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Isländische Namen

Isländische Namen

Du bist schwanger und suchst verzweifelt nach einem originellen Namen für dein Kind? Dann können wir dir isländische Namen wärmstens empfehlen. Denn nordische Vornamen liegen voll im Trend. Und während schwedische, finnische oder norwegische Namen in den letzten Jahren bei uns immer beliebter wurden, sind isländische Namen in Deutschland noch recht selten anzutreffen. Wenn du einen Babynamen suchst, der nicht auf jedem Spielplatz und in jeder Kita mindestens 3 Mal zu hören ist, dann liegst du mit einem isländischen Namen genau richtig.

Island, das klingt nach roher Natur, nach Vulkanen und heißen Naturquellen, nach weiten Landschaften und Abgeschiedenheit. Ein Klischee? Nicht wirklich. Island ist ein Inselstaat, der recht abgeschieden zwischen Skandinavien und Grönland liegt, und in dem Authentizität und Tradition ganz groß geschrieben werden. Zu den sorgfältig gepflegten und geschützten Traditionen gehört auch die isländische Sprache.

Die isländische Sprache

Die Isländer legen großen Wert auf den Erhalt ihrer Sprache, die sich von den uns geläufigen Sprachen völlig unterscheidet. So zählt das isländische Alphabet 32 Buchstaben (von denen uns drei völlig fremd sind), sowie einige dem Deutschen ebenfalls fremde Akzente.

Und noch eine Besonderheit: Es werden im Isländischen keine Fremdwörter akzeptiert. Während im Deutschen Anglizismen wie Computer, Flatrate und Coffee to go an der Tagesordnung sind, sorgt in Island eine Kommission dafür, dass für neue Wörter stets ein isländisches Pendant gefunden wird. Das moderne Wort "Computer" zum Beispiel heißt auf isländisch ganz einfach "tölva", und wurde aus den isländischen Worten "tala" (Zahl) und "völva" (Wahrsagerin) gebildet.

Kein Wunder, dass sich die isländische Sprache in den letzten Jahrhunderten kaum verändert hat. Und dementsprechend haben auch isländische Namen einen ganz eigenen Klang. Wer seinem Kind einen isländischen Namen geben möchte, sollte sich also unbedingt der korrekten Aussprache vergewissern!

So entstehen isländische Namen

Auf Island trägt jeder Mensch, neben seinem individuellen Vornamen, noch einen Zweitnamen, der aus den Vornamen eines Elternteils gebildet wird. Man hängt einfach an den Vornamen des Vaters oder der Mutter die Endung „son“ (Sohn) oder „dottir“ (Tochter). Der Sohn eines Johann kann dann zum Beispiel „Johannson“, die Tochter eines Christian „Christiansdottir“ heißen. Und so lautet der volle Vorname der berühmten isländischen Sängerin Björk “Björk Gudmundsdottir” (Tochter des Guðmundur). Der Vorname wird dadurch fast wichtiger als der Nachname. Ist es da noch verwunderlich, dass das isländische Telefonbuch nach Vornamen geordnet ist?

Isländische Mädchennamen

Es gibt unzählige isländische Mädchennamen, die ebenso exotisch wie mysteriös klingen. Unser Tipp: Deinem Kind zuliebe solltest du einen Namen auswählen, der sich auch im Deutschen recht einfach aussprechen und schreiben lässt.

Sehr schöne isländische Namen für Mädchen sind zum Beispiel: Birta, Hekla oder Freyja, Embla , Unnur oder Ronja (ja genau, wie die Räubertochter!)
Wer sich vor Sonderzeichen nicht scheut, dem könnten auch Sóley, Guðrún (ð wird wie das ”th” im Englischen ausgesprochen) oder Snædis (die Aussprache des “æ” ist vergleichbar mit dem deutschen “ei”) gefallen. Du hättest lieber einen etwas längeren Namen? Wie wäre es dann mit Lárensína, Erlenda, oder Eyfinna?

Isländische Jungennamen

Auch bei den Jungennamen isländischer Herkunft gilt: Originalität ja, aber nicht um jeden Preis. Und auf keinen Fall auf Kosten des Kindes!
Gunnar, Dagur, Arnar, Birkir, oder Elvar, Ólafur, Magnús oder Andri sind sehr schöne isländische Jungennamen, die auch im Deutschen keine Probleme in Sachen Aussprache oder Rechtschreibung bereiten. Wer aller Schwierigkeiten zuwider auf Exotik setzen möchte, könnte an Vornamen wie Elínmundur, Guðmundur oder Njörður Gefallen finden.
In unserem Babynamen-Generator findest du weitere schöne Ideen für isländische Jungen- und Mädchennamen. Zu jedem Namen findest du zudem zahlreiche Informationen bezüglich Bedeutung, Namenstag, Herkunft, etc.
 
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