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Schwanger trotz Periode - kann das sein? Diese Fakten solltest du kennen!

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 1. November 2018
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Das Ausbleiben der Tage ist ein recht sicheres Anzeichen für eine Schwangerschaft. Doch es gibt immer wieder Frauen, die erzählen, dass sie schwanger waren trotz Periode. Was ist dran?

Schwanger trotz Periode: Eigentlich wissen wir, dass das nicht möglich ist. Doch dann hört man Geschichten, dass die Freundin einer Freundin schwanger war, obwohl sie noch ihre Periode hatte und man wird unsicher. Gerade nach einer Verhütungspanne fragt man sich schnell: Bin ich vielleicht schwanger trotz Periode? Kommt die Übelkeit vielleicht doch nicht vom fettigen Essen, sondern ist ein Anzeichen für eine Schwangerschaft? Wir räumen jetzt mal ganz klar mit dem Mythos Schwangerschaft und Regelblutung auf!

Schwanger trotz Periode: Mythos oder möglich?

Sprechen wir von Anfang an Klartext: Schwanger sein trotz Periode ist zu 100 Prozent unmöglich. Denn Schwangerschaft und Periode schließen sich per Definition gegenseitig aus: Die Menstruation findet statt, um die überflüssige Gebärmutterschleimhaut aus dem Körper zu transportieren, die sich während des Menstruationszyklus aufgebaut hat. Wurde keine Eizelle befruchtet, wird die Schleimhaut abgebaut und am Ende des Zyklus setzt die Periode ein.

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Umgekehrt heißt das: Kam es zu einer Befruchtung, nistet sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut ein. Verschiedene Hormone stoppen den Menstruationszyklus und sorgen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut an Ort und Stelle bleibt und nicht mit einer Blutung aus dem Körper befördert wird. Wie kommt es dann dazu, dass eine Periode trotz Schwangerschaft auftreten kann?

Schwanger trotz Blutungen: Das ist möglich!

Frauen, die sagen, dass sie schwanger waren trotz Periode, sind jedoch keine Lügnerinnen. Es gibt in der Tat Blutungen, die sogar auf eine Schwangerschaft hinweisen können! Die verschiedenen Blutungsarten unterscheiden sich jedoch von der monatlichen Periode in Dauer, Farbe und Intensität.

Gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft kann es zu Blutungen kommen, die fälschlicherweise für die Periode gehalten werden. Diese Blutungen, die in der Frühschwangerschaft auftreten, sind meist schwächer, dauern nicht so lange und treten nicht so regelmäßig auf wie die Periode.

Die Ursachen für diese Blutungen sind meist harmlos. In der 4. Schwangerschaftswoche kann es sich um die Einnistungsblutung handeln. Wenn sich die Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einsiedelt, kann das eine leichte Blutung auslösen. Auch durch die ganzen hormonellen Veränderungen kann es immer wieder zu blutigem Ausfluss kommen. Wer die Pille weiternimmt, muss in der Pillenpause ebenfalls mit Blutungen rechnen.

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In der Frühschwangerschaft treten leichte Blutungen bei vielen Frauen auf. Auch wenn sie meist harmlos sind, solltet ihr sie immer mit eurem Frauenarzt abklären - besonders, wenn sie stark und mit Schmerzen verbunden sind. Das kann ein Zeichen für eine Fehlgeburt oder eine vorzeitige Plazentaablösung sein.

Trotz Blutung: Das sind typische Schwangerschaftsanzeichen

Das Ausbleiben der Periode ist das Schwangerschaftsanzeichen schlechthin. Schwanger zu sein trotz Periode ist zwar wie wir nun wissen nicht möglich. Die unerwarteten Blutungen können jedoch irreführend sein und man ist unsicher, was die Schwangerschaft angeht.

Wie kann man also erkennen, ob man schwanger ist? Neben der ausbleibenden Periode sprechen diese weiteren Anzeichen für ein Baby:

  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Spannen in den Brüsten
  • Verändertes Geruchs- und Geschmacksempfinden
  • Schwindel

Wichtig: Um eine Schwangerschaft zu bestätigen oder ausschließen zu können, solltet ihr beim Verdacht schwanger zu sein, zum Frauenarzt gehen.

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