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Jeans richtig waschen: Diese 8 Tricks müsst ihr kennen!

von Ann-Kathrin Schöll Veröffentlicht am 13. Mai 2019
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Jeans waschen kann kniffelig sein: Nach dem Waschen ist die Jeans zu eng, nach längerem Tragen zu weit und die Farbe verblasst auch immer mehr. Hier kommen 8 Tricks, eure Jeans zu waschen: Denim pflegen war noch nie so einfach!

Wenn es ein Teil in meinem Kleiderschrank gibt, auf das ich niemals verzichten könnte, dann ist es definitiv die Jeans. Denn seien wir ehrlich: Sie passt zu allem und ist einfach mega bequem. Doch einen Haken hat das 'blaue Wunder' – Jeans waschen ist nicht ganz so einfach.

Denn nach dem Waschgang ist die Jeans erst so eng, dass man Mühe hat, sich hinein zu zwängen und nach kurzer Zeit wird sie so weit, dass sie an den Beinen schlabbert. Außerdem verliert sie so langsam ihre Farbe. Ihr sucht nach Tipps, wie ihr Denim richtig pflegen und problemlos reinigen könnt? Hier kommen 9 verblüffende Tricks, die das Jeanswaschen erleichtern!

1. Jeans waschen: Wie oft eigentlich?

Nein, das ist kein Witz. Dieser Tipp stammt vom Jeans-Papst und Levi’s Chef Chip Bergh höchstpersönlich. Er fordert: 'Leute, hört auf damit, eure Jeans zu waschen.‘ Denn durch das Waschen verlieren auch die teuersten Jeans ihre Form und Farbe. Ein weiterer verblüffender Tipp: Wenn die Jeans nach dem Tragen zwar fleckenfrei ist, aber langsam anfängt zu müffeln, steckt sie statt in die Waschmachine über Nacht ins Gefierfach. Durch die Kälte werden die Bakterien abgetötet, die für die schlechten Gerüche verantwortlich sind. Nach dem Schockfrosten riecht die Jeans wieder wunderbar frisch.

2. Jeans hin und wieder dämpfen statt direkt zu waschen

Was uns gut tut, mag auch die Jeans: Einfach die Hose im Badezimmer in der Nähe der Dusche aufhängen. Der Dampf der beim Duschen das Badezimmer füllt, beseitigt üble Gerüche in der Jeans.

3. Kleine Flecken auf der Jeans mit Zahnbürste entfernen

Ein Soßenfleck auf der Jeans, kein Problem! Statt die ganze Jeans zu waschen einfach den Fleck mit etwas Spüli und einer Zahnbürste sanft ausreiben. So macht es auch der Levi’s Chef. Nach eigenen Angaben hat er seine Lieblingsjeans seit über einem Jahr!!! nicht gewaschen. Klingt schon ein bisschen eklig, oder?

4. Für strahlende Farben: Jeans mit Essig waschen

'Raw Denim' - darunter versteht man unbehandelte, dunkelblaue Jeans - sollte man so lange wie möglich nicht waschen, da sie sonst buchstäblich ausbluten. Aus dem satten Indigoblau wird ein stumpfes Mittelblau. Bevor ihr eure Jeans wascht, legt sie für 30 Minuten in eine 50-50-Mischung aus Essig (gibt's hier bei Amazon) und Wasser ein. Durch den Essig wird der Farbstoff fixiert.

5. Jeans vor dem Waschen auf links drehen

Der Rotwein hat sich über die Jeans ergossen oder das Nutellabrot ist auf der Hose gelandet? Bei solchen Härtefällen bleibt nur der Gang zur Waschmaschine. Wichtig: Vor dem Waschen die Jeans auf links drehen, so verliert sie weniger Farbe. Der Waschgang sollte so schonend und die Temperatur so niedrig wie möglich sein, außerdem solltet ihr ein Wollwaschmittel verwenden. Und: Schleudern ist tabu!

6. Jeans nach dem Waschen wieder in Form bringen

Im Laden hat die Jeans noch den perfekten Knackpo gezaubert und jetzt schlabbert der Stoff? 20 Minuten im Trockner bei niedriger Temperatur können wahre Wunder wirken. Durch die Wärme werden Jeans mit Stretchanteil zurück in Form gebracht.

7. Jeans nach dem Waschen bügeln

Auch Bügeln kann dafür sorgen, dass die Jeans nicht so stark ausleiert. Dafür sanft mit Dampf über die noch feuchte Jeans bügeln. Vorsichtig bei Nieten und Reißverschlüssen: Die können sehr heiß werden. Also lieber drum herum bügeln.

8. Babyöl verwenden, um Jeans weich zu machen

Bevor die Jeans durchs Tragen gemütlich werden, sind viele Modelle starr und unbequem. Ein Trick, wie sie schneller anschmiegsam werden: Vor dem Anziehen die Beine mit Babyöl (gibt's hier bei Amazon) einreiben. Durch die Reibung dringt das Öl nach und nach in die Jeansfasern ein und macht sie weicher. Toller Nebeneffekt: Sie bekommt einen edlen Glanz.


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