Home / Mama / Schwangerschaft & Geburt / Kaffee in der Schwangerschaft: Schadet Koffein dem Baby?

© Thinkstock
Mama

Kaffee in der Schwangerschaft: Schadet Koffein dem Baby?

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 8. August 2014

Endlich schwanger! Doch, oh je, heißt das etwa, dass der Morgenkaffee ab jetzt verboten ist?

Kaffee-Junkies dürfen aufatmen: Das ist zum Glück nur ein Mythos. Kaffee ist in der Schwangerschaft nicht verboten, ABER: Kaffee-Liebhaberinnen sollten ihren Konsum deutlich reduzieren. Das Problem: Das von der werdenden Mama mit dem Kaffee aufgenommene Koffein gelangt ins Blut des ungeborenen Babys. Im Gegensatz zu uns Erwachsenen fehlen dem Embryo jedoch Enzyme, um das Koffein abzubauen.

Was das für das ungeborene Baby bedeutet, ist nach wie vor in der Wissenschaft umstritten. So gab es Studien, die eine erhöhte Zahl an Fehlgeburten nachgewiesen haben, ein verringertes Körpergewicht bei der Geburt oder Schlafprobleme der Kinder, wenn die werdende Mama sehr viel Kaffee in der Schwangerschaft getrunken hat.

Neuere Studien geben aber Entwarnung. "Ein bisschen Kaffee in der Schwangerschaft ist okay. Ein moderater Koffeinkonsum schadet dem Baby nicht", sagen unter anderem die Wissenschaftler um Ina Santos von der Federal University of Pelotas, Brasilien. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erlaubt werdenden Müttern deswegen 300 Milligramm Koffein am Tag. Das sind ein bis zwei Tassen Kaffee, vier Tassen schwarzer Tee oder ein Liter Cola.

Übrigens: Kaffee ist nicht nur in der Schwangerschaft ein Thema. Auch Mütter, die stillen, sollten sich mit dem Kaffee mäßigen und möglichst nicht mehr als ein bis zwei Tassen am Tag trinken. Speziell zu früh geborene Babys verarbeiten das Koffein langsamer und reagieren zum Beispiel mit Schlafproblemen darauf.

Diese Lebensmittel können dem ungeborenen Baby schaden:

Alkohol © Thinkstock

Ihr wollt mehr von uns lesen? Folgt uns auf Facebook!

Quellen:

von Diane Buckstegge

Das könnte dir auch gefallen