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6 Gründe, warum du im Winter nach Island reisen solltest

von Nicola Pohl Veröffentlicht am 23. September 2018
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Urlaub auf Mallorca ist dir zu warm und du hasst es, dich zwischen Menschenmassen durch die Innenstadt von Paris zu quetschen? Dann ist Island das richtige Reiseziel für dich. Aber auch, wenn du sonst voll auf Sommerurlaub abfährst, solltest du im Winter nach Island reisen. Und wir sagen dir warum!

Vulkane, Wasserfälle, Lavafelder, Gletscher, schwarze Strände, Geysire und Fjorde. Islands Natur ist wild und unberührt und wirkt nicht selten fast unwirklich. Genau das ist es, was Island so besonders macht. Zwischen Island und einem anderen Land gibt es einfach keinen Vergleich. Auch wenn sich das Land in den letzten Jahren immer mehr als Reiseziel etabliert hat, so ist es vor allem außerhalb der bekannten Attraktionen noch immer fast menschenleer.

Falls du jetzt denkst: Im Winter nach Island - das ist doch viel zu kalt!, müssen wir dieses Klischee direkt richtig stellen. Es ist in Island im Winter deutlich wärmer als zum Beispiel in New York, denn der Golfstrom, der an Island vorbeifließt, sorgt für ein gemäßigtes Klima. Dadurch wird es selbst im Winter selten kälter als -5°C. Wir haben sechs Gründe für dich, warum du unbedingt im Winter nach Island reisen solltest!

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1. Schnee am schwarzen Strand von Vík bestaunen

Island ist ein Land voll wilder Schönheit, dessen Landschaft einen zum Staunen bringt. Und gerade im Winter wird das Land noch einen Ticken magischer, denn der Schnee bringt alles zum Glitzern. Ein absolutes Must-See ist das verschlafene Dorf Vík í Mýrdal im Süden von Island. Der schwarze Kiesstrand mit seinen Felsformationen und Basaltsäulen ist bereits beeindruckend für sich. Aber standest du schon mal an einem schwarzen Strand auf dem es geschneit hat? Ein Anblick, den du ganz sicher so schnell nicht vergessen wirst!

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2. In einer heißen Quelle entspannen

Island wird nicht umsonst Land aus Feuer und Eis genannt, denn hier gibt's unzählige Vulkane und Gletscher. Aber vor allem brodelt es in Island: Geysire, Mud Pools und heiße Quellen. Durch die hohe geothermische Aktivität gibt es im ganzen Land natürliche heiße Quellen, die zum Baden einladen. Und was gibt es besseres, als nach einem Spaziergang durch Islands winterliche Landschaft in eine heiße Quelle zu springen und sich im Wasser aufzuwärmen?

Die wohl bekannteste Quelle ist die Blaue Lagune, die mitten in einem Lavafeld liegt und extrem blaues Wasser besitzt. Mittlerweile ist das Naturbad aber aufgrund seiner Popularität sehr überlaufen. Wir empfehlen dir daher einen der natürlichen Pools, die direkt in der Natur liegen. In der Nähe vom Golden Circle bei Reykjavík befindet sich beispielsweise die Secret Lagoon, ein natürliches Bad mit rauem Charme. Einen weiteren geothermalen Pool erreicht ihr beim Ort Hveragerði von wo aus ihr zu einem warmen Fluss wandern könnt.

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3. Sich ins Getümmel des Iceland Airwaves stürzen

Islands Hauptstadt hat zwar nur um die 123.000 Einwohner, aber wer schon mal hier war, weiß: Reykjavík ist alles andere als ein verschlafenes Nest. Hippe Boutiquen, bunte Häuser, gemütliche Cafés, Street Art und coole Bars gibt es hier im Überfluss. Jedes Jahr im November findet zudem das Musikfestival Iceland Airwaves statt. Während dieser Zeit herrscht Ausnahmezustand in Reykjavik. Die vielen Besucher beleben die kleinen Straßen der Stadt und tummeln sich bei den zahlreichen Konzerten. Isländische sowie international bekannte Bands spielen an mehreren Tagen an den verschiedensten Locations in der Stadt. Schon mal ein Konzert in einer Kirche oder im Friseursalon erlebt? Dann wird's aber Zeit! Für alle Musikliebhaber und Camping-Muffel ist das Festival eine gelungene Abwechslung zu Deutschlands überlaufenen Festivals.

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4. Nordlichter sehen

Das absolute Highlight bei einem Winterurlaub im Norden darf in unserer Liste natürlich nicht fehlen. Denn Nordlichter gehören auf jeden Fall zu den Dingen, die man gesehen haben sollte! Und die kann man im Winter, wenn es früh dunkel wird natürlich besonders gut sehen. Die beste Chance habt ihr, wenn ihr ein wenig aus der Stadt rausfahrt, um der Lichtverschmutzung zu entgehen. Und dann einfach warten und hoffen. Wenn ihr Glück habt, entdeckt ihr recht schnell die magischen, tanzenden Lichter am Himmel.

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5. Einen echten Islandpullover kaufen

Zugegeben: Islandpullis sind nicht das trendigste Modestück. Dafür sind sie aber super warm und mal ein WIRKLICH authentisches Souvenir. Gerade wenn ihr im Winter in Island seid, kann es nicht schaden, sich einen warmen Pullover zuzulegen. Und was spricht dagegen, sich auch, wenn man wieder zurück Zuhause ist, noch in seinem neuen Pullover einzukuscheln? In Reykjavik gibt es zahlreiche Geschäfte, welche die sogenannten Lopapeysa verkaufen. Allerdings haben die handgestrickten Pullis ihren Preis, um die 120 Euro müsst ihr im Schnitt schon hinblättern.

6. Den ganzen Tag lang die Golden Hour genießen

Kennst du diesen Moment, wenn die Sonne schon tief am Himmel steht? Wenn die Schatten länger werden und alles in goldenes Licht getaucht ist, sieht fast alles schön aus. Und gerade für Fotografen ist die Golden Hour natürlich ein Traum. Die schlechte Nachricht zuerst: Im Dezember ist es in Reykjavik nur vier Stunden lang hell. Die gute Nachricht: Während es hell ist, steht die Sonne die ganze Zeit so tief als würde sie gleich untergehen. Dadurch kann man den ganzen Tag lang das magische Licht der Golden Hour genießen!

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