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Fahrrad für zu Hause: Fit mit dem Hometrainer

von Jane Schmitt Erstellt am 17. Januar 2020
Fahrrad für zu Hause: Fit mit dem Hometrainer© Getty Images

Du hast wenig Zeit oder magst nicht im Fitnessstudio trainieren? Die Lösung: ein Hometrainer. Wir haben das Fitnessgerät einmal auf Herz und Nieren getestet.

Ganz unabhängig von guten Vorsätzen, fällt es vielen Menschen schwer sich zum Training aufzuraffen. Sei es der berüchtigte Schweinehund oder die Scheu, ins Fitnessstudio zu gehen. Wir haben einen Heimtrainer, genauer gesagt ein Fahrrad für zu Hause, getestet und können bestätigen: In den eigenen vier Wänden zu trainieren lohnt sich.

Ungebunden von Wetter, Uhrzeit und in unserem Fall sogar von der Steckdose kann das Ausdauertraining zu Hause echt Spaß machen. Abgesehen davon fühlt es sich gut an zu wissen, etwas für das Herz-Kreislaufsystem und die Fitness getan zu haben.

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Warum ist Ausdauertraining so gut für die Gesundheit?

Ausdauertraining, auch Cardio genannt, gilt als absoluter Stress-Killer. Trotz der vermeintlichen Anstrengung entspannt es den Körper, weil es dafür sorgt, dass vermehrt Serotonin, das "Glückshormon", ausgeschüttet wird.

Zweiter Pluspunkt: Das Ausdauertraining hat einen positiven Effekt auf unseren Herz-Kreislauf, was am Ende bedeutet, dass das Herz gestärkt wird. Zusätzlich hilft das Training dabei, unser Gewicht zu halten oder überschüssige Pfunde loszuwerden, was wiederum Erkrankungen wie Diabetes vorbeugen kann.

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Fahrrad für zu Hause: Fitnessgeräte für jeden

Mit einem Fahrrad für zu Hause kannst du in erster Linie deine Ausdauer trainieren – ganz ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Gerade Heimtrainer wie das Fahrradergometer sind gut für alle Fitnesslevel geeignet. Vor allem Menschen, die eine gelenkschonende Form des Ausdauertrainings suchen, sind damit gut beraten.

Bei einem Heimtrainer oder Englisch Hometrainer, handelt es sich um ein feststehendes Fahrrad. Besonders praktisch an einem Fahrrad für zu Hause: Du kannst während des Trainings sogar deine Lieblingsserie anschauen und ganz ohne Langeweile Kalorien verbrennen. Von einem Fahrradergometer spricht man übrigens, wenn das Trainingsgerät einen eingebauten Computer hat, der die Trainingszeit und -leistung anzeigt, der die Herzfrequenz messen kann und bei dem sich der Trainingswiderstand variieren lässt.

Darauf solltest du beim Training auf dem Heimtrainer achten:

Wie beim Laufen im Park oder beim Krafttraining in der Muckibude sollte man auch beim Radfahren bestimmte Tipps befolgen, damit das Training nützt und nicht schadet. Wichtig ist vor allem die richtige Haltung beim Training. Auch die Hersteller von Fitnessgeräten geben sinnvolle Hinweise zum richtigen Einstellen des Geräts, damit man perfekt sitzt.

  • Stell den Sattel deines Fahrrads für zu Hause so ein, dass deine Beine beim Fahren nicht vollständig durchgedrückt werden müssen. Sind die Pedale auf dem Tiefpunkt, sollte das Bein also noch leicht gebeugt sein. An der höchsten Pedalposition sollte der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel 90° Grad betragen. Sonst schmerzen die Kniegelenke.
  • Besonders wichtig ist, dass du keinen Rundrücken machst. Dein Oberkörper sollte mit einer Neigung von circa 15 bis 20 Grad nach vorne gebeugt sein. Gerade wer keine starke Rückenmuskulatur hat und immer wieder leichte Schmerzen verspürt, sollte eher aufrecht sitzen. Denn je stärker die Oberkörperneigung nach vorne ist, desto besser muss die Rückenmuskulatur trainiert sein, um den Oberkörper zu halten.
  • Achte darauf, deine Handgelenke nicht zu sehr abzuknicken. Deine Arme sind leicht angewinkelt. Deine Schultern bleiben tief, sonst kann es zu Verspannungen kommen.


Für alle, die draußen radeln, gibt's Tipps von Onmeda.de: Fit durch Radfahren

Fitnessgerät für zu Hause: Wie viele Kalorien verbrennt man beim Fahrrad fahren?

Spielt man mit dem Gedanken, sich ein Fitnessgerät für zu Hause anzuschaffen, dann hat man ein klares Ziel vor Augen. Entweder man möchte Abnehmen oder die eigene Fitness verbessern. Am besten kannst du dein Training überwachen, wenn du deine Herzfrequenz im Auge behältst. Hier kannst du deinen optimalen Trainingspuls bei Onmeda.de berechnen.

Tritt man ordentlich in die Pedale (20 km/h) kann man in der Stunde circa 470 Kilokalorien verbrennen. Doch selbst beim gemütlichen Strampeln (10 km/h) wird man zumindest noch rund 170 Kalorien los.

Lesetipp: Kalorienverbrauch: Welche Sportart verbrennt wie viele Kalorien?

Fahrrad für zu Hause im Test: Domyos Heimtrainer Bike 500

Für unseren Test hat uns Decathlon den Domyos Heimtrainer Bike 500 Self Powered* zur Verfügung gestellt. In unserer Redaktion sind zwar alle schon einmal auf einem Heimtrainer gelandet, ein Fitnessgerät im Büro gab es bei uns bisher aber nicht.

Gerade, weil es eine schier endlose Auswahl an Angeboten für Fitnessgeräte wie Fahrräder, Stepper, Crosstrainer und Laufbänder für zu Hause gibt, wollten wir uns genauer anschauen, was so ein Heimtrainer eigentlich kann.

Produktdetails: Domyos Heimtrainer Bike 500

  • Schwungrad: 6 kg
  • Stromfreies Training
  • 15 Widerstandsstufen für den Pedaltritt in deinem Rhythmus
  • Verstellbarer Lenker
  • Komfortabler Sattel
  • Fußpedal mit verstellbaren Schlingen für besseren Halt
  • Coaching: Tempo, Zeit, Distanz, Kalorien, Rhythmus, Herzfrequenz auf der Bedienkonsole
  • Einfaches Bewegen des Heimtrainers dank 2 Rollen
  • Maximales Nutzergewicht: 130 kg
  • Garantie: 2 Jahre auf Teile und Verarbeitung, 5 Jahre auf Metallrahmen
  • Alle Ersatzteile des Bike 500 sind 10 Jahre lang erhältlich.


> Hier kannst du den getesteten Heimtrainer direkt kaufen.*

Fahrrad für zu Hause im Test: Die Montage

Das 40 kg schwere Paket wird pünktlich geliefert und wir können es dank Aufzug zum Glück ohne Anstrengung ins Büro schaffen. Die Montage ist innerhalb der veranschlagten 45 Minuten gut zu schaffen. Besonders achtgeben sollte man dabei auf die Sicherungen der Kabel im Lenker. Hält man diese nicht fest und steckt sie nicht direkt zusammen, schnellen die Kabel möglicherweise in die Stange des Lenkers und sind nur schwer wieder zu finden.

Zu zweit und mit dem eigenen Werkzeug ist man etwas schneller fertig. Wer etwas mehr Unterstützung beim Aufbau braucht, findet eine gut verständliche Videoanleitung für den Aufbau im Supportbereich von Decathlon. Der Heimtrainer wirkt robust und macht einen sehr soliden Eindruck.

Fahrrad für zu Hause im Test: Der Trainingsstart

Der Heimtrainer wurde als Reaktion auf Kundenkommentare wie "Das Kabel ist zu lang, ich stolpere darüber" und "Ich kann nicht auf der Terrasse trainieren, weil ich da keine Steckdose habe" entwickelt. Das Fitnessgerät wird also durch die eigene Energieleistung des Trainierenden angetrieben, ein Netzteil ist nicht nötig.

Das klappt auch prima und der Heimtrainer ist noch dazu ein echter Leisetreter: Kein lautes Surren, das die Nachbarn in den Wahnsinn treibt. Dreimal in die Pedale getreten und schon erscheint auf dem Display der Konsole eine übersichtliche Anzeige. Darauf werden Distanz (km), Geschwindigkeit (km/h), Zeit und Widerstand sowie Umdrehungen pro Minute und nach Bedarf auch die Herzfrequenz angezeigt.

Lesetipp: Wohnzimmer-Fitness: Die 10 besten Bauch-Beine-Po-Übungen für zuhause

Vermeiden: Das sind die größten Fehler nach dem Sport

Video von Sarah Glaubach

Zu Hause trainieren mit dem Ergometer: Diese Trainingsprogramme gibt es

Der Heimtrainer bietet für jedes Leistungsniveau verschiedene Trainingsprogramme, vom absoluten Fitness-Neuling bis zum Fitness-Checker ist für jeden etwas dabei. Intensives Intervalltraining, Muskelaufbau, Kalorien verbrennen oder Einheiten, um die allgemeine Fitness zu verbessern: Der getestete Heimtrainer bietet sieben vorinstallierte Trainingsprogramme.

Wer es besonders eilig hat, kann sich auch einfach auf das Fahrradergometer setzen und in die Pedale treten und den "Quick-Start"-Modus nutzen. Für ganz Gemütliche oder Menschen, denen es mehr um die Bewegung und weniger um die Leistung geht, gibt es auch ein "Soft"-Programm, das eine flache Fahrstrecke simuliert.

Fahrrad für zu Hause im Test: Unsere Erfahrung

Das Training fühlt sich gut an, der Widerstand ist gut einzustellen und kann auf die Trainingsbedürfnisse optimal eingestellt werden. Dabei gibt die Anzeige stets Aufschluss über die erbrachte Leistung. Was positiv auffällt: Auch nach einer Stunde Training bekommt man kein schmerzendes Gesäß, da der Sattel sehr angenehm ist.

Die Höhe des Sattels lässt sich einfach verstellen und die verschiedenen Programme unterstützen auch unerfahrene Hobbysportler beim Training. Dass das Fahrradergometer ohne Strom auskommt, ist tatsächlich ein großer Vorteil gegenüber anderen Geräten, denn auch, wenn das Bike 500 nicht allzuviel Platz wegnimmt, stellt sich jeder irgendwann die Frage "Wohin mit dem Gerät?".

Fazit: Fahrrad für zu Hause

Wer es drauf anlegt, kann mit dem Heimtrainer Bike 500 wirklich ordentlich trainieren und die Leistung verbessern. Der Besuch im Fitnessstudio ist fürs Cardiotraining dann jedenfalls nicht mehr nötig. Ist man sich absolut sicher, dass der Heimtrainer tatsächlich genutzt wird, dann ist dieses Fitnessgerät wirklich eine gute Investition.

Der Anschaffungspreis von 299,99 Euro ist zwar nicht wenig, aber absolut fair für das, was man geboten bekommt. Das Fitnessstudio in den eigenen vier Wänden kann von diesem Gerät also nur profitieren. Hätte ich nicht schon ein Laufband, würde dieser Heimtrainer in die engere Auswahl kommen, vor allem weil er unabhängig vom Stromanschluss benutzt werden kann und weil der Sitz für mich sehr angenehm ist.

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