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DIESE Vornamen beeinflussen, wie erfolgreich dein Kind wird

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 15. Februar 2018
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Ein Name muss so viel können: Er muss zum Kind und seinem Charakter passen, er soll schön klingen und am besten auch noch einfach zu schreiben sein. Aber vor allem soll er dem Kind später alle (beruflichen) Türen öffnen. Genau deshalb ist bei einigen Vornamen Vorsicht geboten!

Eltern haben's auch nicht leicht. Da geben sie ihrem Kind nach bestem Wissen und Gewissen einen Namen, der ihnen besonders gut gefällt, zum Beispiel Marvin. Und ein paar Jahre später müssen sie feststellen, dass ihr Sprössling von seinen Lehrern kritisch beäugt wird - nur weil er Marvin heißt und nicht etwa Alexander.

Fair ist das nicht, leider aber die Realität. Die Oldenburger Lehramtsabsolventin Julia Kube wertete für ihre Masterarbeit 500 Fragebögen aus, auf denen Grundschullehrer ihre Einschätzung zu Kindernamen abgeben mussten.

Das erschreckende Ergebnis: Klassische Namen wie Sophie oder Maximilian werden mit positiven Wesenszügen wie freundlich, fleißig oder leistungsstark in Verbindung gebracht. Kleine Kevins und Jaquelines dagegen haben es schwer. Sie werden automatisch in die Schublade "leistungsschwach" und "verhaltensauffällig" gesteckt.

Kategorisieren ist unser Naturell

Wir Menschen neigen dazu, andere in Kategorien zu stecken und auch Lehrer können sich davon nicht frei machen. Mit einem Namen assoziieren wir beispielsweise den sozialen Status und die Intelligenz, selbst dann, wenn wir die Person noch nicht einmal gesehen oder auch nur ein Wort mit ihr gewechselt haben.

Überspitzt dargestellt kann man sagen, man kann seinem Kind mit einem "falschen" Namen die schulische und damit auch berufliche Karriere verbauen - oder zumindest den Weg zum Erfolg steiniger machen als notwendig. Eltern sollten also bei der Namenswahl auf einige Dinge achten.

Vornamen, mit denen du nichts falsch machen kannst

Es gilt für Eltern also, einen Namen zu wählen, der nicht mit negativen Klischees und Vorurteilen behaftet ist. Aus der von Julia Kube durchgeführten Befragung ging hervor, dass Lehrer Mädchen mit den Namen Marie, Charlotte, Hannah und Sophie für leistungsstarke Kinder halten. Bei den Jungen waren es die Namen Alexander, Lukas, Simon und Jakob.

Was ist der Grund dafür? Der Name eines Kindes gibt immer auch ein bisschen Auskunft über die Eltern. Denn bei der Vergabe von Kindernamen lassen sich gewisse Muster erkennen. Akademiker-Eltern legen viel Wert darauf, dass das Kind einen soliden, alten Namen hat, wie beispielsweise Johann, Maria, Charlotte oder Simon. Man schlussfolgert automatisch, dass intelligente und erfolgreiche Eltern viel Wert darauf legen, auch ihre Kinder zu erfolgreichen und gut gebildeten Menschen zu machen.

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Vornamen, von denen du lieber die Finger lassen solltest

Im Gegenteil dazu assoziieren Lehrer und auch viele andere Menschen mit Namen wie Mandy, Jaqueline, Angelina, Chantal, Justin, Maurice, Kevin oder Marvin leistungsschwache Kinder, die aus einem sozial schwächeren Umfeld stammen.

Denn Eltern mit geringerer Bildung lassen sich von Film, Musik und Fernsehen bei der Namenswahl inspirieren. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Name Kevin, aus dem Film 'Kevin allein zu Haus'. Anfang der 90er verbreitete sich der Name rasend schnell. Doch viele Kevins waren keine schulischen Überflieger, sorgten für Unruhe in der Klasse und waren verhaltensauffällig. "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose", schrieb ein Lehrer damals in der Befragung von Julia Kube.

Trendige Namen, die unserer aktuellen Zeit entspringen und häufig berühmte Vorbilder haben, sind generell eher gefährdet, von Vorurteilen belastet zu werden. Auch wenn sie heute nicht negativ besetzt sind, so zeigen Namen wie Kevin und Chantal, dass sich das schnell ändern kann.

Und jetzt?

Wer sich Sorgen darüber macht, welchen Namen er seinem Kind geben kann, der baut am besten auf einen traditionellen Namen wie Sophie, Maria, Alexander oder Maximilian. Aber auch moderne, kurze Namen wie Jonas, Mia, Ben, Lea, Tom oder Leon kann man seinem Kind bedenkenlos geben. Im Trend liegen außerdem Namen aus skandinavischen Ländern. ​

Ein Blick auf aktuelle Listen beliebter Namen lohnt sich deshalb immer. Denn entweder findet man dort einen Namen, den man ganz toll findet oder man stellt fest, dass das Kind auf gar keinen Fall so heißen soll wie alle anderen.

Und dann gibt es noch die Möglichkeit, seinem Kind nicht nur einen, sondern auch einen zweiten Vornamen zu geben. Eltern können also - wenn sie unbedingt möchten - auch ein bisschen mit dem Namen experimentieren. Im Zweifel entscheidet sich das Kind irgendwann selbst für seinen Rufnamen.

Am Ende zählt sowieso nur, welcher Name den Eltern gefällt. Das Kindeswohl sollte man aber immer im Hinterkopf haben.

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