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Diese 6 Styling-Fehler machen wir unbewusst JEDEN Tag!

Ann-Kathrin Schöll
von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 8. Mai 2018
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Wetten, dass ihr mindestens einen dieser Styling-Fehler jeden Tag macht?

1. Der Haargummi ist am Handgelenk.

Hand aufs Herz: Wer von euch hat gerade einen Haargummi am Handgelenk? Warum das ein Styling-Fehler ist? Weil besonders die angesagten Invisibobbles in einer Knallfarbe deinen Look sofort kaputt machen. Denn der Blick landet immer auf dem Haargummi, egal wie cool deine restlichen Accessoires sind. Also ihr Lieben: Haargummis weg von den Handgelenken und rein in die (Hosen-)Tasche!

Ausnahme: Diese coolen Armreifen von Maria Shireen, die gleichzeitig stylisches Accessoire und praktische Halter für Haargummis sind.

2. Die Klamotten sind zu eng.

Ganz ehrlich Mädels: Wenn ihr eine Größe 42 habt, dann quetscht euch nicht auf Teufel komm raus in eine 40 oder womöglich noch 38. Denn es kommt für ein gutes Styling nicht auf die Konfektionsgröße an, sondern auf die Passform!

Wenn eure Stretch-Jeans sitzt wie eine Wurstpelle, dann schummelt das optisch ein paar Extrakilos drauf. Wenn sie hingegen bequem sitzt (ohne zu schlackern), dann wirkt ihr darin automatisch schlanker und gut angezogen.

Tipp: Tragt statt einer super stretchigen Jeans lieber eine gerade geschnittene Hose mit einem geringeren Stretch-Anteil. Durch den festeren Stoff und die geraden Beine wirken die Beine schmaler. Noch mehr Styling-Tricks für schlankere Beine, findet ihr hier!

Das Gleiche gilt übrigens auch bei Schuhen: Egal wie gut sie euch gefallen, kauft die Schuhe NICHT, wenn sie euch zu klein oder zu groß sind. Auch dann nicht, wenn sie suuuuper stark reduziert sind. Ihr werdet mit ihnen nicht glücklich werden. Basta.

3. Die BH-Träger sind sichtbar.

Egal wie schön euer Spaghetti-Top, Tank-Top oder das Oberteil mit Carmenausschnitt aussieht, blitzen langweilige BH-Träger hervor, war alle Styling-Mühe umsonst. Ein trägerloser BH ist ein absolutes MUSS für Tops mit dünnen Trägern, U-Boot- oder Carmenausschnitt!

Wer einen Busen bis maximal Körbchengröße C hat sollte es mit Bandeau-BHs versuchen. Die Baumwoll-BHs ohne Bügel sind nicht nur unschlagbar bequem, sondern auch richtig günstig (bei H&M gibt es ein Zweierpack schon für 8 Euro) und sie halten durch ihre enge Passform und die Silkonstreifen richtig gut!

Ihr habt eine größere Oberweite und denkt, dass trägerlose BHs bei euch einfach nicht halten? Dann solltet ihr unbedingt mal in ein Wäschefachgeschäft gehen und euch dort professionell ausmessen lassen.

Denn es hängt nicht an eurem Busen, dass der trägerlose BH nicht hält - die BHs, die ihr bislang anprobiert habt, waren schlichtweg zu klein. Investiert in einen perfekt sitzenden und hochwertigen Schalen-BH mit abnehmbaren Trägern. Auf große Cups spezialisierte Dessous-Labels wie zum Beispiel Prima Donna haben trägerlose BHs bis Cupgröße G im Sortiment.

​Ihr habt es versucht, aber ein trägerloser BH kommt partout nicht in Frage? Dann tragt stattdessen einen BH mit aufregend-verzierten Trägern - farblich abgestimmt auf euer Oberteil. Solche Schmuck-Träger dürfen gerne hervorblitzen!

4. Die Schuhe sind dreckig.

Mit Schuhen könnt ihr euren Look sofort aufpimpen - aber eben auch ganz schnell kaputt machen. Nämlich dann, wenn die Treter schmuddelig wirken.

Auch ich muss mir bei diesem Styling-Fehler selbst an die Nase fassen, denn ich vernachlässige meine Schuhe regelmäßig. Dabei sind saubere Schuhe ein MUSS für einen guten Style!

Also gönnt euren Boots & Co. ab und zu eine Extraportion Liebe und Pflege. Und ganz wichtig: Imprägniert neue Schuhe vor dem ersten Tragen! Auch wenn ihr glaubt, die Schuhverkäuferinnen wollen euch nur teure Pflegemittel andrehen: Imprägniersprays bringen WIRKLICH was!

Eure ehemals weißen Sneaker schreien nach einer Komplett-Erneuerung? HIER zeigen wir euch genial-einfache Tricks, um weiße Sneaker wieder sauber zu bekommen!

5. Die Unterwäsche zeichnet sich ab.

Gehört ihr auch zu der Sorte Frau, die lieber bequeme Baumwoll-Panties statt Strings tragen? Das Problem an den Wohlfühl-Höschen ist, dass sie sich gerade unter dünnen Stoffen gut sichtbar abzeichnen. Und das ist eine echte Styling-Sünde.

Stimmt eure Unterwäsche deshalb immer auf eure Hose, euren Rock oder euer Kleid ab. Und das betrifft nicht nur die Form, sondern auch die Farbe. Unter weißen oder hellen Stoffen, solltet ihr hautfarbene, hell rosa oder cremefarbene Wäsche tragen. Entscheidend ist euer Hautton: Je ähnlicher die Farbe der Unterwäsche eurem Hautton ist, desto unsichtbarer ist die Unterwäsche unter der Kleidung.

Deshalb: Finger weg von weißen BHs oder Slips! Der Kontrast zwischen eurer Haut und der strahlend weißen Wäsche ist so groß, dass die Unterwäsche gut sichtbar durch den Stoff leuchtet.

​Tipp: Wer nach bequemer und unsichtbarer Wäsche sucht, sollte zu nahtlosen Slips und Strings greifen. Anders als "normale" Unterwäsche haben diese Modelle keine angenähten Bündchen und schneiden deshalb kein bisschen ein. Wirklich super bequem!

6. Es sind die falschen Socken.

Das Outfit sitzt perfekt, die Unterwäsche ist unsichtbar, die Schuhe sind sauber, der Haargummi in den Haaren statt am Handgelenk - und trotzdem ist der Look nicht perfekt. Der Knackpunkt: die Socken.

Bei Socken habt ihr genau zwei Möglichkeiten: 1. Ihr wählt Füßlinge, die in den Schuhen komplett unsichtbar sind (ein Muss, wenn eure Beine in den gekrempelten Jeans länger wirken sollen) oder 2. Ihr steht zu den Socken und tragt extra auffällige Hingucker-Modelle in knalligen Farben und mit Mustern (super trendy im Herbst!)

Alles, was irgendwie dazwischen ist (dazu zählen auch knöchelhohe Sneaker-Socken), wirkt wie gewollt und nicht gekonnt und schadet eurem Outfit.

Für alle, die Nachhilfe in puncto Socken-Styling brauchen: Hier geht's zum Styling-Guide für Strümpfe!

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