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Schnuller - ja oder nein? 8 Fakten rund um Schnuller, die du wissen solltest, bevor dein Baby auf der Welt ist

von gofeminin Erstellt am 28. Mai 2021
Schnuller - ja oder nein? 8 Fakten rund um Schnuller, die du wissen solltest, bevor dein Baby auf der Welt ist© MAM Babyartikel GmbH, D-Scheeßel

Vielen Schwangeren stellt sich bereits vor der Geburt die Frage: Braucht mein Kind einen Schnuller? Wir klären auf und haben für dich die wichtigsten Fakten rund um das Thema Schnuller zusammengefasst.

Schon während der Schwangerschaft beschäftigen dich als werdende Mutter sicher zahlreiche Fragen. Wie ist es, wenn mein Kind auf der Welt ist? Werde ich den Bedürfnissen meines Kindes gerecht? Oder so einfache Fragen wie: Ist ein Schnuller wirklich notwendig? Damit du auf das Abenteuer Baby bestens vorbereitet bist, haben wir hier die wichtigsten Fakten zum Thema "Schnuller – ja oder nein?" für dich aufbereitet.

Fakt 1: Schnuller unterstützen das natürliche Saugbedürfnis

Saugen ist ein natürliches Grundbedürfnis von Babys. Bereits während der Schwangerschaft, besser gesagt ab der 14. Schwangerschaftswoche, kann das Baby, wenn man Glück hat, beim Saugen an den Fingern bei der Ultraschalluntersuchung beobachtet werden. Das entspannt das Ungeborene nicht nur, so bereitet es sich auch auf die Nahrungsaufnahme nach der Geburt vor. Außerdem baut das Baby so Stress ab. Kein Wunder also, wenn dein Neugeborenes, auch nachdem es satt ist, noch weiter saugen möchte. Dabei macht es für dein Baby zunächst keinen Unterschied, ob es an einem Kuscheltier, Daumen, Finger, Spielzeug oder natürlich am Schnuller saugt.

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Es gibt allerdings einen klaren Unterschied, wenn es um die Definition des Saugbedürfnis geht. "Nutritiv“ bedeutet, wenn es beim Baby um Nahrungsaufnahme geht, und "non-nutritiv“, wenn es nahrungsunabhängig saugt. Das Bedürfnis an etwas zu saugen, egal ob an der Brust oder an einem Schnuller, ist also rein intuitiv und dient der Beruhigung und Nahrungsaufnahme.

Fakt 2: Schnuller und Stillen: Beides lässt sich vereinbaren

Für viele Mütter ist das Stillen nach der Geburt einer der intimsten Momente mit ihrem Kind. Schließlich ist man seinem Neugeborenen sonst nie so nah und eng verbunden, wie beim Füttern an der Brust. Viele Schwangere freuen sich bereits vor der Geburt auf diese schönen Momente zu zweit und wollen deswegen gut vorbereitet sein. Doch wie verhält es sich mit dem Stillen, wenn ein Schnuller ins Spiel kommt. Verträgt sich das oder kann es sogar zu Problemen wie einer Saugverwirrung kommen?

Erstmal vorab: Unter einer Saugverwirrung versteht man heutzutage meistens die negative Beeinflussung von Fläschchen oder Schnuller aufs Stillen. Neugeborene sollen demzufolge Probleme mit der Saugtechnik beim Füttern an der Brust bekommen oder sie sogar komplett ablehnen.

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Bisher gibt es jedoch keine Studien, die dies belegen können. "Es ist aus den bestehenden Studien kein Rückschluss möglich, ob die Flaschenfütterung das Stillen beeinträchtigt hat oder nicht.“, erklärt Universitäts-Professor Dr. Reinhard Kerbl (Vorstand der Abteilung für Kinder und Jugendliche am LKH Hochsteiermark/Leoben). Weiter rät er, dass besonders der Schnuller bei einem großen Saugbedürfnis des Kindes eine große Hilfe sein kann, um es zu beruhigen. Wichtig ist, dass es sich um einen guten Schnuller handelt, der der Mutterbrust nachempfunden ist und der kiefergerecht geformt ist.

Hier bietet sich der MAM Start Neugeborenenschnuller an. Dank des flachen Saugers mit weicher SkinSoft™-Silikon-Oberfläche haben Babys gleich ein vertrautes Gefühl. Das konnten auch Hebammen feststellen, die den MAM-Start-Schnuller bei "hebammen-testen" getestet haben. "Ein sehr gut durchdachter Schnuller, kleines Schild das gerade bei Neugeborenen angenehm ist in den ersten Monaten.“, so eine der Testerinnen. 94% der Testerinnen bewerteten die Stillfreundlichkeit des MAM Start sogar mit "stillfreundlich" bis "sehr stillfreundlich".

Fakt 3: Schnuller erst geben, wenn das Stillen eingespielt ist

Wenn du dein Neugeborenes nach der Geburt stillen möchtest, ist dafür in manchen Fällen etwas Übung notwendig. Aber keine Sorge. Meist spielt sich das Stillen zwischen Mutter und Kind schnell ein.

Damit sich das Baby besonders am Anfang voll und ganz auf das Füttern an der Brust konzentrieren kann, empfiehlt Hebamme Gabriele Strenz, dass in den ersten 2 bis 4 Lebenswochen auf den Schnuller verzichtet werden soll. Das könnte nämlich den Lernprozess der richtigen Trinktechnik stören. Danach ist ein Schnuller kein Problem. Ist erstmal die Routine beim Stillen eingekehrt, fängt der Nachwuchs auch an zu saugen, ohne dass es der Nahrungsaufnahme dient. Jetzt kann der Nuckel eine tolle Unterstützung sein, damit sich das Neugeborene wohlfühlt und entspannt.

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Da das Interesse im zweiten Lebenshalbjahr für feste Nahrung deutlich zunimmt und auch die ersten Zähnchen auftauchen, wird das Saugbedürfnis bei den Kleinen meist geringer. Der Schnuller kann jetzt häufiger weggelassen werden.

Hinweis: Wenn du nach den ersten Wochen merkst, dass dein Baby keinen Schnuller möchte, ist das auch vollkommen okay. Jedes Baby ist anders und somit auch das individuelle Saugbedürfnis.

Fakt 4: Schnuller sind grundsätzlich nicht schlecht für Babys

Während der Schwangerschaft prasseln oft viele gutgemeinte Ratschläge auf einen ein. Ein Punkt, der sicherlich immer angesprochen wird, ist folgender: Schnuller begünstigen Zahn- oder Kieferfehlstellungen. Das muss aber nicht sein, wenn man sich bereits während der Schwangerschaft mit dem Thema auseinandersetzt und frühzeitig das passende Schnullermodell findet.

In guten Schnullern steckt nämlich jahrelange Forschung und Zusammenarbeit mit Experten aus dem medizinischen Bereich, sowie aus der Technik und dem Design. So sollte ein idealer Sauger besonders dünn und flexibel sein, damit der Druck auf den Kiefer und die kleinen Milchzähne möglichst gering ist. Das Risiko einer Kiefer- oder Zahnfehlstellung wird so deutlich reduziert. Ebenso wichtig ist eine symmetrische Form des Saugers.

Der MAM Supreme vereint diese Eigenschaften. Er ist 60 Prozent dünner und 4 mal flexibler als herkömmliche Silikonschnuller, sodass der Nachwuchs den Mund gut schließen kann. So haben die Zähne ausreichend Platz zu wachsen. Welche Vorteile der MAM Supreme noch hat, kannst du im Video sehen:

Video von Redaktion

Fakt 5: Latex oder Silikon? Beide Materialien haben ihre Vorteile

Schnuller bestehen aus Latex oder Silikon. Beide Materialien haben ihre Vorteile und sind für Schnuller gut geeignet. Latexschnuller sind angenehm weich, sehr strapazierfähig und elastisch. Den ersten Beißversuchen mit den ersten kleinen Zähnchen können sie mühelos standhalten. Sie haben außerdem einen leicht süßlichen Geschmack, den Babys oft als angenehm empfinden. Zudem ist Latex ein Naturmaterial.

Silikon ist etwas härter und hitzebeständig, aber nicht ganz so bissfest. Es ist geschmacks- und geruchsneutral und somit für empfindliche Babys gut geeignet. Die seidig-weiche hautähnliche Oberfläche des MAM SkinSoft™-Silikons beispielsweise sorgt außerdem für ein besonders vertrautes Gefühl, und wird von 94% der Babys instinktiv akzeptiert (Marktforschungsstudie 2010 - 2019, bei 1463 Babys getestet).

Fakt 6: Extra kleine und leichte Form - ideal für Neugeborene

Wenn du während der Schwangerschaft deine Erstausstattung zusammenstellst, solltest du auch auf einen Schnuller in der richtigen Größe achten. Das ist am Anfang natürlich schwer, da das Baby noch nicht geboren ist.

Eine gute Wahl ist zum Beispiel der MAM Start. Mit seiner kleinen Größe und seiner flachen, symmetrischen Form, ist er ideal für Neugeborene. 97% der Hebammen empfehlen den MAM Start. "Schöner kleiner Schnuller, gerade für den Start bei kleinen Babys gut einsetzbar.", so eine der Testerinnen bei "hebammen-testen".

Hinweise auf die richtige Größe gibt die Altersempfehlung auf der Schnuller-Verpackung.

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Fakt 7: Schnuller sollten regelmäßig sterilisiert und ersetzt werden

Sauberkeit und Hygiene steht bei den Kleinsten ganz oben. Besonders in den ersten Monaten ist das Immunsystem der Neugeborenen noch nicht voll entwickelt. Für Krankheitserreger sind sie daher deutlich anfälliger. Deswegen solltest du von Anfang an darauf achten, dass die Schnuller regelmäßig gereinigt, sterilisiert und natürlich auch ausgewechselt werden.

Aus Sicherheits- und aus hygienischen Gründen sollte man Schnuller demnach nach ein- bis zweimonatigem Gebrauch durch neue Schnuller ersetzen. Und auch regelmäßig prüfen, ob Bissspuren oder Beschädigungen vorhanden sind – die kleinen Zähnchen können nämlich besonders spitz sein, wenn sie durchschießen.

Praktisch für die Sterilisation ist die MAM Sterilisier-Transportbox, in der alle MAM-Schnuller geliefert werden. Dazu wird die Box einfach mit Wasser befüllt, die Schnuller werden hineingelegt und alles zusammen dann für drei Minuten in der Mikrowelle sterilisiert. Das tötet nachweislich Bakterien und Keime ab, die häufig im Haushalt vorkommen, und senkt gegenüber dem herkömmlichen Auskochen im Kochtopf den CO₂ Ausstoß um bis zu 77 % (Globale Produkt-Carbon-Footprint-Studie, Österreich 2017, durchgeführt von denkstatt).

Fakt 8: Natürlich spielt auch das Design eine wichtige Rolle

Die Schnuller von MAM sind alle liebevoll mit niedlichen Motiven designt. Sie bieten unterschiedliche Schildformen in verschiedenen Größen und mit süßen Motiven. So lassen sie sich perfekt zu Babys Outfit kombinieren. Und die große Auswahl ermöglicht, dass für jeden Geschmack und Bedarf das passende Modell zu finden ist.

Außerdem sind alle MAM Schnuller so konzipiert, dass Babys kleine Nase noch genug Platz hat. Zusätzlich sorgen große Öffnungen im Schild für eine gute Luftzirkulation, damit sich auf der Haut kein Speichel und keine Feuchtigkeit ansammeln. So werden Hautreizungen verhindert.