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Arabische Mädchennamen

„Am Tag des Jüngsten Gerichts werdet ihr bei euren Namen gerufen werden und bei denen eurer Väter. Wählt daher schöne Namen aus.“ – Prophet Muhammad.

Bereits vor mehreren Tausend Jahren schrieb der islamische Prophet der Namenswahl eine große Wirkung und Bedeutsamkeit zu und viele der traditionellen arabischen Namen sind ebenfalls genau so alt. Kein Wunder, dass Muhammad mit seinen verschiedenen Schreibweisen wie Muhammed oder Mohammed, der am häufigsten vergebene männliche Vorname der WELT ist, denn der Prophet Muhammad war der Religionsstifter des Islam und sein Name bedeutet so viel wie "der Gelobte" oder "der Gesandte". Aber nicht nur die Jungennamen klingen toll, auch arabische Mädchennamen klingen sehr hübsch und haben meistens eine ebenso tolle Bedeutung. 

Arabische Namen sind sehr bedeutungsvoll

Die arabische Sprache ist mit 420 Millionen Muttersprachlern die am fünft häufigst gesprochene Sprache weltweit. Kein Wunder, dass sich die orientalischen Mädchen- und Jungennamen immer mehr an Beliebtheit erfreuen. Vor allem für ihre tieferen Bedeutungen sind sie bekannt. Deshalb wird vor allem in arabischen Kulturen sehr viel Wert auf die Wahl des Namens gelegt. Denn häufig stammen sie aus dem Koran und haben eine enorme Aussagekraft. Ein positiver Name bedeutet für Menschen mit arabischer Herkunft nämlich Glück, so wie ein negativ behafteter Name Pech bringen soll.
So bedeutet beispielsweise der wohl bekannteste weibliche arabische Vorname "Fatima" so viel wie "die Strahlende" oder "die Leuchtende" und so gibt es ganz viele wunderschöne arabische Namen, die mit einer tollen Bedeutung bestückt sind. Wer möchte seinem Baby da nicht gerne auch so einen bedeutungsvollen Namen mitgeben? Der individuell ausgesuchte Vorname zeichnet den Menschen aus und Eltern können ihren Babys so eine bestimmte Tugend mit auf den Weg geben oder ihre Charaktereigenschaften beschreiben.

Die Religion brachte viele Namen hervor

Die arabische Welt ist sehr breitgefächert und vereint viele Nationen und Religionen in sich, weshalb auch so eine große Vielfalt an traditionellen Namen entstanden ist. Denn Arabisch liegt vielen anderen Sprachen zugrunde, was ein Potpourri sämtlicher Namen aus unterschiedlichen Ländern, wie der Türkei oder Ägypten, ermöglicht. Vor allem die mindestens 30 verschiedenen Dialekte der Sprache haben zu dem großen Namens-Spektrum beigetragen. Aus diesem multikulturellen arabischen Reich, bestehend aus verschiedenen Religionen, sind viele weibliche und männliche, aber auch unisex Vornamen hervorgetreten, denn die Religion und die Herkunft spielen für die Namensgebung eine ganz wichtige Rolle: Ob persisch, türkisch oder afrikanisch, arabische Eltern wollen ihrem Baby durch den Namen ihre religiösen Ansichten mit auf den Weg geben und diese auch dadurch prägen.

Arabische Mädchennamen

Ihr sucht noch einen wundervollen Namen für eure Tochter? Vielleicht wäre ja dann auch ein arabischer Name eine schöne Idee. Die wunderschönen Namen bringen immer etwas geheimnisvolles, historisches und anmutiges aus der Geschichte von 1001 Nacht und dem Orient mit sich. Gerade ihr melodischer und harmonischer Klang versprüht immer etwas orientalisch märchenhaften Flair. Da die arabischen Mädchennamen in Deutschland noch nicht so ganz verbreitet sind, kann man davon ausgehen, dass euer gewählter Name für eure Tochter einzigartig und etwas ganz besonderes ist. Wer jetzt aber nur an Namen wie Fatima oder Jasmin aus "Aladdin" denkt, dem werden noch ganz viele weitere Möglichkeiten geboten, einem Mädchen einen Vornamen aus dem Morgenland zugeben. "Jasmin" bedeutet übrigens so viel wie "die anmutige Blume", gerade wegen solcher schönen tiefsinnigen und blumigen Bedeutungen lohnt es sich alle Male, eurer Tochter einen dieser bezaubernden und aussagekräftigen Namen zugeben.

Arabische Namenstraditionen

Wie auch bei den männlichen Vornamen, werden die weiblichen Vornamen häufig nach historischen Vorbildern ausgewählt, also nach bedeutsamen Frauen aus dem Koran. In den arabischen Kulturen ist es außerdem häufig Tradition, in manchen muslimischen Staaten sogar Pflicht, dass die Mädchen bei offiziellen Anlässen nicht nur ihren eigenen Namen angeben, sondern auch den Namen ihrer Mutter. Bei den Jungs ist die Tradition dieselbe, nur mit dem Vornamen ihres Vaters. Arabische Mädchennamen enden übrigens fast immer auf "e" oder "a". So wäre beispielsweise "Farida" das weibliche Pendant zu dem männlichen Namen "Farid".

Also, schaut euch unsere tollen Namensvorschläge doch mal an und findet heraus, welche Bedeutung sie haben und welcher Vorname zu eurer Tochter passen könnte.
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