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Mach den Test: Welche Erziehungsmethode nutzt du?

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 9. Mai 2018
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Jede Mama hat ihren eigenen Erziehungsstil – Welcher ist deiner? Mache unseren Test und finde es heraus!

In Sachen Erziehung ist es ja so: Entweder, wir machen es ein bisschen so wie unsere Eltern, schließlich können sie so viel mit uns nicht falsch gemacht haben, oder aber wir sind in Sachen Erziehung ganz anderer Meinung und machen unser eigenes Ding.

Autokratisch, autoritär, demokratisch, egalitär, antiautoritär - Erziehungsstile gibt es so viele, dass man selbst kaum weiß, welchen davon man eigentlich nutzt. Damit ihr das ändern könnt und wisst, mit Hilfe welcher Methode ihr eure Kinder erzieht, haben wir einen Test für euch, der das klärt! Mach schnell mit und finde es heraus!

Welche Erziehungsmethoden gibt es?

Autokratische Erziehung

Der autokratische Erziehungsstil unterdrückt die Eigeninitiative von Kindern. Die kindliche Meinung spielt keinerlei Rolle. Die Eltern gehen davon aus, dass es sowohl wichtig als auch richtig ist, Autorität auszuüben.

Autoritäre Erziehung

Im Gegensatz zum autokratischen Stil wird hier die Meinung des Kindes zwar akzeptiert, dennoch zählt letztendlich nur die Meinung der Eltern. Grenzen ohne Freiheit ist hier der richtige Ausdruck. Die Eltern üben viel Kontrolle und Druck aus.

Demokratische Erziehung

Eltern, die nach diesem Stil erziehen, sehen ihre Kinder als eigenständige und ernstzunehmende Persönlichkeiten. Sie fördern ihre Selbstständigkeit und die Eigenverantwortlichkeit der Kinder und stehen beratend und unterstützend zur Seite. Respekt wird großgeschrieben, die Meinung eines jeden wird gehört.

Antiautoritäre/ egalitäre Erziehung

Der antiautoritäre Erziehungsstil geht von gleichen Rechten und Pflichten von Eltern und Kindern aus – die Meinung eines jeden ist gleichwertig.

Permissive Erziehung

Dieser Erziehungsstil setzt enorm viel Eigeninitiative der Kinder und Jugendlichen voraus. Die Eltern halten sich sehr zurück.

Laissez-faire Erziehung

Der "laissez-faire" Erziehungsstil kennt keine Regeln und keine Pflichten – jeder darf machen, was er möchte. Die Wünsche und Vorstellungen der Eltern werden nur optional beachtet.

Negierende Erziehung

Beim negierenden Erziehungsstil beeinflussen die Eltern das kindliche Verhalten gar nicht. Sie zeigen kein Interesse daran, an der Entwicklung des Kindes teilnehmen zu wollen.

Welche Erziehungsmethode ist die richtige?

Es gibt in Sachen Erziehung gewiss Dinge, die man richtig oder falsch machen kann, aber wer darf darüber entscheiden? Eltern bestimmen, wie sie ihre Kinder erziehen und welche Methode für sie als Familie am besten funktioniert.

Sicher gibt es immer jemanden, den man, so wie man es macht, damit vor den Kopf stößt. Aber das ist und bleibt dessen Problem. Als Eltern sollte man sich für eine Richtung entscheiden. Wenn die Familie mit einer demokratischen Erziehung harmonisch 'funktioniert', dann ist das genauso okay, wie eine Familie, die mit strengen Regeln und Pflichten funktioniert.

Was man sich als Eltern immer wieder vor Augen halten sollte: Es geht nicht darum, dass man für andere eine gute Familie ist, oder das man brave und angepasste Kinder hat. Es geht darum, dass man selbst mit dem, was man tut und was die Kinder tun, glücklich ist. Wenn man die eigene Erziehung nicht hinterfragen muss, wenn man glaubt, dass so wie man es macht, genau richtig ist, dann ist es das auch.

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