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Japanische Jungennamen

Die Suche nach dem richtigen und vor allem passenden Vornamen für den eigenen Nachwuchs ist gar nicht so leicht. Da kann man schon mal viele Wochen mit intensivem Suchen verbringen und am Ende doch nicht wissen, wie man sein Kind jetzt nennen soll. Für alle Schwangeren da draußen, die sogar schon wissen, dass sie einen kleinen Jungen zur Welt bringen werden, haben wir eine kleine Hilfestellung parat. Und vor allem Anime Fans sollten jetzt die Ohren spitzen. Japanische Jungennamen erinnern nicht nur an die fernöstliche Fantasy-Welt aus Comics, Serien und Filmen, sondern tragen oft auch eine wunderschöne Bedeutung. Seid ihr neugierig geworden? Dann sagen wir euch, warum ein japanischer Jungenname eine super Idee für euren Nachwuchs ist.

Japan, das Land der aufgehenden Sonne
Die Inselnation im Pazifik hat weit mehr zu bieten als ihr köstliches Essen oder die unzähligen Anime-Fantasy-Sagen. Dort treffen dicht besiedelte Millionenstädte auf gebirgige Nationalparks, Kaiserpaläste und tausende Tempel und Schreine. Japan ist modern und ursprünglich zugleich. Seine Bewohner sind überaus freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Noch dazu werden Japaner mit durchschnittlich 83,7 Jahren auch gute zwei Jahre älter als der Durchschnittsdeutsche. Ziemlich überzeugende Fakten, ist man auf der Suche nach einem Babynamen. Das alleine reicht noch nicht aus, um euch von einem typisch japanischen Jungennamen zu überzeugen? Dann hergehört!

Japanische Schriftzeichen und ihre Überführung
Namen werden in der japanischen Sprache mit chinesischen Schriftzeichen, den so genannten Kanji-Schriftzeichen geschrieben, lassen sich aber auch problemlos mit unseren lateinischen Buchstaben abbilden. Ihr müsst euch also keine Sorge um die Schreibweise japanischer Namen machen. Anders als beispielsweise das Chinesische ist Japanisch auch keine Tonsprache. Das heißt, Wörter und Silben haben keinen festgelegten und bedeutungstragenden Ton.

Bedeutung japanischer Jungennamen
In Japan tragen alle Menschen, abgesehen von der kaiserlichen Familie, Vor- und Nachnamen. Während eine Familie immer nur einen Nachnamen haben darf (in der Regel den des Mannes), Doppelnamen sind nicht gestattet, trägt der Vorname eines Kindes oft viel Bedeutung. So kann er Auskunft über äußerliche Merkmale, den Rang oder Beruf geben, aber auch mögliche Charaktereigenschaften des Kindes beschreiben. Der männliche Name Akira beispielsweise bedeutet 'strahlend, hell' und lässt erahnen, was die Eltern ihrem Sohn wünschen. Der Name Hachiko bedeutet 'das achte Kind', muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Junge das achte Kind der Familie ist. Wohl aber, dass die Eltern ihrem Kind alles Glück der Welt wünschen. Denn die 8 ist in Japan eine Glückszahl.

Der Vorname kann aber auch verraten, welchen Rang das Kind in der Familie hat, also Auskunft über Geschwister geben (und somit auch über die Erbreihenfolge). Viele männliche Vornamen enden auf die Silbe '-ro', was übersetzt Sohn bedeutet. Der erste Sohn einer Familie, wäre dabei 'Ichirō', denn die Vorsible 'ichi' bedeutet eins. Der zweite Sohn wäre 'Jirō' und der dritte Sohn 'Saburō'.

Früher war es üblich, dass Kinder ihre Vornamen mit Erreichen der Volljährigkeit (damals galt der 15. Geburtstag) ablegten und sich einen neuen 'erwachsenen' Namen aussuchten. Diese Tradition ist heute nicht mehr gängig.

Das Wichtigste zum Schluss: Gefällt dir und deinem Partner ein Name ganz besonders, glaubt ihr, er ist der perfekte Begleiter für euer Kind, dann lasst euch von niemandem hereinreden. Gerne versuchen Freunde, Verwandte und Bekannte einem einen Vornamen auszureden, wenn sie ihn nicht kennen oder er aufgrund seiner Herkunft gar fremd klingt. Aber ganz ehrlich: Ihr seid die Eltern, ihr entscheidet! Noch einfacher macht ihr es euch, wenn ihr den Namen gar nicht in der Schwangerschaft verratet, sondern wartet, bis euer Baby geboren ist. Wir versprechen: Keiner wird dann auch nur ansatzweise euch gegenüber Zweifel am Namen äußern.
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