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Normcore: Was es bedeutet und wie Normcore-Mode aussieht - wir erklären euch den Megatrend!

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 17. April 2015
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Normcore - das ist kein Computerprozessor oder der neueste Science-Fiction-Film von Steven Spielberg, sondern aktuell einer der größten Modetrends. Doch was bedeutet der Trend 'Normcore'? Wie sieht Normcore-Mode überhaupt aus? Und wem steht die Kleidung? Wir klären euch auf!

Hipster sein ist out. Wer sich jetzt zu den Trendsettern zählt, ist 'normcore'. Der Modetrend 'Normcore' setzt sich aus den Worten 'normal' und 'hardcore' zusammen. Was so viel bedeutet wie: nicht individuell - eben 'hardcore normal'.

Was ist der Unterschied zwischen Hipster und Normcore?

Normcore-Anhänger und 'Hipster' haben einiges gemeinsan, denn Normcore hat seine Wurzeln in der Hipster-Bewegung. Man könnte Normcore-Fans deshalb auch als 'Hipster 2.0' bezeichnen. Zum Hipster-Trend kam es vor einigen Jahren, weil viele junge Leute genervt vom Einheits-Look der meisten Menschen waren. Sie wollten sich nicht vorschreiben lassen, was sie zu tragen haben. Sie wollten anders aussehen.

Doch 'anders' war nicht. Denn kaum war der Trend geboren, glich ein Hipster dem anderen. Egal ob in Berlin, New York oder London: Alle sahen gleich aus! Der Modetrend Normcore ist die Steigerung des Hipster-Trends, denn er treibt das 'Gleichaussehen' auf die Spitze.

Wie sieht Normcore-Mode aus?

Normcore-Mode zeichnet sich dadurch aus, dass sie überhaupt nicht auffällt: Keine knalligen Farben, keine Prints, kein Schnick-Schnack. Meistens sehen die Klamotten aus, als hätte man sie vom großen Bruder oder der Mutter geerbt. Sogenannte 'Mom Jeans', hochgeschnittene Jeans in Karottenform aus festem Denim, sind wichtiger Bestandteil des Normcore Trends.

Outfit von Mango © Mango

Schaut man sich die Normcore-Streetstyles an, glaubt man fast: Wer 'normcore' ist, der zieht sich rein zweckmäßig an. Doch der Eindruck täuscht! Denn die meisten Normcore-Fans sind sehr modebewusst und machen sich im Vorfeld viele Gedanken über ihren Look.

Bis dieser nämlich so natürlich 'normal' und 'ungestylt' aussieht, braucht es Übung. Man kann den Modetrend Normcore gut mit dem derzeit sehr angesagten 'Undone'-Look im Beauty-Bereich vergleichen.

Wo kann ich den Normcore-Kleidung kaufen?

Besonders beliebt ist der Normcore-Style in London. Britische Labels wie Topshop oder Asos haben deshalb viele Normcore-Teile im Sortiment. Doch auch bei H&M und Zara wird man fündig.

​Und sogar das spanische Label Mango, das bislang für feminine und farbenfrohe Mode bekannt war, greift in der aktuellen Premium-Kollektion den Normcore-Trend auf. Weiß, Grau, Beige und Schwarz bestimmen hier die Farbpalette. Frei nach dem Motto: Bloß nicht auffallen!


Die einen mögen den Normcore-Style 'Understatement' nennen. Wir finden diesen Trend aber ziemlich langweilig. Denn eine Welt, in der alle Grau in Grau gekleidet sind und vollkommen gleich aussehen, ist uns definitiv viel zu farblos!

Zu viel Tristesse? Diese bunten Sneakers peppen jedes Normcore-Outfit auf!

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von Ann-Kathrin Schöll