nicht. Denn auch durchs Schwitzen kann der Sonnenschutz "abgewaschen" werden.

Lest dazu mehr: Sonnencreme-Test 2020: Die schützen deine Haut, ohne zu kleben

Generell gilt: Besser zu Sonnencremes mit höherem Lichtschutzfaktor greifen als zu Produkten mit niedrigem LSF. Insbesondere Kinder sollten immer mit spezieller LSF 50 Kinder-Sonnencreme eingecremt werden. Und: Sonnencremes bieten in der Regel einen höheren Schutz als Sprays oder Gels. Wer Urlaub im Süden oder in den Bergen macht, sollte also besser zu Cremes greifen.

Wer empfindliche Haut hat und besonders im Gesicht zu Hautreaktionen neigt, sollte eine spezielle Gesichtssonnencreme benutzen.

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Lesetipp: Die besten Sonnencremes fürs Gesicht im Test

#2 Alte Sonnencreme verwenden

Wahrscheinlich hat jeder von uns noch angebrochene Sonnencreme-Tuben irgendwo zu Hause. Die Verlockung ist groß, sich einfach damit einzucremen. Doch Sonnencreme hat eine begrenzte Haltbarkeit, meist 12 Monate nach Anbrechen. Ist die Sonnencreme schon älter, kann der Schutz nachlassen.

Insbesondere wer die Sonnencreme direkter Sonneneinstrahlung und Hitze aussetzt, riskiert, dass sie nicht mehr zuverlässig schützt. Wenn sich die Konsistenz der Sonnencreme verändert hat, sie komisch riecht oder verfärbt ist, solltest du sie entsorgen.

VIDEO: Sonnenbrand vorbeugen: 6 Tipps für gesunde Bräune

Video von Laura Dillschneider

#3 Erst in der Sonne eincremen

Viele begehen den Fehler und cremen sich erst ein, wenn sie schon in der Sonne sind. Das Problem: Nicht alle UV-Filtersubstanzen wirken sofort nach dem Auftragen. Wer sich frisch eingecremt in die Sonne legt, riskiert einen Sonnenbrand.

Besser: Nach dem ersten Eincremen 20-30 Minuten warten und erst dann in die Sonne gehen. Dann ist die Sonnencreme in die Haut eingezogen und der UV-Schutz hat sich vollständig aufgebaut.

#4 Eincremen, wenn man schon angezogen ist

Der dritte Fehler geht häufig mit dem zweiten einher, denn wer sich erst in der Sonne eincremt, trägt meistens Kleidung. Die Gefahr, die dann besteht: Es werden beim Eincremen Stellen vergessen, weil man die Klamotten nicht schmutzig machen möchte. Das Resultat: klassischer Sonnenbrand entlang der Bikini-Träger oder entlang des Saums der Badehose.

Besser: Vor dem Anziehen eincremen und erst, wenn die Sonnencreme eingezogen ist, die Badesachen anziehen. Das beugt nicht nur dem Sonnenbrand vor, sondern verhindert auch hartnäckige Sonnencremeflecken auf der Kleidung.

#5 Zu wenig Sonnencreme verwenden

Noch ein typischer Fehler beim Eincremen: Man verwendet schlichtweg zu wenig Sonnencreme. Dabei gilt in Sachen Sonnenschutz das Motto: Viel hilft viel. Ein Erwachsener sollte sich mit der Menge von vier Esslöffeln eincremen. Kinder entsprechend weniger. Achte darauf, dass alle Körperstellen ausreichend mit Sonnencreme bedeckt sind.

Tipp: Wenn du das klebrige Gefühl nach dem Eincremen nicht magst, solltest du zu spezieller Sport-Sonnencreme greifen. Die hinterlässt keinen unangenehmen Film auf der Haut und ist deshalb angenehmer, wenn man ins Schwitzen gerät.

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#6 Zu selten eincremen

Noch ein häufiger Fehler, wenn es um Sonnenschutz geht: Es wird nicht nachgecremt. Für viele endet die Pflicht, wenn sie sich einmal eingecremt und eventuell den Sonnenschutz noch einmal nach dem Wasser aufgetragen haben.

Das Problem: Auch beim Schwitzen oder durch Reibung (z.B. durch das Handtuch) geht der UV-Schutz peu à peu flöten. Um Sonnenbrand und Hautalterung vorzubeugen, solltest du dich alle zwei Stunden eincremen und immer, wenn du aus dem Wasser kommst. Auch wenn du viel schwitzt, solltest du dich häufiger eincremen.

Wichtig zu wissen: Nachcremen erhöht nicht den Lichtschutzfaktor, sondern die Zeit, in der die Haut geschützt ist.

Mach den Test: Wie viel Sonne verträgt deine Haut wirklich?

#7 Sich selbst eincremen

Leute, die sich selbst den Rücken eingecremt bzw. es versucht haben, erkennt man ziemlich schnell. Sie haben den typischen Sonnenbrand in Fingerform, denn die UV-Strahlung ist gnadenlos und versengt jede noch so kleine Hautstelle ohne Sonnenschutz.

Du solltest also immer jemanden bitten, deinen Rücken für dich einzucremen. Wenn du alleine unterwegs bist, frag eine sympathisch aussehende Person, ob sie dir helfen kann. Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus sogar eine romantische Liebesgeschichte.

#8 Denken, man würde eingecremt nicht braun werden

Wer viel Sonnencreme benutzt und sich häufig eincremt, wird nicht braun. Weil das viele fälschlicherweise glauben, begehen sie einen Sonnenschutz-Fehler nach dem nächsten. Die Folge sind zum Teil irreparable Hautschäden. Es stimmt schlichtweg nicht, dass man mit Sonnencreme nicht braun wird. Die Haut wird auch mit UV-Schutz gebräunt, aber langsamer und gesünder.

Dazu mehr: Richtig bräunen: 10 Tricks, um länger braun zu bleiben

Wer zu wenig Sonnencreme aufträgt, wird vielleicht schneller braun, aber auch schneller rot. Und Bräune, die nach einem Sonnenbrand entsteht, hält nicht lange, weil sich die Haut oft schält. Wer sich langsamer und gesünder bräunt, hat viel länger etwas vom Sommerteint.

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