Anzeige

Home / Lifestyle / Wohnen & Lifestyle / Haushaltstipps

Kondenswasser am Fenster? Mit diesen Tipps verbesserst du das Raumklima

von Jane Schmitt ,
Anzeige

Kennst du das? Die Fensterscheiben sind morgens am unteren Rand ganz nass. Ist die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen zu hoch, zeigt sich das meist mit Kondenswasser am Fenster. Tipps, die dagegen helfen und zum Vorbeugen, gibt's hier.

Inhalt
  1. · So beugt ihr Kondenswasser an Fenstern vor
  2. · Vorhänge und Plissee-Sichtschutz
  3. · Ideales Raumklima, um Kondenswasser am Fenster zu vermeiden
  4. · Gewohnheiten an Wohnraum anpassen

Kennst du das Problem mit dem Wasserrand an der Fensterscheibe? Damit bist du nicht allein. Wenn die Temperaturen nachts in den Keller sinken, sammelt sich morgens gerne jede Menge Wasser auf den Fenstern. Besonders stark sind die Fenster in den Schlafräumen betroffen. Dieses Kondenswasser an den Scheiben solltet ihr keinesfalls ignorieren.

Der Grund: Die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen ist zu hoch. Der Wasserdampf aus der Luft schlägt sich dann als Kondenswasser an kalten Flächen wie den Fensterscheiben ab.

Das Problem: Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, kann sich schädlicher Schimmel bilden. Erst an den Fenstern, langfristig jedoch auch an den Wänden.

Laut Verbraucherzentrale produziert ein Vier-Personen-Haushalt zwischen sechs und zwölf Liter Wasser pro Tag, das über Schwitzen und Atmen an die Luft abgegeben wird. Auch Haustiere und Zimmerpflanzen geben Feuchtigkeit an die Luft ab.

Hier erfahrt ihr die besten Tipps, damit ihr das richtige Wohnklima für euer Zuhause erreicht und das Problem um die nassen Scheiben endlich loswerdet.

Lest auch: Morgens immer nasse Fenster? Dann machst du wahrscheinlich diesen groben Fehler

So beugt ihr Kondenswasser an Fenstern vor

Anzeige

Um die richtige Balance zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit in eurem Zuhause zu erreichen, könnt ihr euch an diese allgemeingültigen Tipps halten:

  • Wischt das Kondenswasser täglich mit einem trockenen Tuch ab.
  • Mindestens dreimal pro Tag Stoßlüften oder Querlüften.
  • Immer nach dem Kochen, Duschen, Baden und auch nach dem Schlafen solltet ihr lüften.


Habt ihr Probleme mit zu hoher Luftfeuchtigkeit, dann können unter anderem auch Aquarien, Zimmerbrunnen und viele Zimmerpflanzen zu den Ursachen zählen. In diesen Räumen müsst ihr dann vermehrt ans Lüften denken. Lasst euch jedoch nicht täuschen. Dauerlüften bei gekipptem Fenster schadet in diesem Fall mehr, als dass es nützt.

Ein weiterer Tipp, um die Luftfeuchtigkeit in den Räumen weiter zu senken, ist, dass ihr eure feuchte Wäsche nicht in der Wohnung trocknet. Besser geeignet sind Balkon, Garten, der Trockenraum, der Dachboden oder auch ein trockener Keller.

Vorhänge und Plissee-Sichtschutz

Eine Stelle, an der man seltener nachschaut, ob sich Kondenswasser an den Fensterscheiben gebildet hat, sind Vorhänge. Im speziellen Plissees. Sind diese bis zum unteren Fensterrand heruntergezogen, sieht man das Kondenswasser nicht auf den ersten Blick. Doch gerade hier staut sich die Feuchtigkeit gerne. Also denkt auch bei Sichtschutz aller Art dahinter zuschauen, wie es mit der Feuchtigkeit aussieht.

Ideales Raumklima, um Kondenswasser am Fenster zu vermeiden

Das ideale Wohnklima sollte laut Verbraucherzentrale bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 °C liegen
mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 %. Auf weniger als 16 °C sollte die Temperatur in der Wohnung jedoch nicht sinken, raten die Fachleute. Gar nicht zu heizen, ist also auch keine Option.
Auch die Raumtemperatur nimmt Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit. Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen. Ein Anheben der Temperatur kann deshalb manchmal helfen. Hier sollte man sich an der empfohlenen Temperatur für den jeweiligen Raum orientieren. Besorgt euch daher am besten ein Thermo-Hygrometer (hier bei Amazon*), so habt ihr die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit immer im Blick.

Je nach Bausubstanz und Dämmung kann es hier natürlich zu Unterschieden kommen. Während in einem Neubau auch über längere Zeit eine hohe Luftfeuchtigkeit von 60 % kein Problem sind, kann das in einem älteren Gebäude schon ab 40 % zu Feuchtigkeitsschäden führen.

Extra-Tipp: Wenn die Luftfeuchtigkeit in euren Wohnräumen dauerhaft zu hoch ist, obwohl ihr täglich stoßlüftet, richtig heizt und keine Wäsche in den Zimmern trocknet, kann ein Luftentfeuchter sinnvoll sein. Er entzieht der Raumluft die überschüssige Feuchtigkeit und beugt so Schimmel vor. Wichtig: Achtet darauf, dass das Gerät zu eurer Raumgröße passt, damit die Luftfeuchtigkeit effektiv gesenkt wird.

Hier könnt ihr einen top-bewerteten Luftentfeuchter bei Amazon bestellen*

Auch lesen: Luftfeuchtigkeit in Räumen: So schaffst du ein optimales Wohnklima

Gewohnheiten an Wohnraum anpassen

Gab es eine Sanierung der Wohnung oder des Hauses, können sich dadurch auch die to Do's bezüglich der Gewohnheiten zum Lüften und Heizen verändern. Wurden die alten Fenster im Altbau beispielsweise durch moderne Fenster ausgetauscht, so kann es mitunter zu Schimmelbildung kommen, weil die neueren Fenster nur viel stärker abdichten und kein Luftaustausch mehr stattfindet.

Positiv ist das natürlich in Bezug auf Heizenergie, die weniger verloren geht und auch, dass es vermutlich leider ist als vorher. Doch genau das ist der Moment, in dem man die bisherigen Gewohnheiten zu m Lüften verändern muss. Seid ihr gerade in ein neues Zuhause gezogen, dann fragt am besten einmal bei eurer/m Vermieter*in nach, was für diese Wohnung das beste Vorgehen ist.

* Affiliate-Link

Anzeige