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Intensiv & lehrreich: Erfahrungen, die jeder mal gemacht haben sollte

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 9. Januar 2020
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Immer nur straight durchs Leben gehen. Perfekt funktionieren. Nie neben der Spur sein. Nie mal gegen den Strom schwimmen - wer so seine gesamte Lebenszeit verbringen will, bitte. Aber ist da nicht noch ein bisschen mehr, was wir in unserem Leben anstellen sollten?

Es gibt ein paar Erfahrungen, die jeder gemacht haben sollte. Weil sie wichtig sind. Weil sie uns herausfordern und uns das Leben lehren. Oder einfach weil sie uns sensibler, aufmerksamer, umgänglicher machen. ​

Hier sind 11 Dinge, die jeder mal in seinem Leben gemacht und durchlebt haben sollte, weil sie zeigen, dass es auch rechts und links von der Otto-Normalverbraucher-Spur so viel mehr gibt, wenn wir nur die Augen aufmachen. Und dass wir uns vom Leben immer wieder neu herausfordern und inspirieren lassen sollten, weil es so viel mehr außerhalb des Hamsterrades gibt.

1. Sich mit jemand anderem ein Zuhause teilen

Erst dann wird man merken, wie viele wunderliche Marotten man so hat - und wie viele von ihnen absolut entbehrlich sind. Locker lassen, sich selbst nicht so wichtig nehmen, Rücksicht nehmen, Kompromisse gelassen eingehen und trotzdem glücklich sein - all das kann man hier lernen.

2. Einmal unglücklich verliebt sein und Liebeskummer ertragen

Ja, das tut weh. Nichts tut mehr weh. Aber erst danach ist man in der Lage ein verständnisvolles Gegenüber zu sein, statt ein kleiner Ego-Elefant im Porzellanladen.

3. Alleine verreisen

Langweilig, weil man alle schönen Momente nicht teilen kann? Nicht unbedingt. Alleine schöne Dinge zu erleben, kann eine absolut tolle Erfahrung sein, weil man viel mehr sieht, riecht, fühlt, aufnimmt, als wenn man jemanden aus seinem normalen Alltag neben sich hat. Es ist eine ganz andere Art zu reisen.

​4. Einmal voll auf Risiko gehen

Manchmal muss man auch mal komplett unvernünftig sein und alles auf eine Karte setzen. Denn "Nur wer wagt, gewinnt" stimmt eben manchmal doch.

5. Einmal nur auf sein Bauchgefühl hören

... denn das hat manchmal einfach recht. Ziemlich oft sogar. Und dann sollte es auch egal sein, was die anderen sagen.

-> Auch lesen: Charisma & Selbst­bewusstsein aufbauen: Was wir von Arschlöchern lernen können

6. Eine Nacht durchmachen und das Gefühl von Losgelöstheit spüren

Wenn man mit guten Freunden durch die Nacht tanzt und der Moment kommt, an dem die Vögel anfangen zu singen und es plötzlich taghell ist. Wenn man als 'Überbleibsel der Nacht' durch die morgendlichen Straßen läuft. Ein Gefühl von Freiheit und Leben. Unbezahlbar.

7. Etwas Neues lernen – auch jenseits von Kindertagen und Schule

Ein Instrument. Eine Sprache. Eine neue Sportart. Alles über Botanik: Wer hat eigentlich gesagt, dass wir nur als junger Mensch Dinge lernen müssen bzw. können? Warum sollten wir mit unseren Fähigkeiten ab spätestens 25 stagnieren, statt immer wieder neue spannende Dinge zu lernen? Sich einfach mal wieder überwinden und etwas Neues ausprobieren – das mag nicht immer bequem sein und man fühlt sich erstmal unsicher und schlecht und unfähig, aber es erweitert jedes Mal deinen Horizont.

8. Gelegenheiten beim Schopf ergreifen

Ran an den Mann, statt immer nur mit den Augen zu klimpern. Die Menschen ansprechen, die einem interessant erscheinen. Manchmal ist es auch nur das nette Mädel aus dem Fitnessstudio oder die Nachbarin, die immer so nett lächelt und plötzlich ist es der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Die Menschen um uns herum machen das Leben erst zu dem, was es sein kann.

9. Sich eine Schimpfpause auferlegen

... und merken, wie viel besser man sich damit fühlt. Es klingt total simpel, aber die Wirkung wird dich überraschen. Einfach mal all die Kraftwörter weglassen, das Fluchen, Lästern und Schimpfen. Es verändert dein Denken und dein Empfinden, wenn du dem Negativen einfach viel weniger Platz in deinem Leben einräumst.

10. Andere Menschen ausreden lassen und andere Meinungen tolerieren

Das ist gar nicht so einfach. Wer jahrelang anderen ins Wort gefallen ist und sich wilde Wortgefechte mit Andersdenkenden geliefert hat, wird merken: Das Schwierige ist, dass man sich selbst erziehen muss wieder zuzuhören und umzudenken. Auch mal andere Meinungen zu akzeptieren und durchzudenken. Danach ist man wirklich ein besserer Mensch. Zumindest ein besserer Gesprächspartner.

11. Eine fette Krise meistern

Niemandem wünscht man eine Krise im Leben, aber letztlich kommt die ein oder andere schwierige Phase auf die meisten von uns zu. Und sich dann wieder zu berappeln, Kraft und Optimismus zu sammeln und gestärkt aus dem Mist vervorzugehen, kann einen mutiger und sicherer im Leben machen. Man ahnt, dass man sehr viel ertragen und leisten kann, wenn es drauf ankommt. Das gilt für eigene Krisen, aber auch für Phasen, in denen wir Anderen beistehen und sie mittragen können, wenn es ihnen schlecht geht.

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